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Produktmerkmale

SUSE Linux Enterprise Server ist ein erstklassiges, sicheres Open Source-Serverbetriebssystem, das für die Ausführung unternehmenskritischer Workloads in virtualisierten, cloudbasierten und klassischen Client-Server-Umgebungen entwickelt wurde. Das Betriebssystem legt die Latte sogar noch höher, wenn es darum geht, Organisationen durch höhere Innovationsgeschwindigkeiten, verbesserte Systemzuverlässigkeit, die Einhaltung strenger Sicherheitsanforderungen und die Anpassung an neue Technologien zu unterstützen. Das neueste Service Pack 3 optimiert Ihre Infrastruktur mit Unterstützung für die neuesten Hardware-Umgebungen für ARM-System-on-Chip, Intel, AMD, SAP HANA, z Systems und NVM Express over Fabrics.

Aufbau und Förderung einer agilen IT-Infrastruktur

  • Container

Mit Linux-Containern verfügen Sie über hervorragende Möglichkeiten zur Erstellung, Implementierung und Verwaltung von Anwendungen. Linux-Container und das Container-Modul aus dem Open Source-Docker-Projekt werden unter SUSE Linux Enterprise Server 12 für Ihre Produktionsumgebungen unterstützt.

  • Just Enough Operating System (JeOS)

SUSE Linux Enterprise Server JeOS ist eine schlankere Version von SUSE Linux Enterprise Server. JeOS wird für eine effizientere Virtualisierungsimplementierung in Form von minimierten, einsatzbereiten virtuellen Images bereitgestellt. JeOS ist außerdem als KIWI-Vorlage für Kunden und Partner zur Verwendung von Golden Images verfügbar.

  • Module

Das herkömmliche Modell der Bereitstellung von Unternehmenssoftware ist dem Tempo moderner Innovationen nicht immer gewachsen. Die in SUSE Linux Enterprise Server 12 zur Verfügung stehenden Module erfüllen diese Anforderungen. Sie ermöglichen eine schnellere Integration von vorgeschalteten Aktualisierungen. Dieser Ansatz sorgt für ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen der Flexibilität der Module und der Stabilität der Infrastruktur.

  • Komplettes System-Rollback

Verbessern Sie die Ausfallsicherheit. Für ein vollständiges System-Rollback können Sie Snapshots des Systems, einschließlich der Kernel-Dateien, erstellen und das System damit zurücksetzen. Systemadministratoren können außerdem von einem Snapshot booten, um die Datensicherheit zu verbessern. Wenn Sie SUSE Linux Enterprise Server (SLES) mit einem neuen Service Pack aufrüsten, minimiert die Funktion für vollständiges System-Rollback das Risiko und ermöglicht ein problemloses Rollback.

  • Überspringen von Service Packs

Sparen Sie Zeit und Ressourcen mit der Funktion zum Überspringen von Service Packs. So können Sie Aktualisierungen auf vorherige Service Packs überspringen und direkt mit SP2 von SUSE Linux Enterprise Server 12 fortfahren.

  • ARM AArch64 und Raspberry Pi

Verbessern Sie dank des stromsparenden und effizienten Designs von ARM 64 die Energieeffizienz Ihrer Server und Ihrer Netzwerkinfrastruktur.

  • SLES12 für ARM ist die erste weithin verfügbare kommerzielle Enterprise-Linux-Distribution für die ARM AArch64-Architektur.
  • SLES12 für Raspberry Pi ist die erste unterstützte 64-Bit-Version eines Enterprise-Linux-Systems, das für Raspberry Pi verfügbar ist.
  • Heißen Sie umfassende Hardware- und Virtualisierungsunterstützung mit höherer Rechendichte, geringerem Stromverbrauch und wirtschaftlicher Hardware mithilfe neuer ARM-basierter SoC-Systeme willkommen.
  • Open Build Service

Erstellen Sie durch den Einsatz der Open Build Service-Technologie reproduzierbare Builds über verschiedene Architekturen und Linux-Distributionen hinweg.

  • Über 25.000 von der Community erstellte Open Source-Pakete
  • Enterprise-Pakete, die mithilfe der Open Build Service-Technologie auf SUSE Package Hub erstellt wurden
  • Salt

Verfolgen und verwalten Sie Konfigurationen durch die Integration von Salt auf der Basisplattform. Salt steht im Advanced Systems Management-Modul zur Verfügung und ist ein äußerst skalierbares, schnelles und sicheres Tool zur Kommunikation mit Systemen in Echtzeit. Zudem ist die nahtlose Integration in SUSE Manager möglich, um die Konfigurationsmanagement­fähigkeiten von Salt vollumfänglich zu nutzen.

  • Umfassender Support für KIWI

Mit KIWI können Sie ohne mehrfachen Konfigurationsaufwand Betriebssystem-Images für physische Bereitstellungen (DVD, USB) erstellen. Auch die Bereitstellung in virtualisierten Hypervisor-Umgebungen (Xen, KVM, VMware, Hyper-V), Container-Frameworks sowie Public und Private Clouds ist möglich.

