Die ZEP GmbH mit Sitz in Ditzingen bei Stuttgart ist ein inhabergeführtes B2B-SaaS-Unternehmen. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen gehört heute zu den führenden Anbietern in den Bereichen Arbeitszeiterfassung, Projektzeiterfassung und Professional Services Automation. Mehr als 2.000 Unternehmen – vom Start-Up bis zum Großkonzern – vertrauen auf die modular aufgebaute Cloud-Software von ZEP, um ihre Produktivität durch effiziente Zeiterfassung, datengestützte Entscheidungen und nahtlose Integration in ihre Arbeitsabläufe zu steigern.
Auf einen Blick
Der Softwareanbieter ZEP macht seine SaaS-Plattform mit SUSE Rancher Prime und AWS fit für die nächsten Wachstumsschritte. Unterstützt vom Managed Services Provider FullStackS betreibt ZEP heute eine einfach skalierbare, Cloud-native Infrastruktur, die den operativen Aufwand minimiert und neue Funktionen für über 2.000 Kunden schneller bereitstellt. Auch die Softwarebeschaffung wurde in diesem Zuge optimiert: ZEP bezieht SUSE Rancher Prime direkt über den AWS Marketplace – mit zentraler Abrechnung, standardisierten Abläufen und voller Partnerunterstützung durch FullStackS.
Der Weg zu einer modernen, Cloud-nativen Anwendungsarchitektur
ZEP war über viele Jahre mit einer klassischen On-Premises-Infrastruktur und einer monolithischen Softwarearchitektur erfolgreich. Doch mit dem anhaltenden Wachstum der Kundenzahl, steigenden Anforderungen an Entwicklungsgeschwindigkeit und der wachsenden Komplexität im Betrieb stieß das bestehende Setup zunehmend an seine Grenzen. Das Unternehmen suchte daher nach einem Weg, die technologische Basis ihrer SaaS-Lösung zu modernisieren. Ziel war dabei vor allem, die Anwendung zukunftssicher, skalierbar und cloudfähig zu gestalten.
Neben der verbesserten Skalierbarkeit spielte insbesondere die Automatisierung der Infrastruktur eine zentrale Rolle. Zudem sollte sich die Plattform zuverlässig überwachen lassen. Auch Agilität war ein Schlüsselfaktor: Durch kürzere Release-Zyklen und kontinuierliche Integration wollte ZEP schneller auf Kundenwünsche reagieren und die eigene Innovationskraft stärken.
Um diese Transformation erfolgreich anzugehen, holte sich ZEP die Unterstützung von FullStackS, einem der führenden Dienstleister für Anwendungsmodernisierung und DevOps in der DACH-Region. Bereits in der frühen Projektphase führten die Spezialisten von FullStackS gemeinsam mit dem Management und Technikteam von ZEP strukturierte Workshops durch, in denen Anforderungen, Ziele und technische Möglichkeiten intensiv analysiert wurden. Die Migration in die Cloud war dabei nicht nur eine infrastrukturelle Entscheidung, sondern auch ein strategischer Impulsgeber für die Weiterentwicklung der gesamten Produktarchitektur.
„Zu Beginn war nicht jedem im Unternehmen bewusst, wie stark moderne Infrastruktur die Produktentwicklung unterstützen kann“, erinnert sich Daniel Drack, Senior DevOps Engineer bei FullStackS. „Nach den ersten Workshops war das Ziel klar definiert – und wir haben es gemeinsam zügig umgesetzt.“
Innerhalb weniger Monate wurde eine Roadmap für die Migration und Modernisierung erarbeitet, die konsequent auf Cloud-native Prinzipien setzte – mit Kubernetes, Infrastructure as Code und einer vollständig containerisierten Applikationslandschaft als Fundament.
„Mit AWS und SUSE Rancher Prime haben wir unsere Deployment-Zeiten auf wenige Stunden reduziert. Unsere Entwickler arbeiten agiler und können Innovationen schneller umsetzen als je zuvor.“
Warum SUSE + AWS?
Für die Modernisierung der ZEP-Software spielte der Einsatz von Kubernetes eine Schlüsselrolle. Die Open-Source-Technologie gilt heute als De-facto-Standard für das Management containerisierter Anwendungen. Doch der Aufbau und Betrieb von Kubernetes-Clustern sind komplexe Herausforderungen. Um diese Hürde zu überwinden, empfahl FullStackS den Einsatz von SUSE Rancher Prime als zentrale Container Management-Plattform. SUSE Rancher Prime bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, integriertes Monitoring und zentrales Multi-Cluster-Management für den zuverlässigen Betrieb containerisierter Workloads in jeder On-Prem- und Cloud-Umgebung.
