SUSE erweitert Partnerschaft mit Amazon Web Services: Schnellere SAP-Migrationen auf Linux bei AWS

Dienstag, 20 Februar, 2018

SUSE erweitert seine Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS), um SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications direkt auf dem AWS Marketplace anzubieten. AWS-Kunden, die SAP-Workloads auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications ausführen, erhalten damit integrierten Support von AWS und SUSE für eine führende Plattform für SAP HANA und SAP S/4HANA. Bei der On-Demand Enterprise-Lösung bezahlen die AWS-Kunden nur, was sie nutzen. Mit dieser erweiterten Zusammenarbeit reagieren SUSE und AWS auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach Agilität und Kostenvorteilen für cloudbasierte geschäftskritische Anwendungen.

 

„Zehntausende Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen vertrauen bei ihren unternehmenskritischen Umgebungen auf SUSE – inklusive bei SAP-Workloads“, sagt Naji Almahmoud, Vice President SUSE Global Alliances. „Wir wollen gemeinsam mit AWS das Kundenerlebnis für geschäftskritische Anwendungen in der Cloud mit SUSE Linux for SAP HANA and SAP S/4HANA  stetig weiter verbessern. Unsere kontinuierliche Zusammenarbeit macht es möglich, dass wir die anspruchsvollen Anforderungen der Kunden an SAP-Workloads auf AWS erfüllen und sogar übertreffen können.“

 

„Wir freuen uns darauf, intensiver mit SUSE zusammenzuarbeiten und SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications auf dem AWS Marketplace anzubieten“, ergänzt Bas Kamphuis, General Manager Amazon Web Services. „Unsere Kunden können standardmäßig auf den Amazon Business-Support als zentralen Ansprechpartner zugreifen. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam den Kunden helfen, SAP HANA Workloads auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications einfacher und zu einem überzeugenden Preis zu implementieren und zu skalieren.“

 

Seit AWS 2012 seine Plattform für SAP-Anwendungen erstmals zertifiziert hat, nutzen Kunden SUSE Linux Enterprise Server auf AWS für ihre SAP-Workloads. Mit der Zertifizierung von AWS-Instanzen für SAP HANA wurde 2014 auch SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications auf AWS verfügbar. Bislang haben die Kunden in erster Linie das Bring-Your-Own-Subscription-Programm von SUSE genutzt, um SAP-Workloads auf AWS bereitzustellen. Durch die erweiterte Zusammenarbeit profitieren Kunden von On-Demand-Preisen und Reserved Instances, wenn sie ihren SAP-Footprint auf AWS erweitern.

 

Die meisten SAP HANA Kunden verwenden SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications, um Produktions-Workloads zu entwickeln, zu testen und auszuführen; viele große Unternehmenskunden nutzen in gleicher Weise SUSE-Lösungen für ihre SAP-Produktions-Workloads auf AWS. Nach der Veröffentlichung der Amazon Elastic Compute Cloud Instanzen (Amazon EC2), Version X1 und X1e.32xlarge, die speziell für In-Memory-Workloads entwickelt wurden, nehmen die Implementierungen von SAP HANA Workloads auf AWS zu.

 

Kunden, die SAP-Workloads in Produktionsqualität auf AWS benötigen, können die SUSE Linux Enterprise High Availability Extension nutzen, damit SAP HANA Instanzen ein Failover zwischen Verfügbarkeitszonen durchführen können. SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications enthält außerdem Verbesserungen wie Page Cache Management und Kernel-Settings, die für SAP-Workloads optimiert sind.

 

Kunden können mit dem SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications für SAP HANA Workloads schnell loslegen – mit AWS SAP HANA Quick Start. Die benötigte Infrastruktur für SAP HANA lässt sich damit meist in weniger als einer Stunde unter Verwendung der Best Practices von AWS, SAP und SUSE bereitstellen und konfigurieren.

 

Weitere Informationen unter aws.amazon.com/marketplace/pp/B01E9GPLB8 und suse.com/aws.

 # # #

Über SUSE

SUSE, ein Pionier im Bereich Open Source-Software, entwickelt zuverlässige Lösungen in den Bereichen Software-Defined-Infrastruktur und Bereitstellung von Anwendungen, die Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. Mehr als 25 Jahre Erfahrung und hervorragende Leistung in den Bereichen Entwicklung und Services sowie ein einzigartiges Partner Ökosystem machen die SUSE Produkte und den Support leistungsstark und helfen unseren Kunden Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und verlässlich erfolgskritische Services anzubieten. Unsere langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden ermöglichen es uns, ihnen angepasste und intelligente Innovationen bereitzustellen, die sie für ihren Erfolg benötigen – heute und morgen. Weitere Informationen: www.suse.de.

##

Copyright 2017 SUSE LLC. All rights reserved. SUSE and the SUSE logo are registered trademarks of SUSE LLC in the United States and other countries. All third-party trademarks are the property of their respective owners.

Künstliche Intelligenz: Wird 2020 das Jahr sein, in dem die Entwicklung an Schwung verliert?

Montag, 17 August, 2020

Künstliche Intelligenz (KI) wirkt sich bereits heute auf fast jeden Aspekt unseres Lebens aus und ihr Einfluss wird in den nächsten Jahren exponentiell zunehmen. Nach Einschätzung von Gartner wird „AI Augmentation“ – also das Zusammenspiel von menschlicher und künstlicher Intelligenz – schon 2021 einen zusätzlichen Geschäftswert von 2,9 Billionen Dollar generieren und die Produktivität um 6,2 Milliarden Arbeitsstunden verbessern.

Zugegeben – diese Prognosen wurden im vergangenen Jahr gemacht und seitdem ist viel passiert. Das Jahr 2020 hat sich ganz anders entwickelt, als wir uns das jemals hätten vorstellen können – und die meisten Unternehmen sind gerade dabei, ihre Strategie hektisch zu überarbeiten oder komplett neu auszurichten.

Bedeutet das, dass die KI-Blase geplatzt ist und das Wachstum plötzlich ins Stocken gerät?

Die Antwort ist ein klares „Nein“, auch wenn viele Organisationen bei ihren nächsten Schritten möglicherweise vorsichtiger und pragmatischer agieren werden.