Bereitstellung unternehmen­skritischer Services

  • SUSE Linux Enterprise Live Patching

Führen Sie Aktualisierungen von Sicherheits-Patches mithilfe von Live-Patching-Technologie aus, ohne Computer neu starten oder auf das nächste Wartungsfenster warten zu müssen.

  • Open vSwitch mit DPDK (Data Plane Development Kit)

Implementieren Sie auf effiziente Weise virtuelle Netzwerkfunktionen mithilfe von Open vSwitch mit DPDK (Data Plane Development Kit), das die Datenschicht im Benutzerraum beschleunigt und die für SDN (Software Defined Networking) und NFV (Network Function Virtualization) erforderlichen Funktionen zur Paketverarbeitung bereitstellt.

  • In Kombination mit der umfangreichen Hypervisor-Unterstützung von SUSE Linux Enterprise Server stellen die neuen Möglichkeiten der Virtualisierung von Netzwerkfunktionen eine Komplettlösung für virtualisierte Cloud-basierte und lokal bereitgestellte Umgebungen dar.
  • Unterstützung für unternehmenskritische Systeme

Erstellen Sie eine kosteneffiziente Infrastruktur auf Basis der Anforderungen Ihrer unternehmenskritischen Systeme. SUSE Linux Enterprise bietet bewährte Unterstützung für verschiedene unternehmenskritische Systeme, darunter Mainframes mit IBM z Systems und LinuxONE, Midrange-Server auf Basis von IBM POWER8 sowie skalierbare 64-Bit-Server mit Intel-/AMD-/ARM-Architektur.

  • Virtualisierung

Erhöhen Sie den Umfang Ihrer Virtualisierungsaktivitäten und reduzieren Sie die Speicherbelegung durch den Einsatz von Virtualisierungstechnologien, die auf Ihre jeweiligen Geschäftsanforderungen abgestimmt sind. Mit SUSE Linux Enterprise Server sichern Sie sich integrierte Unterstützung für KVM (Kernel Virtual Machine) und Xen, Container-Technologien für die Anwendungsautomatisierung und paravirtualisierte Treiberpakete für eine höhere Leistung der virtuellen Maschinen. Darüber hinaus wurde die Leistung der Lösung für VMware vSphere und Microsoft Hyper-V optimiert.

  • Integration von VMware-Tools

VMware-Treiber und -Tools werden jetzt vollständig unterstützt und sind in einem leistungsoptimierten All-in-One-Paket in SUSE Linux Enterprise Server 12 integriert.

  • Erweiterungen für das Clustering

Erzielen Sie eine höhere Serviceverfügbarkeit durch Clustering von Servern und Beseitigung von Single Points of Failure. SUSE Linux Enterprise High Availability Extension ist eine branchenführende, ausgereifte Hochverfügbarkeitslösung. Erzielen Sie weitere Verbesserungen der Geschäftskontinuität durch die Kopplung von Rechenzentren auch über große Entfernungen hinweg mit Geo-Clustering für SUSE Linux Enterprise High Availability Extension.

  • NVDIMM

Verringern Sie Ausfallzeiten und verbessern Sie die E/A-Leistung mithilfe von persistentem Systemarbeitsspeicher

  • Minimieren Sie Ausfallzeiten, indem Sie mit integrierten NVDIMMs die Zeit verkürzen, die ab der Wiederherstellung der Stromversorgung für den Neuaufbau benötigt wird. Auf diese Weise können Daten innerhalb weniger Sekunden gesichert werden und stehen nach dem Reboot umgehend zur Verfügung. Anwendungen, z. B. im Finanzwesen oder für die Verarbeitung von Online-Transaktionen, bei denen Ausfallzeiten eine bedeutende Rolle spielen, können von persistentem Systemarbeitsspeicher profitieren.
  • Mit der NVDIMM-Funktionalität für persistenten Systemarbeitsspeicher können Anwendungen zur Beschleunigung von Storage- und Datenbankprozessen mit deutlich höherer Geschwindigkeit ausgeführt werden.
  • Ausnutzung von Hardware-RAS

Verbessern Sie die Systemzuverlässigkeit und senken Sie die Servicekosten. SUSE Linux Enterprise Server 12 umfasst exklusive Prozesse für die vollumfängliche Nutzung von RAS-Funktionen auf Ihrer Hardware-Plattform.

  • Zertifizierte Anwendungen

Mit SUSE Linux Enterprise Server lässt sich ein breites Spektrum an ISV-Anwendungen von Drittanbietern unterstützen. Eine vollständige Liste zertifizierter Software-Anwendungen für SUSE Linux Enterprise (alle Versionen) finden Sie unter www.suse.com/susePSC/home.

  • Zertifizierte Hardware

Die meisten führenden Hardware-Anbieter unterstützen unser Linux-Serverbetriebssystem, und durch die Nutzung vorhandener physischer Server oder den Einsatz kostengünstiger Standardhardware können Sie bares Geld sparen.

