Cortex IT

Highlights

  • Ermöglichung wirtschaftlicher, hochqualitativer Cloud-Services über einen Open Source-Stack
  • Umfangreiches Angebot von Cloud-Services über ein kleineres internes Team
  • Keine Anbieterbindung; Technologielösungen können sich entsprechend der Kundenanforderungen weiterentwickeln

Produkte

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Während Cloud-Services immer weiter kommodifiziert werden, können sich spezialisierte Anbieter durch umfangreiche Business-Lösungen mit umfassendem Support auf diesem umkämpften Markt abheben. Cortex IT hat durch das Ersetzen verschiedener proprietärer Technologien mit einem Open Source-Stack auf der Basis von OpenStack, SUSE Enterprise Storage und SUSE Manager nicht nur die Qualität und Flexibilität seiner Services aufgewertet, sondern auch die interne Effizienz erhöht, die Kosten reduziert und profitiert nun von noch reaktionsschnelleren Support-Services.

Überblick

Cortex IT ist ein innovativer Anbieter für Cloud- und Infrastrukturlösungen und betreibt Tier-3- und Tier-4-Data-Center in der Schweiz. Seit 2013 ist das Unternehmen Teil der WIRD Group, dem führenden Lösungsanbieter für IT-Infrastrukturen, Cloud-Services und Sicherheitslösungen in der Schweiz.

Die WIRD Group ist mit sechs regionalen Büros im ganzen Land vertreten und bietet sowohl lokale als auch Cloud-basierte Lösungen für zahlreiche mittelständische bis große Unternehmenskunden aus den Sektoren für Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Pharmazie, Luxusgüter, Technologie und auch im Regierungsund öffentlichen Sektor. Sämtliche WIRDCloud-Services werden durch Cortex IT ermöglicht. Das Unternehmen bildet damit die „Cloud-Fabrik“ des Konzerns.

Die Herausforderung

Das massive Aufkommen globaler Cloud Service-Anbieter ermöglicht es Unternehmen aller Größenklassen, Infrastrukturen und Services bedarfsbasiert zu nutzen. Anstatt in lokale Computing- und Speicherressourcen investieren und diese unterhalten zu müssen, können sie über eine einfache Browsersitzung virtuelle Ressourcen aktivieren, sobald sie sie benötigen.

Public Clouds bieten zwar großartige Flexibilität und niedrige Kosten, oft aber auch nur sehr eingeschränkten Support. Aus diesem Grund können auch kleinere Cloud-Anbieter erfolgreich sein, indem sie höhere Service-Level anbieten und vollumfänglich auf die Geschäftsanforderungen ihrer Kunden eingehen, anstatt sich nur auf deren IT-Bedürfnisse zu konzentrieren.

Georges Sancosme, CTO/COO von Cortex IT und der WIRD Group, erklärt: „Wir zielen nicht auf einen preislichen Konkurrenzkampf mit globalen Cloud-Unternehmen ab. Anstatt unser Angebot möglichst günstig zu verkaufen, möchten wir unseren Kunden echten Mehrwert bieten. Tatsächlich ermutigen wir unsere Kunden aktiv, einen Hybrid-Cloud-Ansatz zu verfolgen, wobei wir die Ausführung einiger Services übernehmen und andere – meist weniger wichtige – auf den bekannten Public-Cloud-Plattformen ausgeführt werden.“

Cortex IT hatte seine Private-Cloud-Umgebung über mehrere Jahre hinweg aufgebaut, was diese extrem uneinheitlich, komplex und immer kostenintensiver werden ließ. Das Unternehmen wollte schließlich einen konsistenten, plattform-basierten Technologieansatz verfolgen und entschied sich für die Vorteile von OpenStack-Technologie, um seine Cloud-Services zu vereinheitlichen und das Management zu vereinfachen.