IDC prognostiziert, dass die Ausgaben für KI in diesem Jahr weiter steigen werden, angetrieben von der Notwendigkeit, die Customer Experience zu optimieren, Mitarbeiter besser bei ihrer Arbeit zu unterstützen und Innovationen zu beschleunigen. Sobald wir aus der aktuellen globalen Notlage herauskommen, wird jede Organisation ganz auf Effizienz, Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit fokussiert sein. Und genau hier zahlt sich AI aus.

Ein Blick auf den Gartner Hype Cycle für KI zeigt, dass künstliche Intelligenz untrennbar mit vielen anderen einflussreichen Technologietrends verbunden ist. KI spielt eine Schlüsselrolle für Datenanalyse und Entscheidungsautomatisierung, fortschrittliche Gesundheitsdiagnostik, autonome Fahrzeuge, intelligente Städte und Systeme, Robotik, Cybersicherheit und Bedrohungserkennung, Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) und viele anderen Bereiche.

Aus diesem Grund wird KI auch in Zukunft enorm wichtig sein.

Ihr KI-Projekt zum Erfolg führen

Das bedeutet aber nicht, dass alles, was mit KI zu tun hat, funktioniert. Ganz im Gegenteil. Über ein Viertel aller KI-Initiativen sind bereits fehlgeschlagen oder wurden aufgegeben. Was sind die Gründe dafür? Oft fehlen die notwendigen Kompetenzen oder es treten Probleme mit den Daten auf. Eine weitere Herausforderung, an der sehr viele Projekte scheitern, ist der Aufbau geeigneter Entwicklungs- und Produktionsumgebungen.

Eine integrierte Infrastruktur aufzubauen, die KI-Projekte umfassend unterstützt, kann ein komplexes und mühsames Unterfangen sein. Unzählige Optionen müssen dabei abgewogen werden und viele Entscheidungen getroffen werden.

Für einen schnellen Start benötigen Datenwissenschaftler idealerweise eine sofort einsatzfähige Umgebung, die es ihnen ermöglicht, KI-Modelle rasch zu entwerfen und auszuarbeiten. IT-Betriebsteams sind auf ein KI-Ökosystem angewiesen, das sie leicht implementieren, konfigurieren und überwachen können. Dieses muss über alle Bausteine und Werkzeuge verfügen, um die Anforderungen der Datenexperten zu erfüllen. Beide Gruppen haben im Grunde genommen dieselben Ziele: Sie wollen schnell anfangen, Zeitverschwendung und Fehler vermeiden und das Risiko eines Misserfolgs minimieren.

Und genau hier kommt SUSE ins Spiel.

Herausforderungen der IT-Infrastruktur mit innovativen Open Source-Lösungen zu bewältigen, liegt in unserer DNA. Daher haben wir unsere Erfahrung, Visionen, Fachkenntnisse und Branchenpartnerschaften genutzt, um umfassende KI-Infrastrukturlösungen auf den Markt zu bringen. Wir adressieren damit die Anforderungen aller Stakeholder im Unternehmen. Unsere wichtigsten KI-Lösungen sind heute:

SUSE AI Orchestrator

Diese in sich geschlossene Umgebung für das Design von KI-Systemen enthält alle Technologien, die für die Entwicklung, Schulung und Inbetriebnahme von Machine Learning-Modellen erforderlich sind. Kunden können zwischen unterschiedlichen Hardware-Plattformen, Betriebssystemen, KI-Entwicklungs-Frameworks, Editoren, Vorlagen und Überwachungswerkzeugen auswählen und sofort loslegen. Mit drei Mausklicks lässt sich die automatisierte Implementierung starten – und über die webbasierte Benutzeroberfläche können alle Funktionen gesteuert und verwaltet werden. Während einige der Komponenten bereits heute verfügbar sind, plant SUSE, die Vollversion des Produkts im Herbst 2020 zu veröffentlichen. SUSE AI Orchestrator verkürzt die Produktionszeit für Datenexperten durch Prototyping und Remote-Deployment und macht es für das Betriebsteam gleichzeitig einfacher, Workloads an unterschiedlichen Standorten zu überwachen.

AI „Stacks“

Ein Stack steht für eine optimierte Infrastruktur, die perfekt zur Hardware-Architektur des Kunden passt. Plattform-Stacks werden benötigt, wenn KI-Lösungen für den produktiven Einsatz bereit sind. Dann geht es vor allem darum, die erforderliche Stabilität, Skalierbarkeit und Leistung zu liefern. SUSE arbeitet mit renommierten Branchenpartnern wie Dell, AWS, Intel, AMD, Arm und NVIDIA zusammen, um vollständig zertifizierte Referenzarchitekturen für diese umfassenden Ökosysteme in Produktionsqualität bereitzustellen. Diese Stacks erweitern den SUSE AI Orchestrator um eine sofort einsatzbereite KI-Plattform.

AI Packages

Über den SUSE Package Hub können Sie vorkonfigurierte und direkt nutzbare Open Source AI Frameworks, Plattformen und Tools herunterladen und als Teil Ihrer SUSE KI-Lösung nutzen. Zu den Packages gehören beispielsweise TensorFlow, PyTorch, Caffe, OpenCV, ONNX, ArmNN und R-Studio.

SUSE verfolgt eine ehrgeizige Roadmap, um diese Infrastruktur-Vision zu verwirklichen. Das wichtigste Ziel ist dabei, Organisationen von den zeitintensiven und mühevollen Aufgaben zu befreien, die dem Erfolg ihrer KI-Projekte im Wege stehen.

Ich bin überzeugt, dass künstliche Intelligenz für Unternehmen aus jeder Branche weiter an Bedeutung gewinnen wird. Sie ebnet den Weg zu den Innovationen und Verbesserungen, die wir für die Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen mehr denn je benötigen.

Weitere Informationen über SUSE und KI finden Sie hier.

SUSE veröffentlicht umfassende Erweiterungen seiner Unternehmensplattform und ermöglicht Kunden die Realisierung messbarer Ergebnisse

Dienstag, 21 Juli, 2020

SUSE®, das weltweit größte unabhängige Open Source-Unternehmen, hat heute Erweiterungen für zwei seiner führenden Unternehmenstechnologielösungen vorgestellt, die das Geschäft von Kunden weltweit vereinfachen, modernisieren und beschleunigen. SUSE Linux Enterprise 15 Service Pack 2 sowie die Lösung zur Verwaltung von Open Source Infrastrukturen SUSE Manager 4.1 sind ab sofort erhältlich.

