Der österreichische Hersteller STIA Holzindustrie GmbH ist auf die Herstellung von Holzböden und -platten spezialisiert, die sowohl für die Innen- als auch für die Außenarchitektur verwendet werden können. Das Unternehmen stellt insgesamt 25.000 unterschiedliche Produkte her.

Überblick

STIA Holzindustrie GmbH ist auf die Produktion von Holzböden und -platten spe– zialisiert und stellt insgesamt 25.000 ver- schiedene Produkte her. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Österreich betreibt Niederlassungen im gesamten deutschsprachigen Raum und verkauft seine Pro- dukte in 98 Länder. STIA beschäftigt insgesamt 330 Mitarbeiter und generiert einen Jahresumsatz von 55 Millionen Euro.

Die Herausforderung

STIA wächst jedes Jahr um circa 10 Prozent und sucht kontinuierlich nach Möglichkeiten zur Verbesserung seiner Betriebs- effizienz. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es insbesondere zu verhindern, dass Kosten außer Kontrolle geraten, da dadurch die Profitabilität leiden würde.

STIA wollte das Wertversprechen an seine Kunden und Partner, zu denen Unternehmen wie Architekturbüros zählen, stärken.

Thomas Brottrager, IT-Chef bei STIA Holzindustrie GmbH, erklärte: „Wir hatten den Wunsch, enger mit unseren Partnern und Kunden zusammenzuarbeiten. Deshalb mussten wir neue Services einführen, um diese Zusammenarbeit zu stützen.“

„Wir haben uns nach einer neuen Plattform umgesehen, die es uns ermöglichen würde, neue Services ohne zusätzliche Kosten einzuführen. Gleichzeitig sollte sie die erforderliche Skalierbarkeit bieten, um künftiges Wachstum zu fördern.“

Wir haben festgestellt, dass die Anbieter unserer Geschäftsanwendungen Patches für SUSE Enterprise Linux Server sehr viel früher veröffentlichen als für Red Hat Enterprise Linux. Deshalb erhalten wir Fixes nun schneller, wenn ein Problem auftritt.

SUSE Lösung

STIA beauftragte den SUSE Partner ITdesign damit, mögliche Lösungen zu identifizieren, und entschloss sich letztendlich für die Migration von Red Hat Enterprise Linux auf SUSE Linux Enterprise Server.

„Nachdem wir SUSE Linux Enterprise Server sechs Monate lang getestet hatten, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Workflows umzustellen und zu vereinfachen“, so Thomas Brottrager. „ITdesign stellte uns während der gesamten Testphase und Migration einen hervorragenden Support zur Seite.“

STIA betreibt einen VMware-Cluster mit neun physischen Knoten, auf dem nahezu 100 Instanzen von SUSE Linux Enterprise Server sowie einige Windows-Server ausgeführt werden. STIA migriert seine Anwendungen nach und nach auf SUSE Linux Enterprise Server. Bereits jetzt führt das Unternehmen verschiedene unternehmenskritische Systeme wie sein ERP-System, Informix, PostgreSQL und MySQL-Datenbank-Cluster sowie Oracle-Datenbankserver auf der neuen Plattform aus. Zudem unterstützt SUSE Linux Enterprise Server verschiedene Anwendungsserver, Portalsysteme und Webserver des Unternehmens, darunter auch Apache Tomcat für seine Java- Anwendungen.

Thomas Brottrager erklärte: „Wir haben festgestellt, dass die Anbieter unserer Geschäftsanwendungen Patches für SUSE Enterprise Linux Server sehr viel früher veröffentlichen als für Red Hat Enterprise Linux. Deshalb erhalten wir Fixes nun schneller, wenn ein Problem auftritt.“

Des Weiteren hat STIA SUSE Linux Enterprise Server als Entwicklungsplattform implementiert, die die Anwendungs- entwicklung optimiert und Workflows testet. Indem SUSE Linux Enterprise Desktop und SUSE Linux Enterprise Server zusammen verwendet werden, können Bugs verhindert werden. Diese treten häufig auf, wenn man von der Entwicklungsin die Produktionsphase übergeht, da die beiden Umgebungen äußerst ähnlich sind.

Mithilfe des Docker-Tools, das in SUSE Linux Enterprise integriert ist, können Nutzer mehrere Anwendungen auf einem Host ohne einen Hypervisor ausführen. Dies ermöglicht eine effizientere Ressourcennutzung. Dadurch konnte STIA die Anzahl der virtuellen Maschinen, die für Testsysteme erforderlich sind, verringern und so den damit verbundenen Verwaltungsaufwand senken.

Die Ergebnisse

Die Migration auf SUSE Linux Enterprise Server bietet schon jetzt klare Vorteile.

„SUSE Linux Enterprise Server bietet für unsere unternehmenskritischen Systeme eine bemerkenswert zuverlässige Plattform“, so Thomas Brottrager. „Für manche Anwendungen haben wir eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent erreicht. Auch die Leistung unserer PostgreSQL-Datenbank hat sich deutlich verbessert.“

Zudem konnte STIA die Patching-Prozesse beschleunigen, da das Unternehmen von der nahtlosen Integration von SUSE Enterprise Linux Server mit Software-Repositorys von Drittanbietern profitiert, die die Systemwartung vereinfacht.

„Die meisten Anbieter stellen Softwarepakete zur einfachen Installation und Aktualisierung bereit. In der Vergangenheit stellte sich die Integration externer Pakete allerdings als äußerst kompliziert heraus, weshalb wir sie vermieden haben“, meinte Thomas Brottrager. „Mit SUSE Linux Enterprise Server können wir über 70 Prozent der grundlegenden Komponenten unserer Anwendungen problemlos aktualisieren, ohne dass wir die Software selbst aus dem Quellcode kompilieren müssen. Dadurch können wir eine höhere Sicherheit mit weniger Aufwand gewährleisten.“

Durch die Migration auf SUSE Linux Enterprise Server wurden zudem Zeitaufwand und Ressourcen, die für unser Systemmanagement erforderlich sind, um circa 20 Prozent reduziert.

„Wir haben festgestellt, dass sich die Verwendung und Verwaltung von SUSE Linux Enterprise Server im Gegensatz zu unserer vorherigen Red Hat-Umgebung deutlich einfacher gestaltet“, erklärte Thomas Brottrager. „Das YaST-Tool ist unser zentraler Steuerungspunkt für die Konfiguration zahlreicher Aspekte des Systems. So sparen wir Zeit.

„Durch die Verwendung des Docker- Tools, das in SUSE Linux Enterprise Server integriert ist, konnten wir die Anzahl der virtuellen Maschinen reduzieren, die für die Verwaltung unserer Entwicklungsumgebung benötigt werden. Wir schätzen, dass wir die Systemadministrationskosten dadurch um 10 Prozent gesenkt haben.“

Alles in allem kann STIA mithilfe von SUSE Enterprise Linux Server Ressourcen freisetzen, die dann für wertsteigernde Initiativen verwendet werden können. Des Weiteren bietet die Plattform die erforderliche Skalierbarkeit, um das schnell wachsende Unternehmen zu unterstützen.