SUSE Enterprise Storage

Für die meisten Unternehmen steigt der Bedarf an Daten-Storage schneller, als der Durch­schnittspreis für Storage sinkt. Das heißt, dass Sie gezwungen sind, Ihr Budget drastisch zu erhöhen, um Ihre Datenansprüche zu erfüllen. Es gibt jedoch eine Alternative: SUSE Enterprise Storage. Die intelligente, softwarebasierte Storage-Lösung auf Basis von Ceph-Technologie ermöglicht Ihnen die Transformation der Storage-Infrastruktur Ihres Unternehmens, um Kosten zu senken und unbegrenzte Skalierbarkeit bereitzustellen.

Hauptvorteile
  • Stellen Sie eine hochgradig skalierbare und stabile Storage-Umgebung bereit, die von Terabyte auf Petabyte skalierbar ist.
  • Senken Sie IT-Kosten mit einer intelligenten, softwarebasierten Storage-Verwaltungs­lösung, die handelsübliche Server und Festplatten­laufwerke verwendet.
  • Reagieren Sie nahtlos auf geschäftliche Herausforderungen und Daten­anforderungen mit der Möglichkeit, bei Bedarf automatisch zu optimieren, zu aktualisieren und Storage hinzuzufügen.
  • Optimierte Lösung für Anforderungen bei Massen-Storage und Storage von Daten mit großem Volumen
Hohe Skalierbarkeit und Stabilität

SUSE Enterprise Storage-Lösungen bieten einen einzelnen, einheitlichen und softwarebasierten Storage-Cluster, der Anwendungen mit einheitlichem Objekt-, Block- und Datei-Storage umfasst. Dieser wurde für eine unbegrenzte Skalierbarkeit von Terabyte auf Petabyte und ohne Single Points of Failure entwickelt, um die Systemstabilität und die Anwendungs­verfügbarkeit zu steigern, die auf Hardwarefehler zurückzuführen sind.

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Version 4

Systemanforderungen

Empfohlene Mindestvoraus­setzungen pro Storage-Knoten:
  • 2 GB RAM pro Objekt-Storage-Gerät (OSD)
  • 1,5-GHz-CPU-Kern pro OSD
  • Separate 10-GbE-Netzwerke (Public/Client und Backend)
  • OSD-Laufwerke in JBOD-Konfiguration oder lokales RAID
  • OSD-Laufwerke sollten ausschließlich von SUSE Enterprise Storage verwendet werden
  • Dediziertes Laufwerk/SSD für das Betriebssystem, vorzugsweise in einer RAID1-Konfiguration
  • Zusätzliche 4 GB RAM, wenn Cache Tiering verwendet wird
Empfohlene Mindestvoraus­setzungen pro Monitor-Knoten:
  • 3 SUSE Enterprise Storage Monitor-Knoten empfohlen
  • 2 GB RAM pro Monitor-Knoten
  • SSD oder schnelles HDD in einer RAID1-Konfiguration
  • Bei Installationen mit weniger als sieben Monitor-Knoten können diese auf dem Systemlaufwerk der OSD-Knoten gehostet werden.
  • Für eine optimale Leistung sollten keine virtualisierten sondern Bare-Metal-Knoten verwendet werden.
  • Das Mischen von OSDs oder Monitor-Knoten mit dem tatsächlichen Workload wird nicht unterstützt.
  • Die Konfigurationen können je nach Größe und Leistungs­anforderungen von den empfohlenen Daten abweichen bzw. diese überschreiten.
  • Verbundene Netzwerkschnitt­stellen für Redundanz

Was ist SUSE Enterprise Storage?

SUSE Enterprise Storage ist eine intelligente, softwarebasierte Storage-Verwaltungs­lösung auf Basis von Ceph-Technologie, die der IT die Möglichkeit bietet, die Storage-Infrastruktur des Unternehmens nahtlos auf die sich ändernden Anforderungen an das Geschäft und die Datenmengen anzupassen, indem ein kosten­effizienter, hochgradig skalierbarer und stabiler Storage mithilfe von handelsüblichen Servern und Festplatten­laufwerken bereitgestellt wird.

