Technische Informationen

Systemanforderungen

  • Mindestsystemanforderungen für die Installation
    • Lokale Installation: 512 MB RAM
    • Netzwerkinstallation über SSH (Secure Shell), grafisch: 512 MB RAM
    • Netzwerkinstallation über VNC (Virtual Network Computing) unter Verwendung von FTP: 512 MB RAM
  • Mindestsystemanforderungen für den Betrieb des Linux-Servers
    • 512 MB RAM
    • 750 MB Festplattenspeicher für Software
    • 750 MB Festplattenspeicher für Benutzerdaten
  • Empfehlungen für spezielle Einsatzzwecke
    • 512 MB bis 4 GB RAM, mindestens 256 MB pro CPU
    • 4 GB Festplattenspeicher
    • Netzwerkkarte (Ethernet, Wireless oder Modem)
    • Für virtuelle Hostserver (Xen) – Mindestens 512 MB RAM für jeden virtuellen Hostserver
    • Für virtuelle Hostserver (KVM) – Die Werte sind identisch mit SUSE Linux Enterprise Server
    • Für virtuelle Maschinen (Xen oder KVM) – Mindestens zusätzliche 256 MB RAM für jede virtuelle Maschine
    • Für Druckserver – Ein relativ schneller Prozessor oder zusätzliche Prozessoren für höhere Druckleistung
    • Für Webserver – Zusätzlicher Arbeitsspeicher für besseres Caching und zusätzliche Prozessoren für höhere Leistung bei Webanwendungen
    • Für Datenbankserver – Zusätzlicher Arbeitsspeicher für besseres Caching und mehrere Festplatten für parallele Ein- und Ausgabe
    • Für Dateiserver – Zusätzliche Arbeitsspeicher- und Festplattenkapazität oder ein RAID-System für besseren E/A-Durchsatz

Paketbeschreibungen

Die unten stehenden Links enthalten detaillierte Beschreibungen von Paketen, die in SUSE Linux Enterprise Server für System z enthalten sind. Auf der Support-Website finden Sie eine Liste der unterstützten Pakete.

Alle für SUSE Linux Enterprise Server verfügbaren Paketbeschreibungen anzeigen

Kernelbeschränkungen

In der folgenden Tabelle sind die für SUSE Linux Enterprise 11 Service Pack 1 geltenden Kernelbeschränkungen aufgeführt. Die Beschränkungen beziehen sich auf alle Versionen von SUSE Linux Enterprise Server und SUSE Linux Enterprise Desktop, die auf Version 11 SP1 basieren.

SUSE Linux Enterprise 11 – Kernelbeschränkungen (Kernelversion 2.6.32)

SLE 11 SP1 (2.6.32) x86 ia64 x86_64 s390x ppc64
CPU-Bits 32 64 64 64 64
Max. Anzahl logischer CPUs 32 bis zu 4.096 bis zu 4.096 64 bis zu 1.024
Max. RAM (theoretisch/getestet) 64 GiB/16 GiB 1 PiB/8+ TiB 64 TiB/16 TiB 4 TiB/256 GiB 1 PiB/512 GiB
Max. Benutzer-/Kernelspeicher 3 / 1 GiB 2 EiB/φ 128 TiB/128 TiB φ/φ 2 TiB/2 EiB
Max. Swap-Speicher     bis zu 31/64 GB    
Max. Anzahl von Prozessen     1.048.576    
Max. Anzahl von Threads pro Prozess getestet mit über 120.000; Maximalwert abhängig von Arbeitsspeicher und anderen Parametern.
Max. Größe pro Blockgerät bis zu 16 TiB bis zu 8 EiB auf 64-Bit-Architekturen

Anmerkungen:

  • φ = unzureichende Daten
  • Der Begriff theoretisch bezieht sich auf Werte, die aufgrund des Aufbaus rechnerisch möglich sind. Mit anderen Worten: Systeme mit diesen Werten sollten zumindest theoretisch funktionieren. Der Begriff getestet hingegen bezieht sich auf Werte, die von SUSE und seinen Partnern getestet wurden und mit denen Systeme erwiesenermaßen in der Praxis funktionieren.
  • 1.024 Bytes = 1 KiB; 1.024 KiB = 1 MiB; 1.024 MiB = 1 GiB; 1.024 GiB = 1 TiB; 1.024 TiB = 1 PiB; 1.024 PiB = 1 EiB (siehe auch http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html).
  • Der Begriff „logische CPUs“ bezeichnet CPUs, die vom Linux-Kernel erkannt werden. Die Anzahl der logischen CPUs kann von der Anzahl der Steckplätze für physische CPUs abweichen. Hierbei handelt es sich um: a) physische Entitäten, die in der Regel an eine Hauptplatine angeschlossen sind, oder b) Cores, die ebenfalls physische Entitäten, in der Regel jedoch keine sichtbaren Komponenten von Multicore-Systemen darstellen, oder c) virtuelle CPUs, die innerhalb einer virtuellen Maschine als logische CPUs erscheinen.

