SUSE Linux Enterprise Server auf IBM Power Systems

SUSE Linux Enterprise Server für POWER ist eine Linux-Distribution für Unternehmen, die für IBM Power Systems optimiert wurde. Sie ist auf höhere Zuverlässigkeit und geringere Kosten für unternehmenskritische Anwendungen ausgelegt und bietet eine hochleistungsfähige Plattform, mit der Sie wachsenden geschäftlichen Anforderungen gerecht werden, eine höhere Innovationsgeschwindigkeit erreichen und gleichzeitig die Bereitstellungszeiten beschleunigen.

Die wichtigsten Funktionen
  • Erweiterte, für Power Systems optimierte RAS-Funktionen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Senkung der Kosten
  • Vollständiges Rollback zur Minimierung von Ausfallzeiten und raschen Systemwiederherstellung nach Aktualisierungsfehlern
  • Unterstützung für POWER8 – acht Threads pro Kern (SMT8) für maximale Leistung und sofortigen Zugriff auf Daten
  • Verbesserung der Agilität der IT-Infrastruktur dank Unterstützung für SUSE Docker und der neuesten Innovationen im Bereich der Isolierung durch Container
  • Verringerung von Ausfallzeiten dank Hochverfügbarkeits- und Notfallwieder­herstellungs­funktionen durch Unterstützung für SUSE Linux Enterprise High Availability Extension

SAP HANA
S/4HANA

Systemanforderungen

Serveranforderungen
  • PowerKVM: gleiche Anforderungen wie für SUSE Linux Enterprise Server
  • PowerKVM: zusätzliche 256 MB RAM für jede virtuelle Maschine
  • Druckserver: relativ schneller Prozessor
  • Webserver: zusätzlicher RAM für besseres Caching, zusätzliche Prozessoren
  • Datenbankserver: zusätzliche RAM-Kapazität für besseres Caching, mehrere Festplatten
  • Dateiserver: zusätzlicher Arbeitsspeicher sowie Festplatten oder RAID-System
Für die Installation
  • Server mit IBM POWER8-Prozessor
  • Lokale Installation: 512 MB RAM
  • Netzwerkinstallation über SSH (Secure Shell), grafisch: 512 MB RAM
  • Netzwerkinstallation über VNC (Virtual Network Computing) unter Verwendung von FTP: 512 MB RAM
Für den Betrieb
  • Server mit IBM POWER8-Prozessor
  • 512 MB RAM
  • 750 MB Speicherplatz für Software
  • 750 MB Speicherplatz für Benutzerdaten
Netzwerk
  • Ethernet
  • Drahtlos oder Modem
Speicherplatz
  • 512 MB
  • 4 GB empfohlen
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Was ist SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12?

SUSE Linux Enterprise Server für POWER ist eine Linux-Distribution für Unternehmen, die für IBM Power Systems optimiert wurde. Sie ist auf höhere Zuverlässigkeit und geringere Kosten für unternehmenskritische Anwendungen ausgelegt und bietet eine hochleistungsfähige Plattform, mit der Sie wachsenden geschäftlichen Anforderungen gerecht werden, eine höhere Innovationsgeschwindigkeit erreichen und gleichzeitig die Bereitstellungszeiten beschleunigen. SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 läuft im Little-Endian-Modus des POWER8-Prozessors. Mit der Unterstützung des Little-Endian-Modus entfällt für Softwareanbieter ein Hindernis für die Portierung von Anwendungen, die zu Beginn für x86- und x86-64-Plattformen entwickelt wurden. Dank hervorragender Tools wie dem Open Build Service und SUSE Package Hub bietet SUSE eine Umgebung, die Partner unterstützt und es ihnen ermöglicht, ihre neuesten Innovationen für Linux auf IBM Power Systems auf den im ständigen Wandel befindlichen Markt zu bringen.

Was bedeutet Big-Endian/Little-Endian?

Die „Endianness“ oder Byte-Reihenfolge bestimmt, wie die einzelnen Bytes eines Datenworts im Speicher abgelegt werden (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Byte-Reihenfolge). Auf Big-Endian-Systemen wie POWER6, POWER7 und IBM z Systems wird das höchstwertige Byte an der kleinsten mit einer Integer-Zahl oder Adresse belegten Speicheradresse abgelegt, und das niederwertigste Byte wird an der größten Adresse gespeichert. Im Gegensatz dazu wird auf Little-Endian-Systemen wie den x86- und x86-64-Architekturen das niederwertigste Byte an der kleinsten Adresse gespeichert. POWER8-Prozessoren können sowohl in einen Big-Endian- als auch einen Little-Endian-Modus geschaltet werden. Die Unterstützung für Little-Endian auf Power Systems erleichtert die Portierung des Quellcodes von Linux-Anwendungen für Little-Endian-Systeme auf x86-Basis auf Little-Endian-Systeme auf Power-Basis. Von bestehenden x86-Linux-Anwendungen produzierte Daten können von anderen Little-Endian-Linux-Anwendungen einfacher adressiert werden. Moderne E/A-Systeme (insbesondere GPUs) setzen auf Little-Endian basierende Zugriffsmodelle voraus.