Welche Vorteile bietet CephFS?

Das Ceph-Dateisystem bietet zahlreiche Vorteile:

  • Es bietet mehr Datensicherheit für unternehmens­kritische Anwendungen.
  • Es bietet nahezu unbegrenzten Storage in Dateisystemen – ideal für Storage von Daten mit großem Volumen.
  • Auf Dateisysteme gestützte Anwendungen können CephFS mit POSIX-Semantik verwenden. Es ist keine Integration oder Anpassung erforderlich.
  • Ceph gleicht das Datensystem automatisch aus, um maximale Leistung zu erzielen.

Warum basiert SUSE Enterprise Storage auf Ceph?

Ceph ist die beliebteste OpenStack-Lösung für verteilten Storage. Sie ist hochgradig skalierbar – von Storage-Appliances bis zu kostengünstigen Cloud-Lösungen. Ab dem Jewel-Release bietet Ceph branchenführende Storage-Funktionen (z. B. Unified-Block-, Objekt- und Datei-Storage), Thin Provisioning, Erasure Coding und Cache Tiering. Ceph ist selbstreparierend und selbstverwaltend.

Unterstützt SUSE Enterprise Storage iSCSI?

Ja. Dank der Unterstützung des iSCSI-Storage-Protokolls können Sie auch mit Servern, die nicht Enterprise Linux Server sind (Linux, UNIX, Windows), über den SUSE Enterprise Storage-Cluster auf Block-Storage zugreifen, um eine heterogene Lösung bereitzustellen.

Inwiefern unterscheidet sich SUSE Enterprise Storage von Ceph?

SUSE Enterprise Storage-Kunden können darauf vertrauen, dass die von ihnen implementierten Storage-Lösungen eng in SUSE Linux Enterprise Server integriert sind. SUSE bietet seinen Unternehmens­kunden seit Langem führende Daten-Storage-Funktionen. SUSE Linux Enterprise Server war die erste Lösung, die mit XFS ein Journaling-Dateisystem bereitstellte. Es folgte die erste auf dem Markt erhältliche Unterstützung von EXT3 und ReiserFS. Darüber hinaus war SUSE Linux Enterprise Server die erste Lösung, die mit OCFS2 ein Cluster-Dateisystem unterstützte. Seit Kurzem ist SUSE Linux Enterprise Server auch die erste Lösung auf dem Markt, die BtrFS unterstützt – ein skalierbares Copy-on-Write-Dateisystem mit B-Baum-Struktur. SUSE verfügt zudem über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Bereitstellung der Datenintegrität, die Sie als Unternehmenskunde erwarten.

Was ist neu bei SUSE Enterprise Storage 4?

SUSE Enterprise Storage 4 basiert auf der Jewel-Version von Ceph und umfasst viele neue und aktualisierte Funktionen sowie eine Vielzahl an Technologie­vorschauen, die die Innovation beschleunigen. Dazu zählen Multi-Protokoll-Block-, Objekt- und Dateizugriffsfunktionen, Objektreplikation an mehreren Standorten und asynchrone Blockspiegelung, ein neues Management-Framework sowie eine Reihe an Optimierungen in Bezug auf Leistung und Stabilität. Diese Version umfasst neue produktions­bereite Funktionen und eine Vielzahl an Technologievorschauen:

Neu bei Version 4:

Das produktions­bereite Ceph-Dateisystem (CephFS) ermöglicht nativen Dateisystemzugriff. Kunden können mit SUSE Enterprise Storage jetzt eine einheitliche Block-, Objekt- und Datei-Lösung bereitstellen, wodurch die Kapital- und Betriebskosten für ihre Storage-Infrastruktur weiter gesenkt werden.

Aufgrund der neuen 64-Bit-Unterstützung für ARM haben Unternehmen und hyperskalierbare Kunden in Bezug auf die Hardwareplattform für softwaredefinierten Storage eine Wahl.

Ein neues Framework mit dem Open Source-Storage-Verwaltungs­system openATTIC bietet eine erweiterte grafische Bedienoberfläche für vereinfachte Verwaltung und ermöglicht noch mehr Kosteneffizienz und Einfachheit.