Dateisystemunterstützung

SUSE Linux Enterprise war im Jahr 2000 die erste für Unternehmen geeignete Linux-Distribution, die Protokolldateisysteme und logisches Volume-Management unterstützte. Inzwischen werden die Dateisysteme ext3, ReiserFS, XFS und OCFS2 unterstützt. Das aktuelle Standarddateisystem bei neuen SUSE Linux Enterprise 11-Installationen ist ext3. Das Cluster-fähige Dateisystem OCFS2 ist in der High Availability Extension enthalten. SUSE Linux Enterprise 11 Service Pack 1 bietet btrfs als Vorschau auf die Technologie.

Wir empfehlen den Einsatz von XFS für groß angelegte Dateisysteme, bei Systemen mit hoher Belastung und mehreren parallelen Lese- und Schreibzugriffen (z. B. für Datenbanken und Dateiserver mit Samba, NFS usw.). XFS wurde speziell für den Einsatz unter diesen Bedingungen entwickelt, während typische Desktopanwendungen (ein Schreib- oder Lesevorgang) von den Funktionen in der Regel nicht profitieren.

  • Unterstützte Prozessorplattformen
    • x86
    • x86_64 (AMD64 und Intel EM64T)
    • IA64 (Itanium 2)
    • IBM POWER
    • IBM System z (64 Bit)

Dateisysteme – Unterstützung und Größe

  ext3 ReiserFS v3 XFS OCFS2
Daten-Protokollierung Ja Nein Nein Nein
Metadaten-Protokollierung Ja Ja Ja Ja
Interne Protokollierung Ja Ja Ja Ja
Externe Protokollierung Ja Ja Ja Nein
Offline erweitern Ja Ja Nein Ja
Offline erweitern Ja Ja Nein Ja
Offline verkleinern Ja Ja Nein Nein
Online erweitern Ja Ja Ja Ja
Online verkleinern Nein Nein Nein Nein
Sparse-Dateien Ja Ja Ja Ja
Tail-Packing Nein Ja Nein Nein
Defrag Nein Ja Nein Nein
Erweiterte Attribute Ja Ja Ja Ja
Zugriffssteuerungslisten Ja Ja Ja Ja
Kontingente Ja Ja Ja Ja
Dump und Wiederherstellung Ja Nein Ja Nein
Standard-Blockgröße 4 KiB 4 KiB 4 KiB 4 KiB
Max. Dateisystemgröße 16 TiB 16 TiB 8 EiB 4 PiB
Max. Dateigröße 2 TiB 2 TiB 8 EiB 4 PiB

Anmerkungen:

  • Die oben aufgeführte maximale Dateigröße kann bei der Verwendung von Sparse Blocks die tatsächliche Größe des Dateisystems überschreiten. Wenn ein Dateisystem keinen LFS (Large File Support) bietet, beträgt die maximale Dateigröße auf einem 32-Bit-System nur 2 GB (231 Bytes). Zurzeit verfügen alle unsere Standard-Dateisysteme (einschließlich ext3 und ReiserFS) über LFS, wodurch sich eine theoretische maximale Dateigröße von 263 Bytes ergibt. Bei den Zahlen in der obigen Tabelle wurde vorausgesetzt, dass das Dateisystem eine Blockgröße von 4 KiB verwendet. Bei der Verwendung anderer Blockgrößen ergeben sich abweichende Werte. 4 KiB ist jedoch der gängige Standard.
  • 1.024 Bytes = 1 KiB; 1.024 KiB = 1 MiB; 1.024 MiB = 1 GiB; 1.024 GiB = 1 TiB; 1.024 TiB = 1 PiB; 1.024 PiB = 1 EiB (siehe auch http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html).
SUSE Linux Enterprise Server für System z

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