SUSE Manager 4.2 – was ist neu?

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Die neue Version SUSE Manager 4.2 bietet eine erstklassige Open Source-Infrastruktur- und Systemverwaltungslösung. Sie verbessert die Automatisierung, vereinfacht die Verwaltung und erweitert den Client-Support.

SUSE Manager 4.2 ist eine erstklassige Open Source-Infrastruktur- und Systemverwaltungslösung für Ihre Hybrid Cloud-IT – von der Edge über das Rechenzentrum bis hin zur Cloud – und erfüllt alle Anforderungen an die Verwaltung Ihrer Softwareinfrastruktur.

SUSE Manager wurde entwickelt, um DevOps- und IT-Operations-Teams in Unternehmen dabei zu unterstützen, die Komplexität zu reduzieren und die Kontrolle über IT- und IoT-Ressourcen wiederzuerlangen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig Sicherheitsrichtlinien einzuhalten sowie den Betrieb durch Automatisierung zu optimieren, um Kosten zu senken.

 

SUSE Manager 4.2 im Detail

Als Schlüsselkomponente einer Hybrid-Cloud-IT-Infrastruktur bietet SUSE Manager für 4.2 die folgenden neuen oder erweiterten Funktionen für Edge-, Cloud- und Rechenzentrumsumgebungen:

 

Integration von Ansible in eine SUSE Manager-Automatisierungsumgebung für Schutz von Kundeninvestitionen und einfache Migration (Tech Preview)

Konfigurations- und Automatisierungsplattformen sind immer wichtiger geworden, um die ständig wachsende IT-Landschaft eines Unternehmens zu steuern. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl beliebter Tools, und Unternehmen haben möglicherweise bereits in ein bestimmtes Tool investiert, eines davon ist Ansible.

Die Einführung von SUSE Manager bzw. die Migration darauf bedeutet nicht, dass Sie unbedingt auf Ihre bisherigen Investitionen in Konfigurationsmanagementsysteme verzichten müssen. SUSE Manager 4.2 bietet Unterstützung für Ansible-Pakete unter SLES und stellt eine Verbindung zu den Ansible-Controller-Knoten auf jedem Client-Betriebssystem her, um das Inventar zu erfassen und Clients mit SUSE Manager zu verwalten. Das bedeutet, dass die Ansible-Automatisierungslösung nicht neu implementiert werden muss. Mit SUSE Manager 4.2 können Ansible-Playbooks einfach wiederverwendet und ausgeführt werden. Durch die Konsolidierung von Tools werden Zeit und Ressourcen gespart, während bestehende Automatisierungsinvestitionen erhalten bleiben. Dadurch wird auch die Migration auf die SUSE-Landschaft für unsere Kunden einfacher.

In Kombination mit den leistungsstarken Salt-Funktionen erweitert es die Konfigurations- und Automatisierungsfunktionen von SUSE Manager, sodass selbst die größten Umgebungen orchestriert werden können – sowohl in der Cloud als auch On-Premises.

Verbesserte Sicherheit und Compliance durch OpenSCAP Inhalte für SLES und andere Linux-Betriebssysteme

OpenSCAP unterstützt Administratoren und Auditoren bei der Bewertung, Beurteilung und Durchsetzung von Sicherheits-Baselines durch Audit-Scans unter Verwendung von Inhalten, die von SUSE (für SLES) und anderen Linux-Betriebssystemen erstellt wurden. Mithilfe von Regeln, die auf Standards und Spezifikationen basieren, lassen sich die Einstellungen der Systemsicherheitskonfiguration leicht überprüfen und Systeme auf Anzeichen einer Gefährdung untersuchen. Mit den OpenSCAP-Funktionen kann das Konformitätsniveau der Client-Systeme entsprechend dem ausgewählten Profil bewertet werden, und bei Bedarf können Skripte zur Behebung von Problemen angewendet werden, um eine bessere Konformität zu erreichen.

Sichtbarkeit der Konfiguration: Deutlich erkennen, woher Ihre Konfiguration kommt

Zu wissen, welche Konfiguration genau auf ein System angewendet wird, wenn man viele davon verwaltet, kann eine Herausforderung sein: Die Konfiguration kann von der eigenen Organisation, einer der vielen Systemgruppen, Formeln, Konfigurations- und Statuskanälen stammen oder sogar direkt dem System zugewiesen werden.Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit in der gesamten SUSE Manager-WebUI bieten nun eine klare und direkte Möglichkeit, genau zu erkennen, woher die Konfigurationszustände und Kanäle stammen.

