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Branche: Manufacturing
Ort: Germany
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Trolli ebnet mit SUSE und TakeASP den Weg in eine süße SAP-Zukunft

Highlights

  • Beschleunigt das Deployment und richtet eine dreistufige SAP-Infrastruktur durch automatisierte Provisionierung und standardisierte Vorlagen in nur acht Stunden ein.
  • Schützt geschäftskritische SAP-Anwendungen und SAP HANA-Datenbanken in der sicheren Private Cloud von TakeASP.
  • Vereinfacht die Verwaltung von Linux-Systemen sowie Patches und Updates mit dem SUSE Multi-Linux Manager.
  • Verhindert Konfigurationsabweichungen in allen globalen Umgebungen.
  • Maximiert die Performance von SAP HANA mithilfe von saptune und Workload Memory Protection.
  • Bietet der Mederer Gruppe umfassenden Einblick in den Patch-Status, Konfigurationsdetails und den allgemeinen Systemzustand.
  • Gewährleistet durch die umfassende Transparenz der Plattform eine sichere Patch-Verwaltung und die Einhaltung der Security-Empfehlungen von SAP.
  • Erleichtert die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Sicherheitsanforderungen durch integrierte Reporting- und Dokumentationsfunktionen.
  • Schafft eine skalierbare Grundlage für die weltweite Standardisierung von Geschäftsprozessen und die Anbindung weiterer internationaler Standorte an SAP S/4HANA.

Produkte

Naschkatzen auf der ganzen Welt lieben die Marke Trolli. Die kreativen Fruchtgummis von Trolli wie die beliebten Apfelringe, die sauren Glühwürmchen oder die süßen Trolli-Burger werden in über 100 Ländern vertrieben. Damit gehört Trolli zu den bekanntesten Fruchtgummi-Marken der Welt. 

Den Grundstein für diesen Erfolg legte Willy Mederer bereits im Jahr 1948 mit der Gründung eines Süßwarenbetriebs im bayerischen Fürth. Heute ist die Mederer Gruppe mit ihren Marken Trolli, efrutti und Herbert's Best ein international tätiges Familienunternehmen in dritter Generation. 

An den Firmenstandorten in Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, China und den USA beschäftigt die Gruppe mehr als 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den letzten Jahren ist die Mederer Gruppe deutlich schneller als der Markt gewachsen. 70 Prozent ihres Umsatzes erzielt sie mittlerweile außerhalb von Deutschland.

Auf einen Blick

Die Mederer Gruppe, Hersteller der bekannten Trolli-Fruchtgummis, hat ihre SAP-Landschaft gemeinsam mit SUSE und dem Managed Service Provider TakeASP modernisiert. Alle SAP S/4HANA-Anwendungen und SAP HANA-Datenbanken laufen heute auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications in der Private Cloud von TakeASP. Gemeinsam bieten TakeASP und SUSE der Mederer Gruppe eine sichere, leistungsstarke und skalierbare Plattform für zukünftiges Wachstum und die Standardisierung globaler Geschäftsprozesse.

Globale Prozesse mit SAP S/4HANA standardisieren

Innovationsfreude und der Spaß am Ausprobieren spielten für den Erfolg der Mederer Gruppe immer schon eine wichtige Rolle. Gleichzeitig legt die Gruppe großen Wert auf Qualität, effiziente Prozesse und operative Exzellenz. Das Unternehmen stellt seine Fruchtgummis auf modernsten Produktionsanlagen her und investiert massiv in digitale Technologien und die Automatisierung von Arbeitsabläufen.

Aufgrund der starken internationalen Expansion stand die Mederer Gruppe vor der Herausforderung, ihre Geschäftsprozesse und IT-Systeme über alle weltweiten Standorte hinweg zu standardisieren. Dies wollte das Unternehmen unter anderem durch den Einsatz einer weltweit einheitlichen und modernen SAP-Plattform erreichen. Die Verantwortlichen entschieden sich daher, unternehmensweit SAP S/4HANA einzuführen und damit das zukünftige Wachstum zu unterstützen.