 

„Die Lösungen von SUSE, einschließlich SUSE Linux Enterprise, sind für die IT-Transformation konzipiert“, so Thomas Di Giacomo, SUSE President of Engineering and Innovation. „Kunden bauen ihre Geschäfte auf ihrer IT-Infrastruktur auf, und wir bei SUSE bauen unser Unternehmen auf ihrem Erfolg auf. Mit SUSE und dem Einsatz echter Open Source-Software können Kunden ihre bestehenden Umgebungen vereinfachen und dadurch ihre Transformation erleichtern. So profitieren sie von den Vorteilen modernen Computings und beschleunigen Innovationen im Unternehmen.“

 

Neue Funktionen von SUSE Linux Enterprise 15 SP2

SUSE Linux Enterprise 15 SP2 unterstützt Kunden bei der Vereinfachung ihrer IT-Umgebungen durch die Verbindung von traditionellen und softwaredefinierten Infrastrukturen und die Auflösung von hybriden IT-Silos. Die Neuerungen im Überblick:

  • Verbesserte Geschäftskontinuität: Die Systemverfügbarkeit wird um bis zu 12 Monate erhöht mit SUSE Linux Enterprise Live Patching, das ab sofort auch für IBM Z und LinuxONE verfügbar ist.
  • Erweiterte Cloud Funktionalitäten mit aktualisierten Cloud-Images: Kunden profitieren einfacher von Hyperscalern – Alibaba, AWS, Google, IBM, Microsoft Azure und Oracle.
  • Erhöhte Sicherheit für Kunden des öffentlichen Bereichs und Betreiber von Hochsicherheitsumgebungen durch FIPS 140-2-zertifizierungsfähige Pakete und die Unterstützung für eine vollständige, sichere Offline-Installation für air-gapped Implementierungen.

 

Michael Desens, Vice President of Offering Management, IBM Z und LinuxONE, IBM, sagte: „Die Veröffentlichung von SUSE Linux Enterprise 15 SP2 bietet Unterstützung für neue Funktionen von IBM z15 und LinuxONE III. So etwa für IBM Secure Execution für Linux – eine sichere Ausführungsumgebung (Trusted Execution Environment), die für die skalierbare Ausführung einer großen Anzahl von Workloads in vollständiger Isolierung ausgelegt ist. Sie verfügt über Funktionen in Unternehmensqualität, die sensible Daten vor internen und externen Bedrohungen in Hybrid Cloud-Umgebung schützen. SUSE Linux Enterprise 15 SP2 enthält außerdem SUSE Linux Enterprise Live Patching für IBM Z und LinuxONE, das sowohl die Systemverfügbarkeit als auch die Verfügbarkeit für unternehmenskritische Systeme maximieren kann.“

 

SUSE Linux Enterprise 15 SP2 unterstützt Kunden zusätzlich bei der Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur. Es macht die Legacy-Infrastruktur effizienter und erleichtert die Migration zu Cloud- und Multi-Cloud-Systemen:

  • Vereinfachte Migration von SAP HANA- und SAP S/4HANA-Services auf Cloud- und Hybrid-Implementierungen durch automatisierte Installation und Konfiguration des gesamten Software-Stacks, optimiert für Leistung und Ausfallsicherheit. Integratoren können die Größe der Daten der SAP S/4HANA Migration in Deployment-Skripte für die automatische Bereitstellung mit nur wenigen Klicks hinzufügen. SAP-Basisadministratoren können SAP-Systeme auch proaktiv verwalten, mithilfe von neuem Monitoring und der Visualisierung von Server-, Cluster- und SAP-Anwendungsdaten.
  • Verbesserungen für den Einsatz On-Premise und Hardware-Support mit einer bis zu 2-mal höheren Skalierbarkeit der Rechenleistung durch die Nutzung der neuesten Hardware-Generation. SUSE Linux Enterprise unterstützt die neueste Hardware, darunter Fujitsu A64FX, Intel und die nächste Generation des AMD EPYC™ Prozessors.

 

„SUSE hat zudem mit Microsoft zusammengearbeitet und eine Lösung zur Erfassung und grafischen Darstellung sowohl server- als auch SAP-spezifischer Betriebsdaten entwickelt, um potenzielle Probleme proaktiv zu identifizieren“, erläutert John Gossmann, Microsoft Distinguished Engineer bei Microsoft. „SUSE und Microsoft engagieren sich gemeinsam seit langem dafür, die reibungslose und zuverlässige Implementierungen von SAP-Systemen sicherzustellen. Microsoft Azure hat den Pacemaker Monitoring Exporter von SUSE als Standard eingeführt und wir freuen uns, dass diese Funktion in SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 15 SP2 unterstützt wird.“

 

Darüber hinaus unterstützt SUSE Linux Enterprise 15 SP2 Kunden bei der Beschleunigung von Innovationen, da es die Einführung von Open Source und die Ausführung von Workloads an jedem beliebigen Ort erleichtert. Die Funktionen:

  • Höhere Betriebseffizienz und jederzeit und überall Zugriff auf Daten durch Workflow-Automatisierung und erweiterte Hypervisor-Unterstützung von NVIDIA. Data Scientists und IT-Abteilungen stehen dadurch mehr Tools für die Verwaltung von künstlicher Intelligenz (KI) und Edge-Workloads zur Verfügung. Die Unterstützung für NVIDIA Tegra X1 und Tegra X2 bietet Data Scientists neue Optionen. Die Unterstützung für den neuesten Raspberry Pi 4 ermöglicht einen verbesserten Installationsprozess und reduziert Energie- und Wärmeabgabe.
  • Schnellere Migration von der Community-Distribution openSUSE Leap auf die unterstützte Unternehmensversion SUSE Linux Enterprise mit SP2-Binärdateien, die auf openSUSE Leap zur Verfügung stehen.
  • Unterstützung von DevOps-Teams mit Funktionen für Automatisierung, Projekt-Builds und Message-orientierte Middleware (MOM), kombiniert mit Verwaltungs- und Überwachungsfunktionen wie RabbitMQ, Prometheus und Maven.

