Apollo-Optik

Highlights

  • Automatisches Deployment von Servern
  • Vereinfachtes und zentrales System-, Konfigurations- und Softwaremanagement
  • Schnellere Softwareentwicklung und vereinfachtes Testen

Produkte

Um den Wettbewerbsvorteil beizubehalten und für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein, musste Apollo-Optik eine IT-Lösung für den Einzelhandel implementieren. Für die Optimierung seiner Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesse tat sich Apollo-Optik mit SUSE Pre-Sales und dem SUSE Partner B1 Systems zusammen. Das Team entwickelte und implementierte ein vollständig integriertes System, basierend auf SUSE Linux Enterprise Point of Service, SUSE Manager und der Lösung Open Build Service. Heute können neue Funktionen schneller und flexibler bereitgestellt werden, wodurch das Kundenerlebnis verbessert wird.

 

 

Überblick

Apollo-Optik ist eine führende Optikerkette mit Hauptsitz in Schwabach und 800 Fachgeschäften und Franchisepartnern in ganz Deutschland. Dank der starken lokalen Präsenz finden Kunden immer eine Apollo-Optik-Filiale in ihrer Nähe.

Apollo-Optik ist Teil der internationalen GrandVision-Gruppe, einem der größten Optikkonzerne der Welt mit Unternehmen in 40 Ländern in Europa, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Asien.

 

 

Die Herausforderung

Um die starke Marktposition zu erhalten, benötigt Apollo-Optik eine IT-Lösung für den Einzelhandel, die zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist. In Zeiten, in denen Vertriebskanäle ineinander übergehen und Kunden dadurch zunehmend einen integrierten Kundenservice über Online-Plattformen und Filialen vor Ort hinweg erwarten, wollte das Unternehmen Implementierungsprozesse verkürzen und vereinfachen, um die Bereitstellung innovativer Dienstleistungen für Kunden zu beschleunigen.

Im Laufe der kontinuierlichen Vergrößerung von 250 auf 800 Zweigstellen wurde deutlich, dass die bisher von Apollo-Optik genutzte IT-Lösung nicht in der Lage war, mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt zu halten. Die vorhandene unflexible Lösung mit fehleranfälligen Bereit- stellungs- und Verteilungsverfahren war schwierig zu verwalten und bot nur eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten.

Mit 800 verteilten und unabhängigen Servern litt das Unternehmen unter einem komplizierten Abhängigkeitsmanagement, da die wichtigsten Geschäftsanwendungen ein breites Spektrum an Technologien unterstützen mussten. Erich Ehbauer, CIO bei Apollo-Optik erklärt: „Die heterogene Serverlandschaft hat es unseren Entwicklern sehr schwer gemacht. Durch un- sere veralteten Systeme wurde die Markteinführung neuer Funktionen verzögert und wir riskierten, hinter die Konkurrenz zurückzufallen.“

 

 

„Die von B1 Systems implementierte SUSE Umgebung ermöglicht die effektive Abkopplung unserer Software-Releasezyklen von Hardware-Aktualisierungszyklen, wodurch sich unsere Flexibilität erhöht und wir neue Funktionen viel schneller an den Point of Sale in unseren Filialen bereitstellen können”

SUSE Lösung

Um die IT-Services des Unternehmens auf den neuesten Stand zu bringen, arbeitete Apollo-Optik mit SUSE Pre-Sales, dem SUSE Premium-Partner B1 Systems und anderen Consulting- und Im- plementierungspartnern zusammen. Im Team entwickelten und implementierten die Partner eine vollständig integrierte Lösung für das Releasemanagement und die Bereitstellung auf Basis von SUSE Linux Enterprise Point of Service Software in Kombination mit SUSE Manager und der Lösung Open Build Server.