„Viele Standorte und Geschäftsbereiche haben lange Zeit ihre eigenen Systeme für die Steuerung ihrer internen Abläufe betrieben“, erklärt Alexander Eckert, Head of IT International der Mederer Gruppe. „Mit SAP S/4HANA wollten wir die globale Zusammenarbeit vereinfachen. Unser Ziel war es, ein Unternehmen mit einer ,Single Source of Truth‘ zu werden.“ 

Die Mederer Gruppe kam durch eine Firmenakquisition erstmals mit SAP in Kontakt und führte SAP-Lösungen dann schrittweise an weiteren Standorten ein. Als die Anzahl der SAP-Systeme immer weiter zunahm, lagerte das Unternehmen den Betrieb der benötigten Infrastruktur an einen großen IT-Dienstleister aus. „Das Outsourcing-Konstrukt war jedoch relativ kostspielig und unflexibel“, erklärt Alexander Eckert. „Wir mussten oft lange auf notwendige Anpassungen oder die Bearbeitung dringender Anfragen warten.“ 

Mit Blick auf die bevorstehende Einführung von SAP S/4HANA wollte die Mederer Gruppe daher das SAP-Outsourcing agiler gestalten. „Wir suchten einen Dienstleister, der mehr Tempo und Transparenz in den laufenden Betrieb bringen kann. Gleichzeitig erwarteten wir, dass der Partner uns aktiv im Transformationsprozess begleitet“, sagt Alexander Eckert.

Mit TakeASP fand die Mederer Gruppe schließlich einen SAP-Dienstleister, der diese Anforderungen erfüllen konnte. Das Unternehmen mit Sitz in Würzburg hat sich auf SAP-Basis- und Infrastrukturservices spezialisiert und bietet Kunden flexible Betriebsunterstützung für SAP- und Non-SAP-Umgebungen. Die betreuten Systeme laufen dabei entweder vor Ort beim Kunden, in der sicheren TakeASP Cloud-Infrastruktur in Frankfurt oder in der SAP Cloud.

„TakeASP hat uns von Anfang an das Gefühl gegeben, dass wir auf Augenhöhe zusammenarbeiten können“, fasst Alexander Eckert die Gründe für die Entscheidung zusammen. „Die Kombination aus hoher technischer Kompetenz und einer persönlichen Betreuung durch feste Ansprechpartner hat uns überzeugt.“

„Mit den Werkzeugen von SUSE benötigen wir nur noch etwa acht Stunden, um eine dreistufige SAP-Infrastruktur mit Entwicklungs-, Test- und Produktivsystemen zu implementieren. Die automatisierten Workflows von SUSE ersparen uns mindestens 50 Prozent der Arbeit und sorgen dafür, dass alle Systeme wirklich einheitlich konfiguriert sind.“

Nico Probst

Vorstand für Vertrieb und Verwaltung

TakeASP AG

Warum Lösungen von SUSE?

TakeASP setzt beim Betrieb von SAP-Umgebungen für seine Kunden konsequent auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications. 

„Die SUSE-Plattform hat sich in zahlreichen Projekten bewährt und ermöglicht uns, kritische SAP-Anwendungen performant, hochverfügbar und sicher bereitzustellen“, erklärt Nico Probst, Vorstand für Vertrieb und Verwaltung bei TakeASP. „Gerade die Optimierungen des SUSE-Betriebssystems für SAP HANA-Datenbanken bieten enormen Mehrwert für uns und unsere Kunden. Zudem schätzen wir die langen Supportzyklen von SUSE, die Unternehmen viel Flexibilität bei der Planung von Updates und Migrationen geben.“

Die technischen Spezialisten von TakeASP sind mit den Möglichkeiten von SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications bestens vertraut. Sie nutzen die Best Practices von SUSE und die mitgelieferten Tools wie saptune, um Systeme optimal für den Betrieb geschäftskritischer SAP-Workloads vorzubereiten. 