 

Neue Funktionen in SUSE Manager 4.1 and SUSE Manager for Retail 4.1

 SUSE Manager 4.1 ist eine umfassende Lösung für die Verwaltung und Automatisierung von Open Source-Infrastrukturen. Sie senkt Kosten, identifiziert Risiken, verbessert die Verfügbarkeit und verringert die Komplexität in Edge-, Cloud- und Rechenzentrumsumgebungen. In ungewissen Zeiten, in denen IT-Mitarbeiter nicht wie gewohnt arbeiten können, werden unterschiedliche Probleme verstärkt: selbst entwickelte Tools, uneinheitliche Management-Produkte, Remote-Management, mangelnde Automatisierung und inkonsistentes Monitoring- und Health-Checks führen häufig zu gestörten Abläufen. SUSE Manager bietet eine Lösung für diese Probleme und sorgt dafür, dass Server, VMs, Container und Cluster sicher, zuverlässig, konform und wartungsarm sind, in Private-, Public- und Hybrid- Clouds.

 

Neue Funktionen – einschließlich erweiterter Unterstützung von Betriebssystemen, Cluster-Integration und -Management sowie die verbesserte Benutzerfreundlichkeit, Management- und Monitoring-Funktionen für virtuelle Maschinen – senken die Kosten und straffen die Verwaltung. Ausserdem kann SUSE Manager Zehntausende von Client-Geräten skalieren.

 

Speziell für die Einzelhandelsbranche entwickelt und optimiert bietet SUSE Manager for Retail 4.1 eine umfassende Open Source-Infrastrukturverwaltung. Die Neuerungen verbessern die Betriebseffizienz durch Funktionen zur Unterstützung kleiner Ladenbetriebe, erweiterte Offline-Funktionen und Image-Verwaltung über Wi-Fi sowie erweiterte Funktionen zur Verwaltung und Überwachung virtueller Maschinen. SUSE Manager for Retail 4.1 skaliert Einzelhandelsumgebungen auf Zehntausende von Endgeräten und ermöglicht eine effiziente Modernisierung von Point-of-Service-Umgebungen.

Weitere Informationen zu SUSE Linux Enterprise 15 Service Pack 2, SUSE Manager 4.1 und SUSE Manager for Retail 4.1, sind verfügbar unter www.suse.com/server, www.suse.com/products/suse-manager und www.suse.com/products/suse-manager-retail.

 

Über SUSE

SUSE, das weltweit größte unabhängige Open Source-Unternehmen, bietet seinen Kunden eine beispiellose Auswahl und fördert die digitale Transformation im Unternehmen, indem es traditionelle, Cloud- und Edge-Lösungen vereinfacht, modernisiert und beschleunigt. Gemeinsam mit Partnern, Communities und Kunden arbeitet SUSE an der Bereitstellung und Unterstützung von Lösungen, die entscheidend für den Geschäftserfolg sind. Die SUSE-Lösungen für Container- und Cloud-Plattformen, softwaredefinierte Infrastruktur sowie für künstliche Intelligenz und Edge-Computing, ermöglichen Kunden die Erstellung, Implementierung und Verwaltung von Workloads, überall – vor Ort, in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen. Weitere Informationen unter www.suse.com.

 

Copyright 2020 SUSE LLC. All rights reserved. SUSE and the SUSE logo are registered trademarks of SUSE LLC in the United States and other countries. All third-party trademarks are the property of their respective owners.

Betriebsmodelle für SAP S/4HANA: On-Premise, in der Cloud – oder beides?

Mittwoch, 4 September, 2019

Für Unternehmen, die künftig SAP S/4HANA nutzen möchten, steht heute schon fest, auf welcher Plattform die Lösung laufen wird: SAP unterstützt in Zukunft ausschließlich Linux als Betriebssystem. Allerdings können Unternehmen sehr flexibel entscheiden, wo die Lösung betrieben wird – im eigenen Rechenzentrum, bei einem Cloud-Anbieter oder auch in einer hybriden Architektur.

Die Einführung von SAP S/4HANA ist für Unternehmen auch der richtige Zeitpunkt, um das Betriebsmodell ihrer SAP-Lösung neu zu bewerten. Während die klassische ERP-Software von SAP meist „on premise“ bereitgestellt wurde, unterstützt die aktuelle Generation auch unterschiedliche Private- und Public-Cloud-Modelle.

Die Entscheidung für eine der möglichen Optionen hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Wie sieht die vorhandene Infrastruktur aus und wie ist die interne IT-Organisation aufgestellt? Ist die SAP-Lösung eher standardisiert oder sehr individuell an die spezifischen Business-Anforderungen angepasst? Und wie sehen das Geschäftsmodell, der Innovationszyklus und die Wachstumsstrategie des Unternehmens aus? Alle diese Aspekte sind bei der Planung der zukünftigen Strategie zu berücksichtigen.

Cloud oder On-Premise? Am Ende kann das Ergebnis der Analyse auch lauten: sowohl als auch. In vielen Fällen bietet es sich an, in einem Hybrid-Modell das Beste aus beiden Welten zu kombinieren – die Flexibilität und das hohe Innovationstempo der Cloud mit den Kontrollmöglichkeiten einer On-Premise-Lösung.

SUSE unterstützt SAP-Kunden bei allen Betriebsmodellen

Ganz gleich, für welche Option sich Unternehmen entscheiden: Mit SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications steht ihnen ein Betriebssystem zur Verfügung, dass für alle On-Premise- und Cloud-Varianten bestens geeignet ist. Mit der multimodalen Systemplattform lassen sich traditionelle Umgebungen, softwaredefinierte Infrastrukturen und anwendungsorientierte Architekturen auf einer einheitlichen Code-Basis betreiben – ideal für hybride Lösungskonzepte. Zudem bietet SUSE leistungsfähige Werkzeuge für eine reibungslose und nahezu risikofreie Migration auf SAP S/4HANA.

On-Premise: Kunden profitieren bei diesem Modell vom vollen Funktionsumfang von SAP S/4HANA sowie von umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Jährliche Updates für Software-Fixes und neue Funktionen sind enthalten – zudem unterstützt die On-Premise-Variante alle Branchenlösungen von SAP.

HANA Enterprise Cloud (HEC): Die Managed Private Cloud-Lösung von SAP bietet Unternehmen ebenfalls den kompletten Funktionsumfang von SAP S/4HANA und zusätzlich umfassende Unterstützung für den laufenden Betrieb. Kunden müssen sich keine Gedanken mehr über Infrastruktur, Patches und Updates machen – alle diese Aufgaben übernimmt SAP. HEC basiert zum großen Teil auf SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications und nutzt SUSE OpenStack Cloud. Darüber hinaus empfiehlt SAP die High Availability Extension von SUSE für automatisierte Systemreplikation in HEC mit 99,999-prozentiger Verfügbarkeit.

