Die wichtigsten Funktionen

Bietet erweiterte RAS-Funktionen (Reliability, Availability and Serviceability; Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit), die für IBM Power Systems optimiert sind, um die Kosten zu reduzieren und die Zuverlässigkeit für geschäftskritische Anwendungen zu steigern.

Geteilte Ressourcenpools mit der Möglichkeit, die Ressourcenzuweisung von CPU, Arbeitsspeicher und E/A zu steuern und so die Systemzuverlässigkeit zu erhöhen

Behebung von Arbeitsspeicherfehlern und gemeinsame Arbeitsspeichernutzung mit Unterstützung bei der Behebung von Arbeitsspeicherfehlern. Die gemeinsame Nutzung von Arbeitsspeicher für mehrere Workloads senkt durch die optimale Auslastung von Hardwareressourcen die Kosten.

Power System-RAS-Förderung mit Funktionen wie Inventory Collection (VPD), Plattform-Fehler-Reporting und -Behebung sowie der Möglichkeit zur Reaktion auf Emergency Power Off Warning-Ereignisse (EPOW). Die grundlegenden POWER-Plattform-bezogenen Tools und Pakete wie ppc64-diag, servicelog und lsvpd sind integriert, um eine schnellere Lösung, höhere Systemzuverlässigkeit und niedrigere Servicekosten zu ermöglichen.

Konformität mit Sicherheitsstandards, indem Sie sich für ein kommerzielles Betriebssystem mit höchster Sicherheitsstufe entscheiden, das über eine Common-Criteria-Zertifizierung auf EAL4+ verfügt, von NIST und CSEC nach FIPS 140-2 für die Einhaltung entsprechender Kryptografie-Standards zertifiziert wurde, hardwarebasierte Sicherheit dank des sicheren Kryptoprozessor-Standards TPM (Trusted Platform Module) 2.0 bietet und die Implementierung von Verbund-Identitätslösungen mit Shibboleth ermöglicht.

Vollständiges System-Rollback ermöglicht Snapshots des Systems mit einem btrfs-Dateisystem, einschließlich der Kernel-Dateien, und Zurücksetzung. Da der Bootloader ab sofort in den Rollback-Vorgang integriert ist, können Systemadministratoren aus einem Snapshot heraus starten, die Fehlerbehebung verbessern, die Statusüberwachung und den Vergleich ändern sowie die Datensicherheit erhöhen.

Erfüllt die Anforderungen in puncto verbesserte Anwendungsleistung und sofortiger Zugriff auf Daten

Unterstützung für Simultaneous Multi-threading (SMT8) mit acht Threads pro Core für sofortigen Zugriff auf Daten über sämtliche POWER8- und POWER9-Systeme (ppc64le) und OPAL-Systeme (OpenPOWER Abstraction Layer) hinweg.

Schnelle Arbeitsspeicherinitialisierung nach geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten zur Verkürzung der Reboot-Zeit von Servern mit großem Arbeitsspeicher um bis zu 57 Prozent (je nach Konfiguration).

OpenFabrics Enterprise Distribution (OFED) bietet Drahtgeschwindigkeits-Messaging zu Speichersystemen mit hoher E/A und reduziert die Latenz zur Verbesserung der Anwendungs- und Plattformleistung.

Unterstützung für bis zu 4 PB virtuellen Adressraum ist mit IBM PowerVM verfügbar und ermöglicht eine Infrastruktur für das zukünftige Anwendungswachstum in SAP HANA-Umgebungen.

Non-Volatile Memory Express (NVMe) wird unterstützt, um eine schnellere Kommunikation mit Remote-Speichergeräten zu ermöglichen.

SR-IOV-Unterstützung für gemeinsam genutzte IBM vNIC-Adapter ist mit IBM PowerVM verfügbar, sodass die CPU-Last reduziert und die System-E/A-Leistung gesteigert werden und die Quality of Service erzwungen werden kann.

Beschleunigung von Innovationen und Verkürzung von Bereitstellungszeiten für eine schnellere Markteinführung

IBM Power Systems „Little Endian“ (ppc64le) wird für POWER8- und POWER9-Prozessor-basierte Systeme mit dem IBM PowerVM-Hypervisor unterstützt. KVM-Unterstützung für Power Systems S822LC-Server ist als technische Vorschau verfügbar.

Container-Unterstützung basierend auf dem Open Source-Docker-Projekt ermöglicht DevOps-Umgebungen eine einfache und sichere Zusammenarbeit zum Erstellen von Anwendungen in Containern sowie die schnelle Bereitstellung dieser Anwendungen vor Ort oder in der Cloud.

Umfassende Tools für Installation, Konfiguration, Bereitstellung und Verwaltung auf Basis von Zypper optimieren die Verwaltung des Geräte-Lebenszyklus und sparen Zeit.

Die aktuelle GNU Compiler Collection (GCC) ermöglicht verbesserte Anwendungsleistung, Tuning und Diagnosen mit Unterstützung für Tracing-Tools, Tuning und IBM POWER8- und POWER9-Prozessor-basierte Systeme.

Open vSwitch ist ein virtueller Switch für Hypervisoren und bietet Netzwerkkonnektivität für virtuelle Maschinen. Open vSwitch optimiert die Vernetzung in einer virtuellen Umgebung als Baustein für softwaredefinierte Netzwerke.

Mit Systemrollen können Systemadministratoren Dateisysteme auf Power Systems-Servern mithilfe von Vorlagen, die an die primäre Funktion des Servers angepasst sind, schneller konfigurieren. Diese vordefinierten Installationsvorlagen können auf eine Vielzahl von Konfigurationen, einschließlich Datenbankserver, Virtualisierungshost-/gast-Konfigurationen oder Installationsoptionen, angewendet werden.

Der SUSE Package Hub ermöglicht das Herunterladen oder Bereitstellen von von der Open Source-Community unterstützten und von SUSE validierten Paketen für IBM Power-Server mit Open Build Service (OBS).