Wie die Bundesagentur für Arbeit mit SUSE digitale Services für die neue Arbeitswelt bereitstellt

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Die Bundesagentur für Arbeit beschleunigt die Digitalisierung ihres Leistungsangebots, um Kunden noch besseren Service in einer veränderten Arbeitswelt zu bieten. Die Behörde setzt sowohl beim hochverfügbaren Betrieb ihrer bestehenden IT-Anwendungen als auch bei der agilen Bereitstellung neuer containerbasierter Anwendungen auf Lösungen von SUSE. Diese Strategie zahlte sich gerade in der COVID-19-Krise aus.

Fachkräftemangel, Digitalisierung, demografischer Wandel – die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich gerade grundlegend. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) spielt für die Bewältigung dieser Herausforderungen eine zentrale Rolle. Die 95.000 Beschäftigten an 800 Standorten begleiten Menschen in allen Phasen ihres Berufslebens und unterstützen gleichzeitig Arbeitgeber dabei, Fachkräfte auszubilden und zu gewinnen.

Unter normalen Umständen erbringt die BA also bereits ein enormes Arbeitspensum für ihre Kunden. Was allerdings ab dem Frühjahr 2020 auf die Beschäftigten der BA zukam, stellte alles bisher Dagewesene in den Schatten. Nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie kämpfte die Behörde mit der größten Krise für den deutschen Arbeitsmarkt seit dem Zweiten Weltkrieg. Alleine im April 2020 beantragten mehr als 610.000 Unternehmen in Deutschland Kurzarbeitergeld für über sechs Millionen Beschäftigte. Hunderttausende Anträge in wenige Wochen zu bearbeiten und alle Zahlungen rechtzeitig zu veranlassen, war eine unglaubliche Herausforderung für die BA.

„Gerade in der Ausnahmesituation der Pandemie zeigte sich, dass wir in den vergangenen Jahren viele richtige Entscheidungen in Bezug auf unsere IT getroffen hatten“, sagt Frank Bayer, Senior-Architekt für Operating Systems und Container Services im IT-Systemhaus der BA. „Wir konnten so einerseits trotz des enormen Ansturms einen stabilen Betrieb sicherstellen – und waren andererseits auch in der Lage, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren.“

Die Bundesagentur für Arbeit hatte sich schon vor der Pandemie das Ziel gesetzt, die Agilität der IT durch Container-Technologien zu steigern. Monolithische Anwendungen sollten durch flexibel einsetzbare Microservices und eine neue Anwendungsarchitektur ersetzt werden, um die Aktualisierungszyklen drastisch zu verkürzen.

Die BA entschied sich schließlich für einen strategischen Wechsel zu Kubernetes und einer geeigneten Management-Plattform. Bei der Prüfung von sechs unterschiedlichen Lösungen wurden vor allem Funktionalität, Kosten, Marktrelevanz, Datenschutz, Sicherheit und Komplexität bewertet.

Die endgültige Wahl fiel auf SUSE Rancher, das sich als das fortschrittlichste und umfassendste Tool für die Verwaltung mehrerer Kubernetes-Cluster erwiesen hatte – insbesondere in einer Umgebung mit hohen Sicherheitsanforderungen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der BA waren auch die positiven Erfahrungen, die die Behörde bisher mit SUSE Linux Enterprise Server gemacht hatte.

Sichere und effiziente Verwaltung einer Multi-Cluster-Architektur

In der großen und komplexen Container-Landschaft der BA konnte SUSE Rancher von Anfang an seine Stärken ausspielen und eine schnelle und einfache Implementierung gewährleisten. Die Lösung eröffnete der BA völlig neue Möglichkeiten bei der Einrichtung und Verwaltung einer Multi-Cluster-Architektur.

Die BA ist nun in der Lage, alle Cluster zentral zu überwachen und zu managen. Dies minimiert den Betriebsaufwand um bis zu 70 Prozent – unter anderem durch das automatische Einspielen von Patches auf allen Clustern in der Umgebung. Das integrierte Monitoring von SUSE Rancher liefert dem Betriebsteam zudem alle relevanten Informationen und vereinfacht so das Troubleshooting erheblich.

Auch die erhöhten Sicherheitsanforderungen der BA wurden mit der neuen Lösung erfüllt. Die Entwickler können granular festlegen, wie die einzelnen Services miteinander kommunizieren dürfen. Die Authentifizierung der Benutzer und die Zugriffkontrolle lassen sich mit SUSE Rancher zentral über alle Cluster hinweg steuern.

Die Time-to-Market für Updates und neue Services konnte um den Faktor 8 verkürzt werden. Unter anderem stellt die BA heute neue Anwendungen wie Chatbot-Tools bereit, die Website-Benutzer bei der Suche nach Informationen und der Beantragung von Leistungen unterstützen.

All dies ist mit 60 Prozent niedrigeren Betriebskosten und dem zusätzlichen Vorteil verbunden, dass der Support für die gesamte Umgebung aus einer Hand kommt.

Klicken Sie hier, um mehr darüber zu erfahren, wie die BA mit einem strategischen Betriebssystem, einer hochverfügbaren IT-Umgebung und agilen Microservices die geschäftskritische digitale Transformation vorantreibt.

 

 

 

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