Neben den SAP-eigenen Angeboten rund um SAP S/4HANA unterstützt SUSE auch alle von SAP anerkannten Public Cloud-Infrastrukturen. Unternehmen können so ihre SAP-Umgebung zu einem Cloud-Anbieter ihrer Wahl auslagern.

Microsoft Azure: Mit SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications lassen sich SAP HANA-Anwendungen sicher und hochperformant in der Public Cloud von Microsoft bereitstellen. SUSE unterstützt dabei virtuelle Azure-Maschinen, die auf bis zu 3,8 TB RAM skaliert werden können, und verbessert die Leistung durch Page Cache Management und Workload Memory Protection. Zudem ist die kombinierte Lösung das einzige Angebot am Markt, das sowohl die SAP HANA Firewall als auch Remote-Storage Verschlüsselungsmanagement mit KMIP umfasst.

Amazon Web Services (AWS): Immer mehr Unternehmen nutzen heute auch die AWS Cloud mit SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications als Public Cloud-Infrastruktur für SAP S/4HANA. SUSE hat spezielle SAP HANA Hochverfügbarkeits-Ressourcenagenten für Amazon X1-Instanzen entwickelt, die einen ausfallsicheren Betrieb ermöglichen. Auch sehr große In-Memory-Anwendungen und Datenbanken lassen sich mit SUSE zuverlässig über AWS zur Verfügung stellen. Die integrierte HA Extension (HAE) von SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications erkennt Ausfälle sofort, ändert die Netzwerktopologie automatisch und stellt damit sicher, dass andere AWS-Instanzen übernehmen können.

Google Cloud Platform (GCP): In der Cloud-Plattform von Google ist SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications ebenfalls verfügbar und bietet grenzenlose Skalierbarkeit von einzelnen Instanzen bis hin zu globalen Umgebungen. SAP-Kunden profitieren zudem von branchenführenden Machine Learning-Funktionen in den Bereichen Sprache, Text, Bild, Übersetzung und können so einfacher intelligente Business-Anwendungen entwickeln. Daneben bietet Google die Möglichkeit, die Leistung der Cloud-Ressourcen automatisch an die jeweiligen Workloads anzupassen und so die Infrastrukturkosten zu minimieren.

SUSE arbeitet darüber hinaus auch mit weiteren Public Cloud-Plattformen wie der IBM Cloud und der Alibaba Cloud zusammen und hilft ihnen, geschäftskritische SAP HANA Workloads als zuverlässige Cloud Services bereitzustellen.

Möchten Sie mehr über die Einsatzmöglichkeiten von SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications erfahren? Holen Sie sich jetzt Ihre kostenlose 60-Tage-Testversion.

 

5 Gründe für die Migration auf Linux

Dienstag, 18 Juni, 2019

2019 wird für viele Unternehmen das Jahr, in dem sie auf Linux wechseln – nicht nur, weil SAP Linux zum System der Zukunft erklärt hat.

Linux hat sich längst als Mainstream-System für das Enterprise etabliert und wird schon lange als das Betriebssystem der Zukunft gehandelt. Grund genug, sich mit der Migration ernsthaft zu beschäftigen – fünf weitere Gründe haben wir hier zusammengefasst.

  1. SAP S/4HANA kommt

SAP bezeichnet S/4HANA als „Digital Core“, den Kern für die Digitale Transformation bildet die SAP Cloud Platform. Die Neuerung ist zugleich das Ende der Prä-HANA-Systeme: Ab 2025 werden Oracle, DB2 und MS SQL Server nicht länger unterstützt. SAP-Kunden müssen auf HANA wechseln; Hunderttausende Unternehmen sind betroffen.        
Das bedeutet für die meisten SAP-Kunden, dass sie entweder ihre Datenbank – typischerweise ein Kernbestandteil ihrer IT-Landschaft – auf HANA umstellen, oder ihre Anwendungen von SAP zu einem anderen Business-Analytics-Anbieter migrieren müssen, der mit ihrer bisherigen Datenbank kompatibel ist. Beide Optionen sind große Herausforderungen, die eine ggfs. realistischer als die andere; die zukunftssichere Variante ist der Wechsel auf Linux.

  1. SAP setzt auf Linux

SAP HANA läuft ausschließlich auf Linux. Ein Großteil der SAP-Kunden nutzt heute jedoch noch UNIX oder Windows. Für sie steht daher nicht nur eine Migration an, sondern zwei: Ihre Datenbank muss auf HANA umgestellt werden und ihr Betriebssystem von UNIX oder Windows auf Linux. Ein weiterer Grund, nicht bis zuletzt mit der Umstellung des Systems zu warten – sondern sich rechtzeitig um externe Hilfe zu kümmern, sollte die eigene Expertise fehlen.

  1. Linux wächst rasant

31 Prozent des weltweiten Server-Umsatzes wird von Servern generiert, die ab Werk auf Linux laufen.[1] Linux ist das am schnellsten wachsende Betriebssystem – nicht nur für SAP, sondern für alle Workloads. Der Markt für Linux ist in den letzten zehn Jahren stetig und schnell gewachsen, und eine Verlangsamung ist nicht in Sicht. IDC sieht für Linux weiterhin starke Jahre voraus.[2]

  1. Die Entwicklung rast voran

Zu Beginn wurde Linux meist für Infrastruktur-Workloads eingesetzt. Heute haben sich seine Qualität und Zuverlässigkeit bewährt – Einsatzgebiete umfassen Big Data ebenso wie Analytics, sichtbar bei SAP und SAP HANA. Die Entscheidung von SAP, HANA und damit auch S/4HANA nur auf Linux zu betreiben, hat viel mit Zukunftsorientierung zu tun und dem Betriebssystem einen weiteren Innovationsschub gegeben – vor allem auch durch Co-Developments mit SAP-Lösungsanbietern. Diese Entwicklungen kommen meist der Linux-Community zugute, die wiederum das gesamte Betriebssystem voranbringt.

