GESIS

Highlights

  • Reduziert Ausfallzeiten während Systemaktualisierungen um 83 Prozent
  • Verkürzt die für die Installation von System-Patches erforderliche Zeit um 75 Prozent
  • Senkt die Kosten für IT-Hardware und -Betrieb erheblich

Produkte

Mit dem Wechsel von einer proprietären RISC-Plattform zu SUSE Linux Enterprise Server auf kostengünstiger x86-Hardware reagierte GESIS auf den steigenden Kostendruck im Konzern. Mithilfe von SUSE Manager gelang es dem Unternehmen, die Systemverwaltung zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die zur Installation von Aktualisierungen erforderliche Zeit um 75 Prozent zu verkürzen. Die Linux-Server eignen sich optimal für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb und verkürzen die Ausfallzeiten während Systemaktualisierungen um 83 Prozent.

Überblick

Der IT-Dienstleister GESIS (Gesellschaft für Informationssysteme mit beschränkter Haftung) ist spezialisiert auf die Stahl- industrie und stellt Netzwerk-, Rechen- zentrums- und SAP-Anwendungsservices bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Salzgitter in Deutschland beschäftigt 190 Mitar- beiter. GESIS gehört zur Salzgitter-Gruppe, einem bedeutenden Stahlproduzenten mit etwa 25.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 10 Milliarden Euro. Die Gruppe besteht aus mehr als 200 Tochtergesellschaften, und GESIS versorgt nahezu alle Salzgitter-Unternehmen mit IT-Services.

Die Herausforderung

Die allgemeine Wirtschaftslage in der Stahlbranche ist von einem starken Wettbewerb geprägt. Zur Sicherung der Rentabilität sowie gleichzeitig möglichst niedriger Kosten ist der Salzgitter-Konzern unablässig auf der Suche nach Möglichkeiten, um Betriebskosten zu senken, Produktionspläne und die Fertigung zu optimieren. Dabei bilden die IT-Services keine Ausnahme, und somit ist auch GESIS angehalten, die Betriebskosten zu reduzieren und so die Kosten innerhalb der Gruppe zu senken, gleichzeitig aber immer anspruchsvollere Service-Level und Qualitätsstandards zu erfüllen.

Thomas Lowin, Teamleiter Server-Betrieb bei GESIS, erklärt: „Während andere Unternehmen schlicht ihre Fertigungsstraßen stoppen können, besteht diese Möglichkeit bei einem integrierten Hüttenwerk nicht. Unsere Kunden sind zur Unterstützung ihrer rund um die Uhr laufenden Produktion auf die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit unserer IT-Systeme angewiesen. Jede Minute einer außerplanmäßigen Ausfallzeit würde sie Tausende von Euro kosten und komplexe Produktionspläne verschiedenster Stahlerzeugnisse gefährden.“

„Unsere SUSE Linux Enterprise Server-Umgebung ist ausgesprochen stabil, zuverlässig und effizient, was uns die Erfüllung unserer Unternehmensanforderungen erleichtert. Die Kombination aus VMware-Virtualisierung und SUSE Linux Enterprise Server hat zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit geführt und stellt für uns einen durchschlagenden geschäftlichen Erfolg dar.“

SUSE Lösung

BESSERE ZUVERLÄSSIGKEIT DANK SUSE GESIS

nutzte in der Vergangenheit große, proprietäre RISC-Server. Um die erforderlichen Durchsatzraten zu erreichen, setzte GESIS auf dedizierte physische Server mit viel Hauptspeicher.

Nicolas Otten, Engineer bei GESIS, erläutert: „Vor vielen Jahren hatten wir unseren Server-Betrieb ausgelagert. Zur Verringerung der Gesamtkosten und um wieder mehr Kontrolle über unsere Systeme zu bekommen, planten wir, die Server wieder intern zu betreiben. Um diese Neuorganisation so rentabel wie möglich zu gestalten, setzten wir uns das Ziel, unsere Anwendungen auf der effizientesten Plattform zu hosten.“

GESIS sah sich unterschiedliche Architekturen und Betriebssysteme an und entschied für geschäftskritische Workloads für SUSE Linux Enterprise Server anstelle von anderen Server-Technologien. Andreas Zi- gann, System Administrator SAP Basis, meint hierzu: „Wir kamen zu dem Schluss, dass SUSE Linux Enterprise Server einfacher zu verwalten und die erforderliche Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit besser umzusetzen ist. SUSE Linux Enterprise Server erfordert weniger Neustarts und läuft auch über einen langen Zeitraum sehr performant. In unserem Fall waren wir zudem vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen davon überzeugt, dass SUSE Linux En- terprise Server die zuverlässigere Option darstellte.“

KOSTENGÜNSTIGER BETRIEB DURCH OPTIMALE LASTVERTEILUNG

Um den Betrieb der Systeme wieder ins Haus zu verlagern, schuf GESIS eine neue Abteilung.

Das Team implementierte eine komplett virtualisierte Umgebung mit 14 physischen Servern und VMware vSphere als Virtualisierungssoftware. Auf der virtuellen Server-Plattform werden geschäftskritische SAP ERP-Anwendungen auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications sowie allgemeine Infrastruktur- Services auf Microsoft Windows Server betrieben.