Reproduktion bei Block-Storage über große Entfernungen hinweg und Objekt-Storage-Replikation an mehreren Standorten für optimierte Datensicherung und verbesserte Disaster Recovery.

Optimierte Cluster-Orchestrierung unter Verwendung von Salt für vereinfachte Storage-Cluster-Verwaltung.

Kunden erhalten frühzeitigen Zugang zu NFS-Funktionen wie die Unterstützung für NFS Ganesha und NFS-Zugriff auf S3 Buckets.

Welche Vorteile bietet SUSE Enterprise Storage für Sie?

SUSE Enterprise Storage ist ein softwaredefinierter Storage (SDS), der Ihnen dabei hilft, kosten­effizienten, hochgradig skalierbaren und stabilen Storage für Ihr Unternehmen bereitzustellen. SDS stellt einen Paradigmenwechsel von einem traditionellem Storage-Modell dar, im Rahmen dessen Kunden hersteller­spezifische, teure und zweckmäßige Storage-Systeme kauften. SUSE Enterprise Storage ermöglicht Ihnen außerdem Folgendes:

  • Modernisierung Ihres Data Centers mit kosteneffizienten und Open Source-Lösungen zur Reduzierung Ihrer Kosten
  • Steigerung Ihrer Geschäftsagilität mit der Möglichkeit, neuen Storage schnell und ohne Unterbrechungen hinzuzufügen, damit die IT nahtlos an die sich ändernden Anforderungen an das Geschäft und die Datenmengen angepasst werden kann
  • Reduzierung des Geschäftsrisikos mit einer hochgradig redundanten und stabilen Storage-Infrastruktur, die ohne Single Points of Failure entwickelt wurde, zur Verkürzung der Ausfallzeiten und Gewährleistung der Verfügbarkeit von unternehmens­kritischen Anwendungsdaten


SUSE Enterprise Storage 4 vereint die Anforderungen des Daten-Storage für Unternehmen mit der ersten Produktions­freigabe von CephFS. So können Kunden Produktions-Workloads für Block-, Objekt- und Datei-Storage in einem einzigen Cluster ausführen, wodurch die Kapital- und Betriebskosten weiter gesenkt werden.

SUSE Enterprise Storage 4 beinhaltet openATTIC. Was genau ist das?

openATTIC ist ein Open Source-Storage-Verwaltungs­system für Linux-basierte Appliances, das eng in SUSE Enterprise Storage 4 integriert wurde. Mit openATTIC können Storage-Ressourcen mit einer Vielzahl an Datei- und Block-Storage-Protokollen sowie mit dem über Ceph bereitgestellten Storage-System konfiguriert, verwaltet und überwacht werden. openATTIC basiert auf etablierten Open Source-Technologien und bietet eine RESTful-API für Automatisierung bzw. Integration und eine intuitive, webbasierte Benutzer­oberfläche. Aus diesem Grund ist es eine leistungsstarke Lösung für die Verwaltung von SUSE Enterprise Clustern und anderen Storage-Ressourcen.

Was ist CephFS und wie funktioniert es?

Mit CephFS bietet SUSE Enterprise Storage 4 eine herkömmliche Dateisystem­schnittstelle mit POSIX-Semantik. Objekt-Storage-Systeme sind eine bedeutende Innovation. Sie ergänzen jedoch herkömmliche Dateisysteme anstatt sie zu ersetzen. Mit wachsenden Storage-Anforderungen für Legacy-Anwendungen können Unternehmen auch Ihre Legacy-Anwendungen mit dem Ceph-Dateisystem konfigurieren! Dies bedeutet, dass Kunden Storage-Cluster für objekt-, block- und dateibasierten Storage ausführen können.

Warum SUSE Enterprise Storage 4 und Datei-Storage für große Volumen?

Unternehmen benötigen eine kosteneffiziente und skalierbare Plattform zur Speicherung von Daten mit großem Volumen wie Videos, Bilder, Audiodateien und mehr. Herkömmliche Storage-Server sind schneller ausgelastet, verursachen höhere Kosten und sind nicht dafür geeignet, Datenvolumina von mehreren hundert Gigabyte bzw. Terabyte zu verarbeiten.