  1. Die Hybrid Cloud fordert Linux

57 Prozent der deutschen Unternehmen wollten hybride Cloud-Systeme bis 2018 im Einsatz haben.[3] Kein Wunder, denn diese Mischungen aus on-Premise, Public und Privat Cloud sind ein bedeutender wirtschaftlicher Vorteil: Global gesehen geben zwei Drittel der Unternehmen an, dank der Hybrid Cloud ihrer Konkurrenz voraus zu sein.[4] Die Herausforderung ist die Komplexität eines Systems, das sich aus verschiedenen Komponenten on- und off-Premise sowie aus unterschiedlichen Architekturen zusammensetzt. Linux bietet den enormen Vorteil, nahezu alle technischen Kombinationen zu unterstützen – SUSE Linux Enterprise Server (SLES) etwa läuft auf POWER oder x86, HPC, SAP HANA Enterprise Cloud, Azure oder AWS, egal ob on-Premise oder in der Cloud.

Fazit

Wer sich für S/4HANA entscheidet, wird einige Unterstützung benötigen – von SAP, Systemintegratoren, Hardware- , Cloud- und Linux-Anbietern. Die gute Nachricht lautet: Zusammen mit unseren verschiedenen Partnern haben wir bereits gezeigt, dass wir die Herausforderungen unserer Kunden bestens kennen und Sie optimal unterstützen. Aktuelle Beispiele finden Sie unter Anwenderberichte.

 

[1] Worldwide Linux Server Operating Environments Forecast 2015-2019, IDC Dezember 2015.

[2] A Move to HANA Means a Move to Linux, IDC September 2016.

[3] Hybrid Cloud in Deutschland 2015/16, IDC November 2015.

[4] Growing up Hybrid: Accelerating digital transformation, IBM März 2016.

SUSE Expert Day in Wien

Mittwoch, 22 Mai, 2019

Der diesjährige SUSE Expert Day stand ganz im Zeichen der aktuellsten SUSE-Lösungen für das software-definierte Rechenzentrum. Neben spannenden Technologievorträgen und Live-Demos standen die Highlights von der SUSECON am Programm sowie der Umstieg auf SAP S/4HANA, spätestens 2025.

Lokale und internationale Experten sprachen über innovative SUSE-Lösungen für ein modernes Rechenzentrum – durch den DevOps Ansatz von Software Defined Infrastructure bis Application Delivery, über SUSE Container as a Service Platform und wie Unternehmen mit SUSE klassische Rechenzentrums-Anwendungen effizient betreiben – über SUSE Linux Enterprise für SAP Anwendungen, Systems Management und das Reduzieren von Downtimes.

Ein spannendes Diskussionsthema war auch SAP S/4HANA – der Countdown läuft: Denn 2025 wird es für SAP-Nutzer einen großen Einschnitt geben. Ab diesem Zeitpunkt müssen die User auf HANA wechseln und somit auch zu Linux.

Die Zukunft heißt Linux und Open Source

Global Player wie SAP setzen auf Linux und Open Source: Zum einen modernisieren sie ihre Kernsysteme, zum anderen arbeiten sie daran, ihre Infrastruktur auf das Level einer SDI zu heben. Bei SAP besteht dieser Prozess darin, alle seine Kunden auf HANA wechseln zu lassen und mit S4/HANA in die Cloud zu bringen. Dazu hat SAP alleine Linux als das Betriebssystem für HANA gewählt. Ab 2025 wird SAP andere Datenbanktypen wie Oracle, DB2 und MS SQL Server, nicht länger unterstützen. Das bedeutet für viele SAP-Kunden eine doppelte Migration. Zuerst müssen sie ihre Datenbank – typischerweise ein Kernbestandteil ihrer IT-Landschaft – auf HANA umstellen. Zweitens nutzt ein Großteil der SAP-Kunden noch UNIX oder Windows. Damit muss ihre Datenbank auf HANA umgestellt werden und ihr Betriebssystem von UNIX oder Windows auf Linux.

SAP S/4HANA: Umstellen und von den Wettbewerbsvorteilen profitieren

Es gibt viele entscheidende Gründe, so rasch wie möglich die S4/Hana Migration zu realisieren. „Denn ab dem Jahr 2025 wird SAP außer dem hauseigenen HANA-System keine anderen Datenbanken mehr unterstützen, wie zum Beispiel Oracle. Wer dann immer noch nicht umgestellt hat, muss seine Systeme entweder selbst warten oder einen externen Anbieter dazu verpflichten”, verweist Dieter Ferner, Country Manager SUSE Österreich, auf das brisante Thema. „Die Migration kann, je nach Unternehmensgröße, sehr komplex sein und muss daher sorgfältig geplant werden, um die Umstellung bis zum Stichtag abzuschließen. Der Umstieg hat auch Wettbewerbsvorteile”, ist Dieter Ferner überzeugt.

Große Nachfrage nach SAP-Experten

Bis spätestens 2025 müssen Unternehmen nun aktiv werden. Daher besteht eine entsprechend große Nachfrage nach SAP-Experten. Die Aussage der DSAG ist richtig: Es gibt einen Mangel an SAP-Beratern. Diese sind zwar rar am Markt, aber es gibt sie. Dieter Ferner: „Um sich die eigene Suche und hohe Kosten zu sparen, bietet es sich für Unternehmen an, sich rechtzeitig einen spezialisierten Partner an Bord zu holen, der die entsprechenden Erfahrungswerte bereits mitbringt. Wir von SUSE haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich gegen den Fachkräftemangel angekämpft und dabei auch eng mit SAP kooperiert. Unsere Partner in Österreich, darunter neben weiteren Axians, X-IT, Consult/R und BE-X, sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie können die Kunden entsprechend unterstützen, ihre Migrationsprojekte aufzusetzen und durchzuführen, sowohl on-premise als auch über Hosting. Das Ziel, bis 2025 alle Vorgängerlösungen auf S/4HANA umzustellen.“

In den vergangenen fünf Jahren hat SUSE mit seinen Partnern bereits einige namhafte Kunden unterstützt und weltweit hunderte Projekte erfolgreich abgeschlossen. Zudem sind bei SUSE schon sehr viele Projekte angelaufen und große Kunden gehen bereits den Schritt in Richtung S/4HANA, sodass die Migration vor 2025 abgeschlossen sein wird.

Unternehmenserfolg mit der Hybrid Cloud

Einen bedeutenden wirtschaftlichen Vorteil versprechen sich Unternehmen von der Mischung aus On-Premise, Public und Private Cloud. Die Herausforderung ist die Komplexität eines Systems, das sich aus verschiedenen Komponenten On- und Off-Premise sowie aus unterschiedlichen Architekturen zusammensetzt. Linux bietet den enormen Vorteil, nahezu alle technischen Kombinationen zu unterstützen – so gibt es Linux Enterprise-Systeme, die auf POWER ebenso laufen wie auf x86, auf HPC, HEC, Azure oder AWS – egal ob on-Premise oder in der Cloud.