„Rancher Prime hat sich bei vielen unserer Kunden bewährt – gerade wenn Kubernetes produktiv und sicher betrieben werden soll, ohne dass man gleich ein ganzes DevOps-Team aufbauen muss“, erklärt Daniel Drack. „Für ZEP war es der ideale Einstiegspunkt in die Welt der containerisierten Anwendungen.“
Auch bei der Wahl der Infrastruktur empfahl FullStackS einen klaren Weg: Der Betrieb der Kubernetes-Cluster sollte in der AWS Cloud erfolgen – nicht nur wegen der technischen Stabilität und Skalierbarkeit, sondern auch wegen des Zusammenspiels mit weiteren AWS-Services wie EC2, RDS, SQS, SES, Lambda, S3 und Route 53, die ZEP für ihre SaaS-Anwendung nutzt. Die Entscheidung fiel zudem auch aus regulatorischen Gründen auf AWS: Die ZEP-Umgebung läuft in der Region Frankfurt und erfüllt damit die Anforderungen an Datenschutz und Datenhoheit in Deutschland.
Das Zusammenspiel von SUSE Rancher Prime und AWS erwies sich dabei als ideale Kombination: Während Amazon EKS die Kubernetes-Cluster als verwalteten Service bereitstellt, übernimmt Rancher das zentrale Management über eine einheitliche Oberfläche. Die Plattform ergänzt den nativen AWS-Dienst um wichtige Funktionen wie rollenbasierte Zugriffsverwaltung (RBAC), zentrale Authentifizierung, Lifecycle-Management und erweiterte Sicherheitsrichtlinien.
Als AWS Containers ISV Competency Partner verfügt SUSE über tiefgreifende Expertise im Bereich der Container-Orchestrierung. Die Auszeichnung AWS Security ISV Competency unterstreicht zudem das Engagement von SUSE bei der Absicherung containerisierter Workloads. Diese Kompetenzen bestätigen, dass SUSE in der Lage ist, robuste, sichere und skalierbare Lösungen auf AWS bereitzustellen. Unternehmen wie ZEP können damit ihre Anwendungen vertrauensvoll in der Cloud modernisieren.
Ein weiterer Meilenstein in diesem Projekt war der Bezug von SUSE Rancher Prime über den AWS Marketplace. FullStackS, Partner im SUSE Cloud Elevate-Programm, schloss mit ZEP das erste sogenannte Channel Partner Private Offer (CPPO) für Rancher Prime in der Region EMEA ab. Dieses maßgeschneiderte Angebotsmodell von AWS ermöglicht es Unternehmen, Software direkt über den AWS Marketplace zu beziehen – und dabei weiterhin auf die Unterstützung ihres betreuenden Partners zurückzugreifen. Die Kombination aus bewährter Technologie, flexibler Cloud-Plattform und persönlicher Partnerbegleitung bildete die Grundlage für eine moderne, stabile und zukunftsfähige Anwendungsinfrastruktur.
Die Mehrwerte von SUSE Rancher Prime + AWS
Vereinfacht die Softwarebeschaffung und reduziert den operativen Aufwand
Der Bezug von SUSE Rancher Prime über den AWS Marketplace ermöglichte ZEP, den Prozess der Softwarebeschaffung schlanker und transparenter zu gestalten. Dank des CPPO-Modells konnte das Unternehmen die Lösung direkt über das bestehende AWS-Konto beziehen, ohne dafür einen neuen Lieferanten anlegen oder manuelle Freigabeprozesse durchlaufen zu müssen. Die Abrechnung erfolgt zentral über die gewohnten AWS-Prozesse. Wichtig ist: Auch bei diesem Beschaffungsweg profitiert ZEP vom persönlichen Vertriebssupport und umfassender Betreuung durch SUSE und FullStackS.
Über das AWS Marketplace Dashboard behalten die IT- und Finanzverantwortlichen bei ZEP jederzeit den Überblick über Laufzeiten, Kosten und genutzte Ressourcen. Auch Compliance-Dokumente, wie Zertifizierungen und Lizenzbedingungen der eingesetzten Softwarekomponenten, sind dort jederzeit einsehbar. Das vereinfacht Audits und andere Prüfprozesse erheblich.
Ein weiterer Vorteil: Auch künftige Erweiterungen oder Verlängerungen der SUSE Rancher Prime-Lizenz lassen sich unkompliziert über die AWS-Plattform abwickeln – ebenso wie der Bezug zusätzlicher SUSE-Produkte oder ergänzender AWS-Services. Standardisierte Lizenzbedingungen reduzieren dabei in vielen Fällen den juristischen Prüfaufwand.
