SUSE Hypervisor-Support

Virtualisierung ist der Schlüssel zu mehr Leistung und Effizienz in Ihrem Rechenzentrum. SUSE hat als erster Anbieter die branchenführenden Open Source-Hypervisoren Xen und KVM als Teil der Unternehmenslösung SUSE Linux Enterprise Server bereitgestellt. Nun stellt SUSE als erster Anbieter Xen und KVM in OpenStack bereit. SUSE Linux Enterprise mit Xen oder KVM agiert als Virtualisierungs-Hostserver (VHS), der Gäste virtueller Maschinen (VM) mit eigenen Gastbetriebssystemen unterstützt. Die SUSE VM-Gastarchitektur besteht aus einem Hypervisor und Verwaltungskomponenten. Diese bilden den VHS, auf dem viele VM-Gäste ausgeführt werden, die Anwendungen hosten.

Systemanforderungen

Integrierte Flexibilität

Mit diesen Hypervisoren kann SUSE Linux Enterprise zur Bereitstellung, Deaktivierung, Installation, Überwachung und Verwaltung mehrerer virtueller Maschinen (VM-Gäste) auf einem einzigen physischen System verwendet werden. SUSE Linux Enterprise erstellt ohne vorherige Konfiguration VMs, auf denen sowohl modifizierte, hochspezialisierte, paravirtualisierte Betriebssysteme als auch vollständig virtualisierte, unmodifizierte Betriebssysteme installiert sind.

SLES 12 als Gastbetriebssystem

SUSE Linux Enterprise Server 12 ist dafür optimiert worden, als leistungsfähiges Gastbetriebssystem auf anderen Drittanbieter-Hypervisoren wie VMware ESX und Microsoft Hyper-V zu agieren. SUSE hat sich mit Microsoft zusammengetan, um ein Schnittstellenmodul (oder Hypercall-Adapter) zu entwickeln, das Xen-spezifische Aufrufe aus dem paravirtualisierten SUSE Linux Enterprise Server-Kernel in Hyper-V-kompatible Aufrufe übersetzt. So kann SUSE Linux Enterprise Server 12 als paravirtualisierter Gast ausgeführt werden.

Vereinfachte Hypervisor- und Linux-Container-Verwaltung

Seit 2012 beinhaltet SUSE Linux Enterprise Server kostenpflichtigen Support für Linux-Container – hocheffiziente Betriebssystem-Virtualisierungen mit geringem Overhead. SUSE Linux Enterprise Server 12 verbessert die Verwaltbarkeit von Linux-Containern dank besserer Integration in das gemeinsame Virtualisierungs-Framework (libvirt). Daher können Sie Hypervisoren (Xen, KVM) und Linux-Container mit denselben Tools verwalten und gleichwertig in Ihre Geschäftsprozesse integrieren. Die libvirt-Schnittstelle vereinfacht darüber hinaus die Integration von Linux-Containern in Frameworks auf höherer Ebene, z. B. die OpenStack-basierte SUSE OpenStack Cloud.