SUSE Linux Enterprise Server bietet die solide Grundlage, die für Höchstleistungen und maximale Energieeffizienz notwendig ist.

Überblick

Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ist das zen trale Rechenzentrum für die Münchner Universitäten und andere akademische Einrichtungen und stellt der Wissen- schaftsgemeinschaft in ganz Europa High Performance Computing-Ressourcen zur Verfügung. SuperMUC, sein neuester Rechner, ist der schnellste europäische Supercomputer.

Die Herausforderung

Das Leibniz-Rechenzentrum ist Teil des Gauss Centre for Supercomputing (GCS), das die leistungsstärkste High Per for mance Computing-Infrastruktur Eu ropas be treibt, und bietet seine Super computer-Ressourcen einer breiten Wissenschafts gemeinschaft an.

Das LRZ hat sich zum Ziel gesetzt Wis sen- schaftlern in ganz Europa eine zuverläs- sige und leistungsstarke HPC-Plattform zur Verfügung zu stellen, die Benutzern schnelle Fortschritte bei komplexen For- schungsprojekten ermöglicht.

Um die Umweltauswirkungen von High Performance Computing möglichst gering zu halten, legte das LRZ ganz besondern Wert auf die Verbesserung der Energie- effizienz durch den Einsatz modernster Technologie ab. Zudem sollte die Produk- tivität der neuen Super com puter-Platt- form durch bewährte Auto mati sierungs – lösungen optimiert werden.

„Sollten wir Unterstützung oder Beratung benötigen,
steht uns das SUSE-Team schnell zur Verfügung, da sich
die Hauptniederlassung in unserer Nähe befindet.
Wir haben im Laufe der Jahre einen ausgesprochen
kompetenten Support von SUSE erhalten und freuen uns
auf eine weitere Zusammenarbeit bei der Weiterent
wicklung von High Performance Computing.“

SUSE Lösung

Bei der Implementierung von SuperMUC konnte sich das Leibniz-Rechenzentrum auf seine umfassende Erfahrung mit High Performance Computing sowie die Zu- sammenarbeit mit SUSE und IBM stüt- zen. SuperMUC ist Europas schnellster Supercomputer mit rund 9.400 „Allzweck“- Rechenknoten und einer Spitzenleistung von 3 Petaflops/s. Das System besteht aus über 155.000 Intel Xeon-Prozessorkernen, hat einen Arbeitsspeicher von mehr als 300 TB und ist mit insgesamt 11,5 PB Fest- plattenspeicher verbunden.

Bei der Wahl des Betriebssystems für seinen Hochleistungsrechner entschied sich das Leibniz-Rechenzentrum für SUSE Linux Enterprise Server. Ausschlaggebend dafür waren das langjährige Know-how von SUSE sowie marktführende Auto mati- sierungs tools wie AutoYaST, die eine Installation des Systems ohne manuelle Eingriffe ermöglichen.

„Wir verlassen uns in Sachen High Per- formance Computing schon seit rund 15 Jahren auf SUSE Linux Enterprise Server und waren mit diesem Betriebs system stets hochzufrieden“, erklärt Herbert Huber, Leiter der Abteilung „Hoch leis tungs- sys teme“ am Leibniz-Rechen zen trum. „Spezielle Features wie bei spiels weise die frühe Unterstützung des Andrew File System heben SUSE Linux Enter prise Server von Mitbewerbern ab. Dieses Be- triebssystem ist eine feste Größe und hocherfolgreiche Plattform am Leibniz- Rechenzentrum.“

Durch den Einsatz von Warm wasser küh- lung sowie der Nutzung von Fre quency Scaling und anderen Energiespar funk- tionen von SUSE Linux Enterprise konnte das Institut die Energieeffizienz weiter erhöhen.

Seit der Inbetriebnahme von SuperMUC fungiert das Leibniz-Rechenzentrum als eines der Europäischen Zentren für Su- percomputing innerhalb des Netz werks PRACE (Part ner ship for Advanced Com- puting in Europe). PRACE ist ein gemein- nütziger For schungs- und Entwick lungs- verband, der europa weit Wissen schaft ler mit leistungs -starken Supercomputing- Infra strukturen versorgt. Einer der For- schungs schwer punkte des Verbands ist die Senkung des Stromverbrauchs und der Umwelt auswirkungen von Rechen – systemen.

Die Ergebnisse

Dank der Entscheidung für SUSE Linux Enterprise Server profitierte das Leibniz- Rechenzentrum von einer unkomplizier- ten und reibungslosen Migration der Itanium 2-Infrastruktur auf die neue x86- Prozessorarchitektur des SuperMUC- Systems.

Mithilfe der Automatisierungsfunktionen des in SUSE Linux Enterprise Server inte- grierten Tools AutoYaST wurden zudem die Konfiguration und Automatisierung erheblich vereinfacht.

Ein innovatives Kühlsystem und mo dernste Energiespartechnologien konnten die En- er gie effizienz des neuen Super com puters gewaltig verbessern. Super MUC liefert eine rund 20-fach höhere Leistung pro Watt als sein Vorgänger.

Die Gesamtrechenleistung schoss um den Faktor 60 nach oben, sodass Forscher nun komplexere Berechnungen anstellen und völlig neue Erkenntnisse gewinnen können. Der Supercomputer soll die For- schung in vielen verschiedenen Sparten voranbringen, denn High Performance Computing gewinnt insbesondere im naturwissenschaftlichen und medizini- schen Bereich immer größere Bedeutung.

„Wir haben bereits 170 registrierte Pro jekte auf dem Migrationssystem und freuen uns darauf, Europas schnell sten Super com- puter der Wissen schafts gemein schaft zur Verfügung zu stellen“, berichtet Her- bert Huber. „Sollten wir Unter stüt zung oder Beratung benötigen, steht uns das SUSE- Team schnell zur Verfügung, da sich die Hauptniederlassung in unserer Nähe be- findet. Wir haben im Laufe der Jahre einen ausgesprochen kompetenten Support von SUSE erhalten und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von High Perfor mance Computing.“