System­anforderungen

Mindestsystem­anforderungen für die Installation
  • Lokale Installation: 512 MiB RAM, empfohlen 512 MiB Auslagerung
  • 2 GiB verfügbarer Festplatten­speicher (mehr empfohlen, 8,5 GiB für alle Muster)
  • 16 GiB für Snapshot/Rollback des Betriebssystems
Empfehlungen für spezielle Einsatzzwecke
  • 512 MiB bis 4 GiB RAM, mindestens 256 MiB pro CPU
  • 4 GiB Festplatten­speicher, 16 GiB für Snapshot/Rollback des Betriebssystems
  • Netzwerkkarte (Ethernet, Wireless oder Modem)
  • Für virtuelle Hostserver (Xen) – mindestens 512 MiB RAM für jeden virtuellen Hostserver

Paket­beschreibungen

SUSE Linux Enterprise Server 12 für AMD64 und Intel 64


SUSE Linux Enterprise Server 12 for IBM POWER


SUSE Linux Enterprise Server 12 for z Systems


SUSE Linux Enterprise 12 (4.4) – Kernel­beschränkungen

SUSE Linux Enterprise 12 SP2
(Linux 4.4)
AMD64/Intel 64
(x86-64)
IBM z Systems
(s390x)
POWER
(ppc64le)
AArch64
(ARMv8)
CPU-Bits 64 64 64 64
max. Anzahl logischer CPUs 8192 256 2048 128
max. RAM (theoretisch/zertifiziert) 1 PiB/64 TiB 10 TiB/256 GiB 1 PiB/64 TiB 256 TiB/–
max. Benutzerbereich/Kernelbereich 128 TiB/128 TiB N/A 2 TiB/2 EiB 256 TiB/128 TiB
max. Swap-Speicher bis zu 29 x 64 GiB (x86-64) oder 30 x 64 GiB (andere Architekturen)
max. Anzahl der Prozesse 1048576
max. Anzahl von Threads pro Prozess Maximalwert abhängig vom Arbeitsspeicher und diversen anderen Parametern (getestet mit über 120.000)
max. Größe pro Blockgerät bis zu 8 EiB auf 64-Bit-Architekturen
FD_SETSIZE 1024

Dateisysteme – Unterstützung und Größe

SUSE Linux Enterprise bot im Jahr 2000 als erste für Unternehmen geeignete Linux-Distribution Unterstützung für Protokoll­dateisysteme und logisches Volume-Management. Später wurde XFS bei Linux eingeführt, welches heutzutage für groß angelegte Dateisysteme, Systeme mit hoher Belastung und mehreren parallelen Lese- und Schreibzugriffen unumgänglich ist.

Mit SUSE Linux Enterprise 12 gehen wir den nächsten Innovations­schritt und verwenden für das Betriebssystem standardmäßig das Copy-on-Write-Dateisystem Btrfs, um System-Snapshots und Rollback zu unterstützen.

+ unterstützt
– nicht unterstützt

Funktion Btrfs XFS Ext4 OCFS21 ReiserFS2
Support bei Produkten SLE SLE SLE SLE HA SLE
Daten-/Metadaten-Journaling N/A3 – / + + / + – / + – / +
Internes/Externes Journal N/A3 + / + + / + + / –
Subvolumes +
Offline Vergrößern/Verkleinern + / + – / – + / + + / –4 + / –
Online Vergrößern/Verkleinern + / + + / – + / – – / – + / –
Inode-Zuordnung B-tree B+-tree Tabelle B-tree u. B*-tree
Sparse-Dateien + + + +
Tail-Packing
Inline gespeicherte kleine Dateien + (in Metadaten) + (in Inode) + (in Inode)
Defragmentierung + + +
Erweiterte Dateiattribute/ACLs + / + + / + + / + + / +
Anwender-/Gruppenkontingente – / – + / + + / + + / +
Projektkontingente + +
Subvolume-Kontingente + N/A N/A N/A
Datenspeicherinhalt/​Wiederherstellen +
Standardblockgröße 4 KiB5
Max. Dateisystemgröße 16 EiB 8 EiB 1 EiB 4 PiB 16 TiB
Max. Dateigröße 16 EiB 8 EiB 1 EiB 4 PiB 1 EiB

1 OCFS 2 wird als Teil der SUSE Linux Enterprise High Availability Extension vollständig unterstützt.

2 ReiserFS wird für vorhandene Dateisysteme unterstützt. Von der Erstellung neuer ReiserFS-Dateisysteme wird abgeraten.

3 Btrfs ist ein Copy-on-Write-Dateisystem. Anstelle der Protokollierung von Änderungen vor dem Neuschreiben, werden die Änderungen bei diesem Dateisystem an einem neuen Speicherort abgelegt und dann mit dem neuen Speicherort verknüpft. Bis zum letzten Schreibvorgang sind die neuen Änderungen noch nicht „bindend“. Aufgrund des Dateisystems werden Kontingente basierend auf Subvolumes (qgroups) implementiert.

4 Zur Erweiterung eines OCFS 2-Dateisystems muss das Cluster online, das Dateisystem jedoch ausgehängt sein.

5 Die standardmäßige Blockgröße unterscheidet sich je nach Host-Architektur. 64 KiB wird bei POWER, 4 KiB auf anderen Systemen verwendet. Die tatsächlich verwendete Größe kann mit dem Befehl getconf PAGE_SIZE überprüft werden.

Zusätzliche Hinweise

Die oben aufgeführte max. Dateigröße kann aufgrund der Verwendung von Sparse-Blocks größer sein als die tatsächliche Größe des Dateisystems. Alle Dateisysteme auf SUSE Linux Enterprise Server verfügen über LFS, wodurch sich eine theoretische maximale Dateigröße von 263Bytes ergibt.

Bei den Zahlen in der obigen Tabelle wurde vorausgesetzt, dass die Dateisysteme die allgemein übliche Blockgröße von 4 KiB verwenden. Bei der Verwendung anderer Blockgrößen ergeben sich abweichende Werte.

Es gilt: 1024 Bytes = 1 KiB; 1024 KiB = 1 MiB; 1024 MiB = 1 GiB; 1024 GiB = 1 TiB; 1024 TiB = 1 PiB; 1024 PiB = 1 EiB. Siehe auch http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html.

NFSv4 mit IPv6 wird nur für die Client-Seite unterstützt. Ein NFSv4-Server mit IPv6 wird nicht unterstützt.

Die im Lieferumfang von SUSE Linux Enterprise Server 12 SP3 enthaltene Version von Samba bietet Integration in Windows 7 Active Directory-Domänen. Zusätzlich bieten wir die geclusterte Version von Samba als Teil von SUSE Linux Enterprise High Availability Extension 12 SP3.

Aufbau und Förderung einer agilen IT-Infrastruktur

Implementieren Sie die neusten Innovationen im Bereich der Container­anwendungen, führen Sie neue Hardware­architekturen ein, und greifen Sie mit dem integrierten Package Hub mühelos auf die neusten Pakete zu.

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Bereitstellung unternehmens­kritischer Services

Nutzen Sie eine SUSE Linux Enterprise-Infrastruktur als Grundlage für maximale Serviceverfügbarkeit, eine umfassendere Virtualisierung, höchste Sicherheit und den Aufbau einer kosteneffektiven Infrastruktur.

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Kontinuierliche Verbesserung der IT-Infrastruktur

Implementieren Sie unternehmens­gerechte Lösungen ohne großen Konfigurations­aufwand mit nachweislicher Sicherheit und optimierter Leistung.

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