TakeASP setzt zudem den SUSE Multi-Linux Manager ein, um den laufenden Betrieb zu vereinfachen. Die Administratoren können mit der Lösung unterschiedliche Kundenumgebungen über eine zentrale Oberfläche verwalten und Systeme weitgehend automatisiert bereitstellen und aktualisieren. Das Team managt mit dem SUSE Multi-Linux Manager darüber hinaus auch interne IT-Systeme, auf denen andere Linux-Distributionen laufen.

Als SUSE Managed Service Provider (MSP) erhält TakeASP direkten technischen Support und vielfältige Trainingsangebote von SUSE. Das Unternehmen tauscht sich regelmäßig mit seinen Ansprechpartnern bei SUSE zu neuen Technologien, Servicemodellen und Infrastrukturthemen aus. Die flexible MSP-Lizenzierung von SUSE hilft TakeASP dabei, maßgeschneiderte Managed Services für Kunden zu entwickeln. Zudem lassen sich damit die genutzten SUSE-Lösungen einfach nach dem Pay-as-you-go-Prinzip abrechnen.

„SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications war auch für uns ein wichtiger Faktor im Gesamtpaket von TakeASP“, betont Alexander Eckert. „Wir wollten ein Betriebssystem einsetzen, das von SAP zertifiziert ist und für alle Workloads empfohlen wird. SAP und SUSE arbeiten seit vielen Jahren als Partner zusammen. Daher können wir uns darauf verlassen, dass die Technologien der beiden Hersteller gut zusammenspielen.“ 

TakeASP übernahm die Verantwortung für den Betrieb der bestehenden SAP-Workloads der Mederer Gruppe auf Basis von SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications. Parallel dazu begann der Managed Service Provider, die neue Infrastruktur für SAP S/4HANA in seiner Private Cloud aufzubauen.

Nach umfangreichen Tests und Vorbereitungen ging die neue SAP-Umgebung der Mederer Gruppe schließlich in Betrieb. „Die Umstellung auf SAP S/4HANA ist ein enormer Transformationsprozess“, sagt Alexander Eckert. „Daher war es für uns so wichtig, den technologischen Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wir brauchten von Anfang an eine stabile und verlässliche Basis für den Betrieb der neuen Anwendungen.“

Die Mehrwerte der SUSE-Lösungen

Beschleunigt die SAP-Transformation durch effizientes Infrastrukturmanagement 

SUSE ermöglichte es TakeASP, sehr schnell die Infrastruktur für die neue SAP-Landschaft der Mederer Gruppe aufzubauen. Der IT-Dienstleister nutzte den SUSE Multi-Linux Manager, um die benötigten Systemressourcen in der TakeASP-Cloud zur Verfügung zu stellen. Vorkonfigurierte Templates für SAP-Workloads und die automatisierte Systembereitstellung vereinfachten den Übergang zu SAP S/4HANA erheblich.

„Mit den Werkzeugen von SUSE benötigen wir nur noch etwa acht Stunden, um die Infrastruktur für eine dreistufige SAP-Umgebung mit Entwicklungs-, Test- und Produktivsystemen zu implementieren“, erklärt Nico Probst. „Die automatisierten Workflows von SUSE ersparen uns mindestens 50 Prozent der Arbeit und sorgen dafür, dass alle Systeme wirklich einheitlich konfiguriert sind.“

Die Mederer Gruppe profitiert dadurch von einer einfach skalierbaren Infrastruktur und einem stabilen Betrieb. TakeASP testet Updates zunächst in Entwicklungsumgebungen und rollt sie dann mit dem SUSE Multi-Linux-Manager automatisiert auf den Produktivsystemen aus. Dadurch ist sichergestellt, dass es bei notwendigen Aktualisierungen zu keinen ungeplanten Betriebsunterbrechungen kommt.

„Mit SUSE und TakeASP müssen wir uns keine Gedanken über die Sicherheit und Verfügbarkeit unserer SAP-Infrastruktur machen“, sagt Alexander Eckert. „Stattdessen konzentrieren wir uns ganz auf geschäftsrelevante Themen wie die Weiterentwicklung von Prozessen und die Umsetzung neuer Workflows mit SAP S/4HANA.“

Optimiert die Systemperformance für SAP HANA-Workloads

Mit SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications stellte TakeASP zudem sicher, dass die Beschäftigten der Mederer Gruppe von Anfang an performant mit den neuen SAP-Anwendungen arbeiten konnten. SUSE bietet mit saptune ein Tuning-Werkzeug, das das Betriebssystem automatisch an die Anforderungen von SAP S/4HANA anpasst. Es setzt die empfohlenen Parameter für verschiedene Systemkomponenten und schafft so eine für SAP-Workloads optimierte Plattform. 