Verbesserte Patch Management-Funktionalität unterstützt Kunden bei der Optimierung des Live Patching

Live Patching hilft Kunden, die Reboot-Zyklen auf einmal pro Jahr zu reduzieren, wodurch Unternehmen Zeit, Ressourcen und Verfügbarkeit. Kunden müssen den Neustart frühzeitig vorbereiten, bevor sich der Live-Kernel dem Ende seiner Lebensdauer nähert. Die Implementierung des Kernel-Lebenszyklus und der Live-Kernel-Patch-Installationsfunktion in SUSE Manager 4.2 verbessert die Patch-Verwaltungsfunktionalität und hilft Kunden dabei, den Einsatz von Live-Patching zu optimieren. Kunden können nun einfach erkennen, wann sich ein Live-Kernel dem Ende seiner Lebensdauer nähert, und eine korrigierende Maßnahme definieren, z. B. einen Neustart während eines Wartungsfensters – alles planbar über die Benutzeroberfläche.

Optimierte Leistung durch Tuning virtueller Maschinen

Virtuelle Maschinen können schnell und einfach erstellt werden, aber die Standardkonfigurationseinstellungen sind möglicherweise nicht die Besten für die VM-Leistung. Um eine optimale Leistung zu erreichen, ist eine geeignete VM-Konfiguration erforderlich. Mit SUSE Manager 4.2 können Kunden VMs einfach über die Benutzeroberfläche konfigurieren (z. B. gemäß SAP Best Practices). Zu den Tuning-Parametern gehören u. a. CPU-Pinning und Speichereinstellungen.

High Availability Virtualisierungscluster

SUSE Manager-Virtualisierung in Kombination mit der SUSE Linux Enterprise High Availability-Erweiterung ermöglicht die Erstellung von Virtualisierungs-Host-Clustern mit Unterstützung für Live-Migration und Shared Storage. Virtualisierungscluster können einfach mit Formeln mit Formularen konfiguriert werden.

Vereinfachte Migration von openSUSE Leap zu SLES – ermöglicht eine Migration von openSUSE Leap zu SLES mit wenigen Klick

SUSE Manager ermöglicht jetzt das Ändern des Repositories, aus dem ein Paket stammt, mit einer einfachen Produktmigration. So kann ein System mit nur wenigen Klicks von openSUSE Leap auf die entsprechende SLES-Version migriert werden. Anstatt die Repositories zu ersetzen und Pakete manuell neu zu installieren, kann die Migration jetzt in einer einzigen Aktion durchgeführt werden.Da immer mehr Workloads in die Cloud verlagert werden, sorgt SUSE Manager dafür, dass die Workloads auch dorthin gelangen. Er ist Hardware und Plattform unabhängig und bietet eine leistungsstarke Inhaltskontrolle – über Hypervisoren, Clouds oder Architekturen hinweg. SUSE Manager 4.2 erweitert seine Cloud-Funktionen um:

Erweiterter OS Support mit Amazon Linux 2 und Alma Linux 8 und verbessertes Client-Onboarding

SUSE Manager 4.2 erweitert die umfangreiche Liste der Linux-Distributionen um Unterstützung für Amazon Linux 2 und Alma Linux 8 und ermöglicht so die Verwaltung aller Ihrer Enterprise-Linux-Distributionen von einem einzigen Tool aus – unabhängig davon, wo sich diese befinden. SUSE Manager unterstützt jetzt die Verwaltung von SLES, RHEL, openSUSE, Oracle Linux, CentOS, Alma Linux, Ubuntu, Debian und Amazon Linux, ebenso Alibaba Cloud Linux als Community-unterstütztes Betriebssystem.

SUSE Manager ist noch einfacher in der Public Cloud zu verwenden. Benutzerfreundlichkeit und Benutzererlebnis wurden verbessert und die Verwaltung von Cloud-Implementierungen sowie das Client-Onboarding durch Cloud-init, Terraform und andere cloudnative Mechanismen weiter vereinfacht.

SLE Micro Unterstützung (Tech Preview)SLE Micro ist ein extrem zuverlässiges, leichtgewichtiges Betriebssystem, das gezielt für Edge Computing entwickelt wurde. Es nutzt die unternehmenssicheren Sicherheits- und Compliance-Komponenten von SUSE Linux Enterprise und kombiniert sie mit einer modernen, stabilen und entwicklerfreundlichen Betriebssystemplattform.SUSE Manager 4.2 bietet erste Unterstützung für SLE Micro 5.0-Clients. Nicht alle SUSE Manager-Funktionen werden anfänglich für SLE Micro verfügbar sein. In den Versionshinweisen finden Sie die neuesten Updates zu den unterstützten Funktionen.

Weitere Informationen:  https://www.suse.com/products/suse-manager/

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Jason Phippen
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