Kontinuierliche Verbesserung Ihrer IT-Infrastruktur

  • NVMe over Fabrics

Verbessern Sie die Anwendungsleistung mit schnellen lokalen NVMe(Non-Volatile Memory Express)- und Remote-Storage-Geräten mit NVMe over Fabrics (NoF). Mithilfe von NVMe können Sie die Vorteile moderner Solid-State-Speichertechnologien voll auszunutzen.

  • Interaktive und unbeaufsichtigte Upgrades

Mit dieser Funktion können Systemadministratoren schnell und einfach ein Upgrade ihrer SUSE Linux Enterprise Server-Betriebssysteme durchführen und so Ausfallzeiten reduzieren, Verwaltungskosten senken und die Qualität verbessern. SUSE Linux Enterprise bietet Unterstützung für (manuelle) Hauptversion-Upgrades über einen Zeitraum von zehn Jahren. Mit YaST können Sie interaktiv ein geeignetes Profil vorbereiten und dann AutoYaST für ein automatisches Upgrade von Servergruppen verwenden.

  • Erweitertes YaST-Installationsprogramm

Verbessern Sie die Ausfallsicherheit und automatisieren Sie Prozesse bereits auf Ebene des Installationsprogramms, indem Sie Code mithilfe des leistungsstarken Administrationstools YaST (Yet another Setup Tool) automatisch aktualisieren. Mit YaST können Sie Ihr System während und nach der Installation schnell anpassen. Das in Ruby geschriebene YaST ist offen und kann leicht angepasst werden.

  • SUSE SolidDriver Program

Das SUSE SolidDriver-Programm erlaubt die schnellere Implementierung neuer Technologien, indem komplexe Vorgänge und Risiken im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Kernel-Treibern beseitigt werden. Kunden erhalten damit eine einfache Möglichkeit zur Identifizierung von vollständig kompatiblem und unterstütztem Softwarecode.

  • SUSE Customer Center (SCC)

SCC ist das neue Portal für die zentrale Verwaltung Ihrer SUSE Subscriptions, den Zugriff auf Software-Updates und den Kontakt zum SUSE Kundensupport. Die benutzerfreundliche Oberfläche bietet Ihnen eine zentrale Übersicht über alle Ihre SUSE Subscriptions, sodass Sie die benötigten Informationen leicht finden.

  • Das Subscription Management Tool (SMT)

Das SMT ermöglicht großen Organisationen die zentrale Bereitstellung von Patches und Updates für ihre SUSE Linux Enterprise-Software. Das Tool bietet unseren Kunden eine Möglichkeit zur einfachen Migration sowie zum wesentlich einfacheren und schnelleren Zugriff auf Updates und Patches.

  • Einhaltung von Sicherheitsstandards

SUSE Linux Enterprise Server 12 GA erfüllt die Anforderungen für die Common-Criteria-Zertifizierung auf EAL4+. Darüber hinaus wurden mehrere Kryptografie-Sicherheitsmodule erfolgreich auf Konformität mit den Bestimmungen nach FIPS 140-2 geprüft. Hierzu gehören die Module OpenSSL, OpenSSH-Client und -Server, Strongswan (IPSec-basierte VPNs), die Kernel-API für Kryptografie, Mozilla NSS (Level 2) und libgcrypt. Die Installation zertifizierter Sicherheitsmodule (Pakete) erfolgt über das Zertifizierungsmodul.

  • Intel Skylake

Erhöhen Sie die Systemleistung mithilfe der Intel Skylake-Technologie für leistungsstarke Grafiken, kürzere Systemreaktionszeiten und eine längere Akkulaufzeit.

  • Wicked

Wicked ermöglicht die einfache Verwaltung immer komplizierterer Netzwerkkonfigurationen wie VLAN, Virtualisierung, Bridging, Bonding und IPv6. Mit Wicked können Sie bestehende Konfigurationsdateien aus älteren Versionen des Linux-Betriebssystems importieren.

  • Spezifikationen zu Internetprotokoll Version 6 (IPv6)

Das Nachfolgerprotokoll von IPv4 bietet einen deutlich größeren Adressraum für Geräteverbindungen. Dank IPv6-Unterstützung können Sie eine Verbindung zu Netzwerkgeräten der nächsten Generation herstellen.

  • Network Teaming

Network Teaming ist eine Technologie, die bei verschiedenen Methoden der Parallelschaltung von Netzwerken Anwendung findet. Ähnlich wie Network Bonding, das bereits in SUSE Linux Enterprise 12 unterstützt wird, erhöht die Network Teaming-Funktion den Durchsatz auf ein Niveau, das von einer einzigen Verbindung nicht erreicht werden könnte, und bietet Redundanz zur Steigerung der Betriebszeit.

  • Samba 4

Samba ermöglicht die einfache und sichere Zusammenarbeit in der Microsoft Windows-Umgebung. SUSE Linux Enterprise Server 12 beinhaltet Support für die neueste Version von Samba 4, die eine bessere Integration in Windows Active Directory-Domänen bietet.

SUSE Linux Enterprise Server 12 unterstützt die folgenden 64-Bit-Prozessorarch­itekturen:

  • Intel 64 und AMD64
  • IBM POWER LE
  • IBM System z
  • ARM v8 (AArch64)