„Unser bestehender Stack bot unseren Kunden den richtigen Servicelevel, aber die internen Kosten sprengten den Rahmen vollkommen“, so Georges Sancosme. „Ich wusste, dass OpenStack uns eine vollständige Plattform in nur einem Paket bieten konnte. Damit konnten wir die kostspieligen proprietären Technologien vergessen, die über die Jahre hinweg im Unternehmen Einzug gehalten hatten.“

„Dank SUSE Manager können wir Kundensysteme bereitstellen, überwachen und über Patches aktuell halten – all das über dasselbe Team und dieselben Tools, die wir auch für unsere internen Systeme und unsere Private Cloud nutzen.“

SUSE Lösung

Cortex IT begann damit, seine bestehenden proprietären Technologien mit handelsüblicher Standard-Hardware und Open Source-Software zu ersetzen.

„Ich komme aus dem akademischen Bereich. Dort wird Wissen immer geteilt und dementsprechend denke ich, dass Software stets kostenlos sein sollte“, erzählt Sancosme. „Zur Software kommen dann noch Services hinzu, und für diese kann natürlich Geld verlangt werden. Dieses Prinzip hat sich mittlerweile etabliert: 90 Prozent der weltweiten Software basiert auf Open Source- Technologien wie Linux und Apache.“

Unser Unternehmen hat sich für Open- Stack als Grundlage für den Betrieb einer neuen Private-Cloud-Umgebung für seine Kunden entschieden. Unterstützt wird das Ganze von SUSE Linux Enterprise Server, SUSE Manager und SUSE Enterprise Storage.

„SUSE bietet ein großartiges Angebot von Software – gute Aufmachung, guter Support“, so Sancosme. „Natürlich hätten wir uns auch für eine komplett kostenlose Linux-Distribution entscheiden können, aber wir müssen unseren Kunden rund um die Uhr professionellen Support zusichern können. Mit SUSE geht das. Wenn man die Zeit, die wir durch SUSE sparen, mit einrechnet, ist dies ein deutlich kosteneffektiverer Ansatz.“

Das Geschäftsmodell von Cortex IT baut darauf auf, die Geschäftsanforderungen des Kunden zu verstehen und sie auf Technologielösungen zu übertragen. Die Anforderung, interne Experten für alle möglichen Technologien beschäftigen zu müssen, würde den Fokus weg vom Kunden rücken. Deshalb setzt das Unternehmen auf die Unterstützung externer Partner wie SUSE.

Sancosme fügt hinzu: „OpenStack ist bereits eine Standardtechnologie. Das ist genau, wie wenn man einen Cloud- Service-Anbieter in Anspruch nimmt. Danach denkt man nicht mehr über Virtualisierung nach, das ist dann einfach die Standardmethode zur Bereitstellung geworden. Man interessiert sich nicht mehr dafür, wie die OpenStack Komponenten zusammenpassen und schon bald – wenn nicht unmittelbar – werden auch Container zu einer Standardtechnologie. Das neue Paradigma ist Infrastruktur als Code. Hier werden Anwendungen geschrieben und dann einfach auf der Zielplattform abgelegt.“

Auf dieser Grundlage hat Cortex IT kürzlich eine Plattform als Machbarkeitsnachweis gestartet, um seinen Kunden die SUSE CaaS Platform und SUSE Cloud Application Platform zu demonstrieren. „Wir wollten unseren Kunden zeigen, wie einfach die Verwendung der nächsten Softwaregeneration ist“, so Sancosme. „Wir möchten keine uralten Lösungen vorschlagen, wenn unsere Kunden es mit neuen Herausforderungen zu tun haben.

In der Vergangenheit musste das Unternehmen immer die IT-Abteilung darum bitten, eine Infrastruktur einzurichten und diese dann immer wieder entsprechend der aktuellen Anforderungen anzupassen. Mit Lösungen wie der SUSE Cloud Application Platform wird Software einfach auf der Grundlage bestehender Services entwickelt, der Code auf der Plattform abgelegt und von einem beliebigen Standort aus ausgeführt. Er ist von überall verfügbar.

Dieser Ansatz ist, was die Kunden mittlerweile von uns erwarten können, und wir stellen ihn mithilfe von SUSE zur Verfügung.“

Als Ersatz für seinen bisherigen proprietären Speicher entschied sich Cortex IT für SUSE Enterprise Storage, eine softwaredefinierte Lösung auf der Basis von Ceph-Technologie, die Verfügbarkeit, Flexibilität und Leistung der Unternehmensklasse für Standard- Hardware bietet.