Die Workload Memory Protection von SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications sorgt dafür, dass den SAP-Anwendungen jederzeit die benötigten Speicherressourcen zur Verfügung stehen. Die Technologie priorisiert kritische Workloads und schützt sie vor Speicherengpässen, die durch andere Prozesse verursacht werden. 

„Das Speichermanagement ist der entscheidende Faktor für die Gesamtperformance von SAP HANA-Datenbanken“, erklärt Nico Probst. „SUSE hilft uns dabei, die vorhandenen Ressourcen optimal auszuschöpfen und auch komplexe Abfragen und datenintensive Workflows in Echtzeit zu verarbeiten.“

Bietet durchgängige Transparenz über die gesamte SAP-Infrastruktur

SUSE und TakeASP haben den SAP-Betrieb für die Mederer Gruppe deutlich transparenter gemacht. „Das frühere Outsourcing-Modell war für uns im Grunde eine Black Box“, sagt Alexander Eckert. „Wir wussten weder, auf welchem Betriebssystem unsere SAP-Anwendungen liefen, noch hatten wir Einblick in den Status der einzelnen Systeme. Dank SUSE und TakeASP verfügen wir nun über die nötige Transparenz, um gemeinsam fundierte Entscheidungen für unseren SAP-Betrieb zu treffen.“

Mit dem SUSE Multi-Linux Manager hat das Team von TakeASP einen zentralen Überblick über alle Systeme der Mederer Gruppe. Das Team kann sich beispielsweise Patch-Stände, Softwareversionen und Konfigurationsdetails zentral anzeigen lassen. Das schafft einheitliche Betriebsstandards über die gesamte SAP-Landschaft hinweg und erleichtert die Planung von Wartungsaufgaben. Gleichzeitig ist das TakeASP-Team in der Lage, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Mit dem SUSE Multi-Linux Manager kann TakeASP zudem alle relevanten Systeminformationen dokumentieren und diese mit dem Kunden teilen. Die integrierten Reporting-Funktionen unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. „Mit der SUSE-Plattform können wir nachweisen, dass wir die neuesten Security-Patches auf allen Systemen installiert haben und dass die Sicherheitseinstellungen den Empfehlungen von SAP entsprechen“, so Nico Probst. 

Wie geht es bei Trolli und der Mederer Gruppe weiter?

Nach dem Go-Live von SAP S/4HANA wird die Mederer Gruppe die Transformation ihrer SAP-Landschaft fortsetzen. Das Projektteam plant, in den kommenden Monaten weitere internationale Standorte an die Umgebung anzubinden. Ziel ist es, die Prozesse standortübergreifend zu harmonisieren und damit die Grundlage für weiteres Wachstum zu schaffen.

Auch in Zukunft setzt die Mederer Gruppe weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit TakeASP. „TakeASP ist für uns schon lange mehr als nur ein traditioneller Dienstleister“, betont Eckert. „Das Team ist zu einer Erweiterung unseres eigenen Teams geworden und wird uns auch bei zukünftigen Projekten unterstützen.“

Aktuell bereitet TakeASP für die Mederer Gruppe die Migration auf die aktuelle Version 16 von SUSE Linux Enterprise Server for SAP applications vor. Darüber hinaus evaluieren die Projektpartner weitere SUSE-Technologien. „SUSE Virtualization könnte für uns in Zukunft interessant werden“, sagt Alexander Eckert. „Wenn es an der Zeit ist, unsere aktuelle Virtualisierungslösung zu ersetzen, werden wir uns die Einsatzmöglichkeiten der Cloud-nativen Virtualisierungsplattform von SUSE sicherlich genauer ansehen.“