Damit ist klar: Open-Source-Projekte, zumal jene, die es seit langer Zeit bereits in den Mainstream geschafft haben, sind ein wichtiges und potentes Vehikel für Unternehmen, die Herausforderungen der Digitalen Transformation zu bewältigen. Neben Linux gilt das auch für Open Stack und Cloud Foundry, zwei weitere wichtige Open-Source-Projekte, die für intelligente Infrastruktur unersetzlich sind. „Das Erfolgsrezept ist auch hier eine Kombination aus offenen Standards, einer zukunftssicheren Entwickler-Community und der Bewährung im Enterprise-Umfeld“, erklärt Dieter Ferner die Cloud-Lösung.

Fazit

Wer sich für S/4HANA entscheidet, wird einige Unterstützung benötigen – von SAP, Systemintegratoren, Hardware- und Linux-Anbietern. Die gute Nachricht lautet: viele dieser Anbieter haben bereits gezeigt, dass sie die Herausforderungen ihrer Kunden bestens kennen und sich bereits auf sie eingestellt haben. Unternehmen sollten sich daher in allen Bereichen Partner suchen, die ihnen den Umstieg erleichtern – etwa mit Trainings, Best Practices, Templates und einer starken Kooperation mit SAP und vielen Hardwareanbietern.

 

Über SUSE Expert Days

In mehr als 80 Städten weltweit veranstaltet SUSE seine Expert Days. Dies bieten Diskussionen, Präsentationen und Produktvorführungen zu technischen Fragen von SUSE Technikern und Experten für IT-Profis. Mehr Informationen zu den SUSE Expert Days: https://www.suse.com/de-de/promo/expert-days/

 

Über SUSE

SUSE, ein Pionier im Bereich Open Source-Software, entwickelt zuverlässige Lösungen in den Bereichen Software Defined-Infrastruktur und Anwendungsbereitstellung, die Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. Mehr als 25 Jahre Erfahrung und hervorragende Leistung in den Bereichen Entwicklung und Services sowie ein einzigartiges Partner Ökosystem machen die SUSE Produkte und den Support leistungsstark und helfen unseren Kunden Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und verlässlich erfolgskritische Services anzubieten. Unsere langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden ermöglichen es uns, ihnen angepasste und intelligente Innovationen bereitzustellen, die sie für ihren Erfolg benötigen – heute und morgen. Weitere Informationen: suse.com.

 

 

Category: Containers, Digital Transformation, Events, News, Partners Comments closed

Migration auf Linux: Die Grundlage der Digitalen Transformation

Sonntag, 11 November, 2018

SAP erklärt Linux zum System der Zukunft. Warum?

Was haben Open Source und Linux mit der digitalen Transformation zu tun? Die Antwort lautet Software Defined Infrastructure oder SDI. Sie ist notwendig, um das Kernsystem eines Unternehmens mit den äußersten Spitzen des Internet of Things zu verbinden. Heute benötigen Unternehmen entweder Daten von außen oder liefern in ihren digitalisierten Prozessen etwas nach draußen. Ein Autozulieferer ist heute bereits digital mit Prozessen und Produkten an den Automobilbauer angeschlossen und kommt nicht umhin, große Datenmengen mit vielen Systemen auszutauschen, etwa bei der Qualitätskontrolle.

SDI: Das Rückgrat der Zukunft

Um eine flexible und offene Infrastruktur zu gewährleisten, die mit all diesen Systemen, Daten und Prozessen klarkommt, benötigen Unternehmen offene Standards – das Kernmerkmal von Open-Source-Lösungen. Das ist der Grund, warum Global Player wie SAP auf Linux und Open Source setzen: Zum einen modernisieren sie ihre Kernsysteme, zum anderen arbeiten sie daran, ihre Infrastruktur auf das Level einer SDI zu heben. Bei SAP besteht dieser Prozess darin, alle seine Kunden auf HANA wechseln zu lassen und mit S4/HANA in die Cloud zu heben. Dazu hat SAP alleine Linux als das künftige Betriebssystem für HANA gewählt.

„Warum gerade Linux?“, fragen sich viele Unternehmen. Die Antwort ist schnell gegeben: Linux ist das am schnellsten wachsende Betriebssystem am Markt – für Workloads aller Art. 31 Prozent des weltweiten Server-Umsatzes wird von Servern generiert, die ab Werk auf Linux laufen.[1] Der Markt für Linux ist in den letzten zehn Jahren stetig und schnell gewachsen, und eine Verlangsamung ist nicht in Sicht. IDC sieht für Linux weiterhin starke Jahre voraus.[2]

Zu Beginn wurde Linux meist für Infrastruktur-Workloads eingesetzt. Heute haben sich seine Qualität und Zuverlässigkeit herumgesprochen – Einsatzgebiete umfassen Big Data ebenso wie Analytics und High Performance Computing. Die Entscheidung von SAP, HANA und damit auch S/4HANA nur auf Linux zu betreiben, hat dem Betriebssystem einen weiteren Innovationsschub gegeben – vor allem durch Co-Developments mit SAP-Lösungsanbietern. Diese Entwicklungen kommen meist der Linux-Community zugute, die wiederum das gesamte Betriebssystem voranbringt.

Digitalisierung fordert Open Source

57 Prozent der deutschen Unternehmen wollen spätestens in diesem Jahr ihre hybriden Cloud-Systeme im Einsatz haben.[3] Kein Wunder, denn diese Mischungen aus on-Premise, Public und Privat Cloud sind ein bedeutender wirtschaftlicher Vorteil: Global gesehen geben zwei Drittel der Unternehmen an, dank der Hybrid Cloud ihrer Konkurrenz voraus zu sein.[4] Die Herausforderung ist die Komplexität eines Systems, das sich aus verschiedenen Komponenten on- und off-Premise sowie aus unterschiedlichen Architekturen zusammensetzt. Linux bietet den enormen Vorteil, nahezu alle technischen Kombinationen zu unterstützen – so gibt es Linux Enterprise-Systeme, die auf POWER ebenso laufen wie auf x86, auf HPC, HEC, Azure oder AWS – egal ob on-Premise oder in der Cloud.