„Dank SUSE Enterprise Storage können wir mit nur wenigen Entwicklern unser komplettes Management inklusive Automatisierung bewältigen“, erzählt Sancosme. „Und wann immer es kleine Herausforderungen gab, lieferte SUSE stets zeitnah Lösungen.“

Cortex IT löst damit nun nach und nach einen NetApp-Speicher-Cluster mit zwei Standorten und 50 TB Kapazität in jedem Data Center ab. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen wurde und die Spezial-Hardware durch günstige Standardausrüstung ersetzt wurde, profitiert das Unternehmen von signifikant niedrigeren Kosten und einer weitaus einfacheren Skalierung. Sancosme erklärt: „Wir wollten standardmäßig einen konsolidierten Speicher, der sich auf eine einzige Plattform mit hoher Verfügbarkeit beschränkt, und keine separate Lösung. SUSE Enterprise Storage bietet uns genau das – neben einer problemlosen Integration mit OpenStack und SUSE Manager.“

Er fügt hinzu: „Wir müssen Workloads von Kunden auf verschiedenen Plattformen verwalten, und nicht jeder von ihnen befolgt unseren Rat, sie auf SUSE Linux Enterprise Server auszuführen. Mit SUSE Manager können wir allerdings auch absolut einfach mit Red Hat, Ubuntu und CentOS arbeiten. Wir können unsere gesamte Umgebung automatisieren. Unterstützt werden wir dabei durch echte Experten bei SUSE.“

Cortex IT fleischt seine vollständig auf Open Source basierende Cloud immer weiter aus und verabschiedet sich von proprietären Legacy-Umgebungen, sobald für diese der Support eingestellt wird. „Wir möchten keine Armee von Spezialisten benötigen, um über die Entwicklungen all unserer Technologien Bescheid zu wissen“, erklärt Sancosme. „Bei Software gibt es immer wieder neue Herausforderungen zu bewältigen, und wir benötigen externe Partner wie SUSE, die die Möglichkeiten haben, stets den Überblick zu behalten. So können wir uns auf unser erstklassiges Supportangebot für unsere Kunden und deren wechselnde Geschäftsanforderungen konzentrieren.“

Die Ergebnisse

Cortex IT konnte seine Kosten signifikant reduzieren, indem eine umfassende Open Source-Plattform als Standard eingeführt wurde, die mehrere proprietäre Plattformen ersetzen wird. Es sind weniger Softwarelizenzen sowie Mitarbeiterschulungen und -zertifizierungen erforderlich.

„Bisher kam es uns so vor, als wären unsere technischen Mitarbeiter immer in irgendwelchen Schulungen“, erinnert sich Sancosme. „Die Anbieter verlangten von unseren Mitarbeitern, ihre Zertifizierungen stets zu erneuern. Wurde dies nicht eingehalten, erlosch der Anbietersupport. Diese Zertifizierungen haben unserem Unternehmen tatsächlich keinen Mehrwert gebracht. Damals boten wir weniger Services als heute mit unserem Open Source-Stack an, hatten aber ein drei- bis viermal größeres Team.“

Heute unterstützt Cortex IT verschiedene Kundenumgebungen auf seiner OpenStack-Plattform – vom öffentlichen Verkehrsbetrieb und Finanzdienstleistern bis hin zu Anbietern von Luxusartikeln und medizinischen Kliniken.

„Es war ein ganz schöner Aufwand, uns aus diesen bindenden Verhältnissen mit proprietären Anbietern zu lösen“, so Sancosme. „Zuvor sind wir eigentlich nur geblieben, weil wir Angst vor den Konsequenzen eines Wechsels hatten. Das ist keine gute Geschäftsgrundlage. Seit wir OpenStack, SUSE Enterprise Storage und SUSE Manager nutzen, konnten wir die Qualität unserer Kundenservices verbessern und gleichzeitig die internen Kosten und die Komplexität der Abläufe reduzieren.“

SUSE Manager als plattformübergreifendendes Tool für die Einrichtung und Betreuung verschiedener Private-Cloud-Umgebungen hat Cortex IT deutlich effizienter gemacht.