Andreas Zigann führt aus: „Im Rahmen unserer Bewertung verschiedener Linux- Systeme stellten wir fest, dass SUSE Linux Enterprise Server die beste Unterstützung für SAP ERP und andere Software bietet.

Die enge Zusammenarbeit zwischen SAP und SUSE über viele Jahre hinweg gewährleistet die Kompatibilität, die es uns ermöglicht, unseren Kunden einen zuverlässigen Service bereitzustellen.“

GESIS betreibt über 200 virtuelle Instanzen von SUSE Linux Enterprise Server, von denen ungefähr zwei Drittel für das Hosting von SAP-Software verwendet werden. Das Unternehmen nutzt SUSE Linux Enterprise Server für seine SAP-Anwendungen mit deren Datenbanken sowie für andere Geschäftsanwendungen.

Für spezielle Workloads, die sich weniger für einen virtualisierten Betrieb eignen, betreibt GESIS zudem rund 20 dedizierte physische Server mit SUSE Linux Enterprise Server. Andreas Zigann sagt: „Wir hatten keinerlei Probleme bei der Migration unserer großen SAP ERP-Anwendungen von einem UNIXBetriebssystem auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications.

Die SAPStandardtools liefen reibungslos auf un- serer neuen SUSE Linux Enterprise Server- Umgebung.“

Nicolas Otten fügt hinzu: „Wir betreiben eine Reihe von Datenbanken mit etwa 3 TB und wir verwenden bis zu 24 Prozessoren für unsere großen Datenbankserver mit einem Arbeitsspeicher von 192 GB – SUSE Linux Enterprise Server kann solche Größenordnungen problemlos bewältigen, und die Server laufen zuverlässig und bieten eine extrem gute Performance.“

Um die Systemverwaltung zu vereinfachen und die Produktivität zu steigern, führte GESIS SUSE Manager ein. Dadurch war GESIS nun in der Lage, selbst entwickelte Skripte durch die Standardlösung SUSE Manager zu ersetzen, um so einen besseren und umfassenderen Überblick über seine IT-Umgebung zu erhalten.

Thomas Lowin erläutert: „SUSE Manager vereinfacht die täglichen Arbeitsabläufe unserer Systemadministratoren. Heute besitzen wir eine zentrale Verwaltungslösung, die sämtliche relevanten Konfigurationsdaten speichert. Somit wissen wir immer genau, welche Patches auf welchen Servern installiert sind und welche unserer Linux-Instanzen aktualisiert werden müssen.“

Die Ergebnisse

Seit der Einrichtung der neuen Umgebung konnte GESIS dank der verbesserten Serverperformance die Systeme weiter konsolidieren. Beispielsweise wird die größte SAP ERP-Anwendung, die zuvor auf 10 Anwen- dungsservern lief, nun mit nur einem Anwendungsserver betrieben, die Hochverfügbarkeit der Anwendung wird mittels VMware Virtualisierung sichergestellt.

Thomas Lowin erklärt: „Dank SUSE Linux Enterprise Server ist der grundlegende Verwaltungsaufwand viel geringer. Es ist uns gelungen, die Ausfallzeiten im Zusammenhang mit Sicherheitsupdates von 3 Stunden auf gerade einmal 30 Minuten zu senken. Dies entspricht einer Verringerung um 83 Prozent und ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung eines Rund-um-die-Uhr-Betriebs.“

Nicolas Otten ergänzt: „SUSE Linux Enterprise Server verwaltet seine Ressourcen sehr effizient. Früher mussten wir mindestens einmal im Monat einen Neustart unserer Server vornehmen, um deren optimale Performance sicherzustellen. Mit SUSE Linux Enterprise Server ist dies nicht mehr erforderlich. Und vor der Implementierung von SUSE Manager waren wir gezwungen, erforderliche Patches auf jedem Server einzeln zu installieren. Jetzt verfügen wir über eine benutzerfreundliche Schaltstelle, über die uns angezeigt wird, welche Server am dringendsten Patches benötigen. Dies hat für uns nicht nur vieles sehr vereinfacht, sondern auch die Aktualisierung der Server um 75 Prozent beschleunigt.“

Während GESIS in der Vergangenheit Release- Upgrades mit viel Aufwand prüfte, laufen selbst diese dank SUSE Manager nun problemlos und störungsfrei ab. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, seine Server stets mit der aktuellsten Version zu betreiben und die Vorteile neuer Funktionen zu nutzen.

Thomas Lowin erklärt: „Wir sind mit der Migration auf SUSE Linux Enterprise Server sehr zufrieden. Unsere SUSE Linux Enterprise Server-Umgebung ist ausgesprochen stabil, zuverlässig und effizient.

Sie erleichtert uns die Erfüllung unserer Unternehmensanforderungen. Die Kombination aus VMware-Virtualisierung und SUSE Linux Enterprise Server hat die Wirtschaftlichkeit verbessert und stellt für uns einen bedeutenden geschäftlichen Erfolg dar.“