Stefan Thema, Teamleitung Open Infrastructure Conceptions bei Apollo-Optik, erläutert: „Wir haben uns für SUSE entschieden, da wir den SUSE Manager dank seiner leistungsstarken Programmierschnittstelle einfacher in bestehende Prozesse integrieren konnten, als andere Managementsysteme. Der integrierte Xen-Hypervisor spart eine Menge Lizenzgebühren und war ideal für die Einführung einer einheitlichen Virtualisierungslösung in unseren Filialen.“

B1 Systems begleitete Apollo-Optik während und auch nach Abschluss des Projekts. Der Partner ermöglichte einen reibungslosen und automatisierten Workflow durch die Entwicklung einer maßgeschneiderten Plattform zur Integration von Anwendungen auf Grundlage der B1-Glue API, um SUSE Manager mit dem Microsoft Dynamics NAV ERP-System zu verbinden, das Stammdaten und Konfigurationsdetails für die lokalen Server liefert.

B1 Systems stellte außerdem eine Verbindung zwischen dem von Anwendungsentwicklern bei Apollo-Optik genutzten Versionsverwaltungssystem und dem Open Build Service her, um die zuverlässige Paketierung neuer Releases zu gewährleisten. Um einen automatisierten und unterbrechungsfreien Prozessfluss zu ermöglichen, integrierte B1 Systems den Open Build Service mit SUSE Manager, sodass neue Releases unverzüglich für Tests verfügbar sind.

 

 

Die Ergebnisse

Serverlandschaft jetzt viel effizienter verwalten. Standardisierte Paketierungs-, Bereitstellungs- und Installationsprozesse haben die Zuverlässigkeit insgesamt gesteigert.

Ein besserer Überblick über die IT-Landschaft und Softwaremanagementprozesse führt zu gesteigerter betrieblicher Sicherheit und verbessert die IT-Steuerung.

Stefan Thema erklärt: „In der Vergangenheit mussten Mitarbeiter die Installation neuer Filialserver überwachen und sicherstellen, dass alles funktionierte.

Mit nur zwei Klicks erstellt heute die Lösung automatisch maßgeschneiderte Installationsanweisungen für einen neuen Server, einschließlich aller benötigten Anwendungskonfigurationen. Sobald der Server an das Netzwerk angeschlossen wird, installiert SUSE AutoYaST ohne Benutzerinteraktion innerhalb von 45 Minuten pro Installation die gesamte benötigte Software, einschließlich Virtualisierung. Diese Automatisierung hilft dabei, Fehler zu reduzieren und standardisierte Installationen zu gewährleisten, was den Installationsprozess erheblich beschleunigt.“

Dank der integrierten Paketierung von Test-Releases in diese Continuous-Provisioning- und Wartungslösung, können Softwareentwickler unkompliziert neue Funktionen testen. Entwickler können den Paketierungsprozess mit speziellen Befehlen direkt über das Versionskontrollsystem anstoßen. Innerhalb von Sekunden wird das Paket aus dem Quellcode erstellt und das Release kann sehr einfach für Testzwecke installiert werden. Wenn ein neues Release anschließend freigegeben wird, steht dieses umgehend für die automatische Bereitstellung zur Verfügung.

Erich Ehbauer: „Die von B1 Systems implementierte SUSE Umgebung ermöglicht die effektive Abkopplung unserer Software-Releasezyklen von Hardware- Aktualisierungszyklen, wodurch sich unsere Flexibilität erhöht und wir neue Funktionen viel schneller an den Point of Sale in unseren Filialen bereitstellen können. Heute können wir Softwareupdates schneller ausspielen, um mit einer schnelllebigen Geschäftsumgebung Schritt zu halten. Wir haben die Anwendungsentwicklung vereinheitlicht, indem wir alte Abhängigkeiten reduziert haben. Letztendlich wird diese Fähigkeit, verschiedene Vertriebskanäle stärker zu integrieren, zu einem verbesserten Kundenerlebnis führen und so unsere Stellung im Wettbewerb stärken.“