Läuft SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 auf POWER8?

Ja. Der POWER8-Prozessor wird von SUSE Linux Enterprise Server 12 in den Little-Endian-Modus geschaltet. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf die Funktionalität des Betriebssystems oder die vom Prozessor bereitgestellten Funktionen. SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 nutzt vollumfänglich die Vorteile des simultanen Multithreadings (SMT) des POWER8-Prozessors ebenso wie andere hardwaretechnische Fortschritte des aktuellen Linux-Kernels 4.4. POWER8 ermöglicht neben der Unterstützung für PowerVM die Ausführung von SUSE Linux Enterprise Server für POWER als KVM-Gastsystem. Die branchenweit führenden Funktionen von SUSE wie z. B. vollständiges System-Rollback, Linux-Container mit Docker, Module und Package Hub werden auf Servern auf Basis von POWER8 ebenfalls unterstützt.

Funktionieren SAP-Anwendungen unter SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 auf POWER8?

Ja, die meisten SAP NetWeaver- und sonstigen SAP-Anwendungen laufen auf POWER8-Servern unter SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12, sofern der Little-Endian-Modus von diesen Anwendung unterstützt wird. Es ist jedoch zu beachten, dass das einzige von SAP zertifizierte Betriebssystem für IBM Power Systems, auf dem SAP HANA ausgeführt werden kann, SUSE Linux Enterprise Server für SAP-Anwendungen 11 SP4 ist.

Weitere Informationen zu SAP-spezifischen Funktionen.

Welche neuen Funktionen umfasst SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 SP2?

SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 Service Pack 2 bietet eine herausragende Zuverlässigkeit, Leistung Innovationsgeschwindigkeit bei datenintensiven unternehmenskritischen Workloads. Die Lösung basiert auf SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2 und bietet ein Serverbetriebssystem für die Bereitstellung hochverfügbarer, unternehmensgerechter IT-Services in heterogenen IT-Umgebungen mit branchenweit führender Leistung und reduziertem Risiko. Hier finden Sie Informationen zu Neuheiten in SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2. SUSE Kunden führen Workloads auf IBM Power Systems-Servern aus, um ihre Geschäftskontinuität zu sichern und neue Services schnell auf den Markt zu bringen. Zu den neuen Funktionen in SUSE Linux Enterprise Server für POWER 12 SP2 gehören:

  • Vollständige Unterstützung für SUSE Linux Enterprise High Availability Extension zur Minimierung von Ausfallzeiten bei Little Endian-Workloads
  • Vollständige Unterstützung für IBM Power Systems LC und OPAL-Systeme (OpenPOWER Abstraction Layer) für kostengünstige, hochleistungsfähige Datenanalysefunktionen
  • Reduzierter Zeitbedarf für die Speicherinitialisierung beim Neustart von Servern nach geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten zum schnelleren Starten von Systemen mit großen Mengen an Arbeitsspeicher
  • Vorlagen für Installationsschemata für Systemrollen wie Datenbankserver, Virtualisierungshost/-gast oder Installationsoptionen zur schnelleren und konsistenten Konfiguration von Server-Dateisystemen
  • Package Hub ermöglicht den Zugriff auf SUSE Linux Enterprise-Pakete für IBM Power Systems und OpenPOWER-Systeme von Drittanbietern, die von der Open Source-Community erstellt und von SUSE zugelassen wurden, sodass innovative Lösungen bedenkenlos bereitgestellt werden können

Höhere Zuverlässigkeit

Höhere Zuverlässigkeit und geringere Kosten für unternehmenskritische Anwendungen dank fortschrittlicher RAS-Funktionen, die auf die Unterstützung von Systemfunktionen auf Basis eines IBM POWER8-Prozessors optimiert sind.

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Branchenweit führende Leistung

Bereitstellung einer Hochleistungsplattform für wachsende geschäftliche Anforderungen, die die Anwendungsleistung verbessert und sofortigen Zugriff auf Daten ermöglicht.

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Schnellere Markteinführung

Höhere Innovationsgeschwindigkeit und geringere Bereitstellungszeiten für ein breites Spektrum an Open Source- und Partner-Lösungen.

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