SUSE Enterprise Storage 4 kann Daten mit großem Volumen mithilfe einer Objekt-Storage-Lösung (RADOS) sowie Cloud-Lösungen für verteiltes Computing auf kostengünstigen Standardservern verarbeiten.

SUSE Enterprise Storage bietet eine „Pro-Knoten“-Kostenabrechnung im Gegensatz zum branchenüblichen kapazitäten­basierten Preismodell, wodurch die Kosten Ihrer Kunden niedrig bleiben, auch wenn sie mehr Daten speichern.

Mit SUSE Enterprise Storage 4 besteht die Möglichkeit, bei Bedarf auf Block- und Datei-Storage zu erweitern.

SUSE Enterprise Storage 4 ist ideal für unterschied­lichste Anwendungen geeignet, darunter seismische Karten von Öl- und Gasreserven, medizinische Anwendungen (Röntgen, Mammographie, CT, MRT, 3D-Ultraschall), Video-Streaming, Videoüberwachung, CAD/CAE und vieles mehr

Hat sich das Preismodell von SUSE Enterprise Storage 4 durch die Einführung von CephFS und openATTIC geändert?

Nein, das Preismodell bleibt dasselbe:

Basis­konfiguration – 10.000 US-Dollar (Priority-Subscription)

SES und begrenzte Nutzung von SLES bieten Folgendes:

  • 4 OSD-Knoten für SES-Storage (1 bis 2 Sockets)
  • 4 SES-Infrastruktur­knoten

Erweiterungs­knoten – 2.300 US-Dollar (Priority-Subscription)

SES und begrenzte Nutzung von SLES bieten Folgendes:

  • 1 OSD-Knoten für SES-Storage (1 bis 2 Sockets)
  • 1 SES-Infrastruktur­knoten

Gibt es für SUSE Enterprise Storage 4 Empfehlungen bezüglich der Mindest­konfiguration für Cluster?

Ja, wir haben Anforderungen für die Mindest­konfiguration für Cluster sowohl bei Test- bzw. POC-Clustern als auch bei Produktions-Clustern. Weitere Informationen finden Sie in den Mindest­konfigurationen.

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Hohe Skalierbarkeit und Stabilität

SUSE Enterprise Storage-Lösungen bieten einen einzelnen, einheitlichen und softwarebasierten Storage-Cluster, der Anwendungen mit Objekt- und Block-Storage umfasst. Dieser wurde für eine unbegrenzte Skalierbarkeit von Terabyte auf Petabyte und ohne Single Points of Failure entwickelt, um die Systemstabilität und die Anwendungs­verfügbarkeit zu steigern, die auf Hardwarefehler zurückzuführen sind.

Geringere IT-Kosten

Die Skalierung von Kapazität und Leistung bei herkömmlichen Storage-Lösungen ist teuer. SUSE Enterprise Storage verwendet handelsübliche Ausrüstungen, um die Investitions­ausgaben niedrig zu halten und IT-Betriebskosten mit einem einzigen Tool zur Verwaltung eines Storage-Clusters für Ihre heterogene Serverumgebung zu senken. Außerdem unterstützt es die Optimierung der Infrastruktur ohne Ausbau Ihres IT-Mitarbeiterstamms durch automatisierte Neuverteilung der Datenplatzierung ohne manuelles Eingreifen.

Nahtlose Anpassung an sich ändernde Geschäfts- und Daten­anforderungen

SUSE Enterprise Storage unterstützt Sie dabei, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Die Lösung kann automatisch mit einem selbstverwalteten und selbst­reparierenden Storage auf sich ändernde Anforderungen reagieren, der die Systemleistung optimiert, eine einfache Bereitstellung und nahtlose Verfügbarkeit von zusätzlichem Storage ohne Geschäftsunter­brechungen bietet und für maximale Flexibilität durch Verwendung von handelsüblicher Hardware sorgt, die Sie bei Bedarf umfunktionieren können, wenn sich die Geschäfts­prioritäten ändern.

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