„Die Konsolidierung der Softwarebeschaffung über den AWS Marketplace ist strategisch sinnvoll und erleichtert sowohl den operativen Ablauf als auch die interne Rechnungsstellung“, erklärt Alexander Appenzeller, Business Development Manager bei FullStackS. „Für ZEP war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer effizienten, skalierbaren Plattformarchitektur. Der AWS Marketplace fungiert als zentrale Bezugsquelle, SUSE liefert sofort einsetzbare, Enterprise-fähige Lösungen – und FullStackS bleibt als betreuender Partner eng eingebunden.“
Ermöglicht zuverlässige und schlanke DevOps-Prozesse
Seit Beginn der Cloud-Transformation ist FullStackS der zentrale Umsetzungspartner von ZEP – sowohl in der Architekturberatung als auch im täglichen Betrieb der Plattform. Gemeinsam wurde nicht nur die Infrastruktur auf AWS aufgebaut, sondern auch ein langfristiges Betriebsmodell etabliert, das skalierbar, wartbar und hochverfügbar ist. Mit Hilfe der intuitiven Benutzeroberfläche von SUSE Rancher Prime und der leistungsstarken Infrastrukturservices von AWS kann FullStackS nahezu alle DevOps-Prozesse effizient abwickeln – von Infrastruktur-Reviews und regelmäßigen Upgrades bis hin zu Sicherheitsprüfungen und Performance-Tuning. Die meisten dieser Leistungen sind im FullStackS Care Paket gebündelt – einem modularen Wartungs- und Support-Angebot, das speziell zur Optimierung von SUSE Rancher Prime Deployments auf AWS entwickelt wurde.
„FullStackS übernimmt für uns 90 Prozent unserer DevOps-Aufgaben. Das Team kennt unsere Umgebung im Detail, reagiert schnell – und bringt sich auch proaktiv mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung ein“, sagt Christian Bopp, Co-Geschäftsführer von ZEP. „Die Zusammenarbeit mit FullStackS und der Einsatz von SUSE Rancher Prime auf AWS haben unsere DevOps-Prozesse deutlich vereinfacht. Wir können nun mehr Zeit in strategische Produktverbesserungen investieren und müssen uns weniger mit dem Infrastrukturmanagement beschäftigen.“
SUSE Rancher Prime vereinfacht dabei im Alltag viele Aufgaben rund um die Verwaltung der Kubernetes-Cluster. Neue Ressourcen lassen sich durch die konsequente Anwendung von Infrastructure-as-Code automatisiert und reproduzierbar bereitstellen. Rollen und Zugriffe werden zentral gesteuert, Logs und Systemstatus sind jederzeit transparent einsehbar. In Kombination mit der zuverlässigen Cloud-Infrastruktur von AWS bedeutet das für ZEP und FullStackS: mehr Kontrolle, Transparenz und Agilität – bei deutlich geringerem Aufwand.
Beschleunigt die Softwareentwicklung und verkürzt die Time-to-Market
Mit der neuen Cloud-nativen Plattform auf Basis von AWS und SUSE Rancher Prime betreibt ZEP heute eine leistungsfähige, hochverfügbare Umgebung für ihre SaaS-Lösungen. Die Kombination aus stabiler Infrastruktur, durchdachter Architektur und bewährtem Plattform-Management sorgt dafür, dass die modulare Software für mehr als 2.000 Kunden jederzeit zuverlässig und performant läuft. Gleichzeitig ermöglicht das flexible Setup eine bedarfsgerechte Skalierung – etwa wenn neue Kunden hinzukommen oder Funktionen ausgebaut werden.
Die Mehrwerte der neuen Plattform zeigen sich insbesondere bei der Weiterentwicklung der Software. Durch die containerisierte Architektur, den Einsatz von CI/CD-Prozessen und die zentrale Steuerung über SUSE Rancher Prime kann ZEP neue Features schneller entwickeln und bereitstellen. „Mit AWS und SUSE Rancher Prime haben wir unsere Deployment-Zeiten auf wenige Stunden reduziert“, sagt Bopp. „Unsere Entwickler arbeiten agiler und können Innovationen schneller umsetzen als je zuvor.“
Für ZEP ist das ein zentraler Wettbewerbsvorteil: Statt Ressourcen mit Infrastrukturfragen zu binden, kann sich das Team auf die Weiterentwicklung der Software und die Anforderungen der Kunden konzentrieren – mit einer technologischen Basis, die mitwächst.
Wie geht es bei ZEP weiter?
Die Nachfrage nach flexiblen, SaaS-basierten Lösungen für Zeiterfassung, Projektcontrolling und Ressourcenplanung wächst stetig – insbesondere im Mittelstand. Mit der neuen Plattform auf Basis von AWS und SUSE Rancher Prime ist ZEP hervorragend aufgestellt, um diese Nachfrage zu bedienen. Das Unternehmen kann neue Funktionen schneller bereitstellen, bestehende Anwendungen kontinuierlich weiterentwickeln und wachsende Kundenzahlen mühelos unterstützen. Auch Leistungsspitzen lassen sich bei Bedarf einfach abfedern – durch automatisierte Skalierung und stabile Betriebsprozesse.
Gleichzeitig bleibt ZEP technologisch unabhängig und zukunftssicher. SUSE Rancher Prime unterstützt alle gängigen Kubernetes-Angebote in der Cloud und ermöglicht so maximale Flexibilität bei der Wahl der Infrastruktur. Die Integration eines anderen Cloud-Providers oder der Ausbau in weitere Regionen sind jederzeit möglich – und das ohne grundlegende Umstellungen im Betrieb.