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Veraltete Storagekonzepte bremsen die Digitalisierung aus. Software Defined Storage sprengt die Fesseln – und Open Source trägt Unternehmen durchs Ziel.

 

90 Prozent der digitalen Informationen in Unternehmen sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Das Datenwachstum ist mit anderen Worten so exponentiell, dass wir längst hinterherhinken, ohne es zu ahnen. Wie lassen sich die Mengen noch einfangen, ohne das Budget für Storagesysteme hundertfach zu überziehen? Die moderne Antwort auf die Datenfrage ist Software Defined Storage – ein skalierender Speicher, den man sich leisten kann.

Bremsklotz Speicherstrategie

Das populärste Speichersystem in Deutschland ist derzeit ein Hybrid aus Flash- und Festplattenspeicher – das sagen 71 Prozent der deutschen Befragten in einer Studie von Loudhouse unter 1.200 IT-Experten. Während zwischen den beiden Technologien verschiedene Vorlieben bestehen, waren sich alle Experten in einem Punkt einig: Das bisherige Storagesystem der meisten Unternehmen braucht dringend ein Update.

Der Grund liegt in der Angst, dass veraltete Speicherstrategien digitale Geschäftsstrategie ausbremsen. Und nicht nur Fachleute aus der IT-Abteilung erkennen die Dringlichkeit der Speichersituation. 63 Prozent der Top-Entscheider aus Deutschland sehen es genauso.

Was ist also zu tun? Zunächst müssen die vorhandenen, komplexen Systeme vereinfacht werden. Speicher ist ein Thema, das Investitionen oft über Jahre im voraus gebunden hat, und Wachstum nur sprunghaft und mit hohem Datenmigrationsaufwand ermöglichen konnte. Sprints ins digitale Zeitalter werden so eher behindert.

Umdenken hat begonnen

Ein Glück, dass die Storage-Strategie bei zwei Dritteln der deutschen Unternehmen bereits auf dem Prüfstand steht. Zunächst müssen Unternehmen in die Reduzierung der Komplexität ihrer Systeme investieren, bevor sich die IT dann der Verbesserung von Performance und Kosteneffizienz widmen kann.

Ein Konzept, bei dem die Speicher-Management-Ebene und ihre logischen Services von der physischen Ebene getrennt wird, könnte die Lösung sein. Software Defined Storage (SDS) lässt Anwender den gesamten Speicherplatz als ein einziges Speichersystem verwalten.

So ist es möglich, die Daten einer Anwendung auf verschiedene Festplatten und Flashdrives zu verteilen oder alle Daten verwendungsunabhängig in Prioritätsstufen einzuteilen – und abhängig von ihrer Nutzungshäufigkeit schnelleren oder langsameren Storage-Ebenen zuzuordnen sowie dynamisches Wachstum ohne Datenmigration zu ermöglichen. Das sorgt für eine erhebliche Steigerung der Skalierbarkeit und der Senkung der Kosten.

Software Defined Storage

Bisher nutzen nur wenige Unternehmen softwaredefinierte Speichersysteme. Doch der Handlungsdruck steigt. So wächst auch notgedrungen das Interesse der IT-Abteilungen an softwaredefinierten Speichersystemen. Besonders die verbesserte Performance, die niedrigere Komplexität, die einfache Erweiterbarkeit und somit simplere Verwaltung der Speicherumgebungen macht SDS für Unternehmen attraktiv, versprechen eine einfache Installation und mehr Agilität.

Trotz einiger Bedenken bezüglich Kostenwirksamkeit und Schwierigkeiten mit der Integration von bestehenden Systemen, wollen fast zwei Drittel der von Loudhouse Befragten noch in diesem Jahr beginnen, auf SDS umzusteigen – gerade rechtzeitig, um die Fesseln abzuwerfen und ins Rennen um die Digitalisierung einzusteigen.


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Category: Digital Transformation, Software-defined Infrastructure, Software-defined Storage
This entry was posted Dienstag, 11 Dezember, 2018 at 2:09 pm
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