„SUSE Manager ermöglicht es uns, andere Infrastrukturen zeitsparend zu integrieren und zu verwalten“, erklärt Sancosme. „Beispielsweise können wir jetzt die Infrastruktur für die schweizerische Zweigstelle eines großen globalen Pharmaunternehmens remote verwalten. Dank SUSE Manager können wir Kundensysteme bereitstellen, überwachen und über Patches aktuell halten – all das über dasselbe Team und dieselben Tools, die wir auch für unsere internen Systeme und unsere Private Cloud nutzen. Die Projekte zum Einrichten neuer Kunden dauern nur noch eine Woche. Danach können wir die Neuzugänge genauso verwalten wie alle anderen Umgebungen.“

Durch die Entwicklung seines „Infrastruktur als Code“-Ansatzes baut Cortex IT mithilfe von SUSE Manager eine vollautomatisierte OpenStack-Umgebung auf. Diese Umgebung soll dann schließlich auch die SUSE CaaS Platform und SUSE Cloud Application Platform umfassen. Georges Sancosme erklärt: „Unsere Vision für die Zukunft ist, dass unsere Kunden uns ihre Geschäftsanforderungen darlegen, wir eine passende Konfiguration definieren und wir diese Datei dann in OpenStack verschieben, wo alle spezifizierten Ressourcen eingerichtet werden.“

Ein höherer Automatisierungsgrad erfordert von Natur aus eine flexiblere Infrastruktur. Für Cortex IT hat der Wechsel zu einer softwaredefinierten Lösung die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter eliminiert. So wurde eine deutlich flexiblere und kosteneffizientere Art der Expansion und die Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Daten-Storage- Ressourcen möglich.

„Bei einem proprietären Speichersystem muss man neuen Speicher kaufen, sobald einem der Platz ausgeht“, erklärt Sancosme. „Und dann teilt einem der Anbieter mit, dass die ursprüngliche Lösung nicht mehr wirtschaftlich erweitert werden, man einem aber eine komplett neue, bessere Lösung verkaufen könne … Mit SUSE Enterprise Storage können wir beliebige Hardware kaufen, bedarfsbasiert Nodes hinzufügen und müssen uns keine Sorgen um aktuelle oder kommende Hardware-Inkompatibilität machen. Außerdem werden die Leistung, Verfügbarkeit und Fehlertoleranz auf Software-Ebene verwaltet. Wir vertrauen der Fähigkeit der zugrundeliegenden Ceph-Technologie, eine Cloud-Produktionsumgebung zu unterstützen, zu Einhundert Prozent. Und das Packaging und der Support von SUSE sind einfach außerordentlich.“

Cortex IT leistet seine innovativen Cloud-Services für eine wachsende Kundenbasis und bleibt dabei seiner Open Source-Philosophie weiter treu. Closed-Source-Anbieter versuchen meistens, Unternehmen an ihre eigenen Roadmap zu binden, doch Service-Anbieter benötigen eine umfassend flexible Plattformstrategie, da sie nicht vorhersehen können, was ihre eigenen Kunden in der Zukunft benötigen werden.

„Die Offenheit von SUSE ist eines der überzeugendsten Argumente für uns“, so Sancosme. „Als Service-Anbieter möchte ich nicht darüber nachdenken müssen, wie ich die erforderlichen Lizenzen für die Ausführung eines neuen Services für meinen Kunden erwerben soll. Ich möchte die Vorstellungen meiner Kunden möglichst genau umsetzen und neue Ideen schnell und einfach testen können. Aus diesem Grund soll der gesamte Stack auf Open Source basieren. Der Vorstand steht vollständig hinter dieser Strategie – vor allem, weil sie das Unternehmen profitabler gemacht hat.“

Sein Fazit: „Die Arbeit mit SUSE hilft uns dabei, uns von global agierenden Cloud Service-Anbietern abzuheben. Wo unsere Konkurrenz nur einzelne Standard- Computing- und Speicherkapazitäten anbietet, liefern wir unseren Kunden echten Mehrwert, indem wir ihnen offene, flexible Ressourcen bereitstellen, die gezielt auf ihre geschäftlichen Herausforderungen eingehen.“