SAP-Kunden, Digitalisierer und Traditionsunternehmen bauen an ihrer Infrastruktur. Ob es ein grundlegender Wechsel wie von UNIX auf modernere Betriebssysteme oder „nur“ ein Storage-Upgrade werden soll, in jedem Fall ist der Umzug auf Linux eine überzeugende Option. Das Betriebssystem legt den Grundstein für eine offene, intelligente Infrastruktur, um die Unternehmen in Zukunft nicht herumkommen werden.

[1]                Worldwide Linux Server Operating Environments Forecast 2015-2019, IDC Dezember 2015.

[2]                A Move to HANA Means a Move to Linux, IDC September 2016.

[3]                Hybrid Cloud in Deutschland 2015/16, IDC November 2015.

[4]                Growing up Hybrid: Accelerating digital transformation, IBM März 2016.

SUSE expandiert mit innovativen Open Source Angeboten, Umsatzwachstum und einer starken Bindung zu Unternehmenskunden

Donnerstag, 30 August, 2018

Als Open-Source-Pionier entwickelt SUSE seit mehr als 25 Jahren Unternehmenssoftware für Zehntausende Organisationen weltweit. Mit der geplanten Übernahme durch den Growth Investor EQT wird SUSE seinen Wachstumskurs als eigenständiges Unternehmen* fortsetzen. Der Fokus liegt weiterhin auf der dynamischen Weiterentwicklung in den Bereichen Kernprodukte, neue Lösungen, Communities und Partnerschaften sowie der Erschliessung neuer Märkte. SUSE ist als Partner bestens aufgestellt, um Unternehmen und Organisationen mit Open-Source-Innovationen und Expertise in den Bereichen softwaredefinierter Infrastruktur (SDI), Cloud-Technologien sowie Bereitstellung von Anwendungen zu unterstützen. So können Kunden erfolgreich eine sichere Transformation ihrer IT-Infrastrukturen hin zur digitalen Wirtschaft umsetzen.

 

SUSE wächst: Umsatz und Belegschaft

 

In den sechs Monaten bis zum 30. April 2018 betrug der Umsatz von SUSE 182,9 Millionen USD, was einem anhaltenden Wachstum von etwa 17 Prozent gegenüber derselben Periode im Vorjahr entspricht.  EBITDA für diese Periode betrug 56 Millionen USD, ein Wachstum von nahezu 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit August 2017 wuchs die SUSE-Belegschaft um fast 20 Prozent auf heute etwa 1.400 Mitarbeiter, besonders durch massive Investitionen in den Bereichen Engineering und Customer Services.

 

„Seit Jahrzehnten folgt SUSE sehr erfolgreich zwei einfachen Prinzipien: unseren Kunden zuhören und zu ihrem Vorteil Innovation und Wandel positiv umsetzen“, sagt Nils Brauckmann, CEO von SUSE. „SUSE ist auf Expansionskurs, sowohl durch organisches Wachstum als auch durch technologische Akquisitionen. Dieses Build-and-Buy-Wachstumsmodell bietet eine kontinuierliche Wertsteigerung für Kunden und schafft ein nachhaltiges Umsatz- und Gewinnwachstum. SUSEs Credo als wachsendes Unternehmen ist es, das Open-Open-Source-Unternehmen zu bleiben – open bedeutet Wahlfreiheit für unsere Kunden und mehr als nur offener Code.“

 

Neue Lösungen

 

Im laufenden Jahr wurden von SUSE neue, innovative Lösungen in den Bereichen softwaredefinierte Infrastruktur und Bereitstellung von Anwendungen auf den Markt gebracht, darunter:

 

 

Neue Anforderungen

 

SUSEs Investition in Flexibilität und die Evolution von einem reinen Linux-Anbieter zu einem Anbieter von Lösungen für die Cloud, für softwaredefinierte Infrastruktur sowie Lösungen zur Bereitstellung von Anwendungen hat eine starke Dynamik entwickelt und ein profitables Wachstum zur Folge, da das Unternehmen sich ständig den Bedürfnissen von Kunden und Partnern anpasst. Um wachsen zu können und auf dem Markt erfolgreich zu agieren, müssen Unternehmen und Organisationen immer agiler und effizienter werden.

 

Das bedeutet, Unternehmen müssen digitale Services, Informationen und eine Vielzahl von Software-Innovationen einführen, um den digitalen Wandel zu vollziehen. SUSE baut auf seiner Linux-Erfahrung auf und arbeitet mit einem umfassenden Ecosystem von Partnern und Communities, um neue Open-Source-Lösungen für Unternehmen sicher zu adaptieren, inklusive Service und Support. Diese neuen Infrastruktur-Technologien basieren auf  Open Source und Linux und schaffen Unabhängigkeit und mehr Flexibilität für Kunden.

 

Neue Bereiche

 

Jay Lyman, Principal Analyst bei 451 Research: „In den letzten Jahren hat SUSE sein Portfolio in neue Bereiche ausgeweitet, so zum Beispiel Storage, Cloud, Container sowie die Bereitstellung von Anwendungen. Mit der neuen Selbständigkeit und dem Rückhalt des schwedischen Private Equity Investors EQT Partners antwortet SUSE auf Anforderungen des Marktes nach einer neutralen und dennoch umfassenden Hybrid-Cloud-Plattform, die multiple Public und Private Clouds unterstützt und gleichzeitig eine On-Premise-Infrastruktur-Integration mit Software wie etwa SUSE Linux Enterprise 15 bietet.”

 

Führendes Kundenportfolio

 

SUSE hat eine führende Rolle in etablierten und neuen Märkten. Zu seinen Kunden gehören neun der zehn größten Luftfahrtunternehmen weltweit, zehn der größten Unternehmen der Automobilbranche, vier der fünf größten Banken, 50 Prozent der größten Supercomputer sowie 80 Prozent der Fortune Global 50 Unternehmen. Zudem laufen 70 Prozent aller SAP-Anwendungen auf Linux auf SUSE Linux Enterprise, inklusive über 90 Prozent der SAP HANA-Installationen. SUSE ist seit über 17 Jahren Vorreiter und Marktführer im Mainframe-Linux-Markt.

 

Zusammenarbeit mit IBM und HPE

 

Kathy Bennett, Vice President, IBM Systems ISV Ecosystem Technical Development & Support: „Als Gründungsmitglied der Linux Foundation arbeiten IBM und SUSE gemeinsam an wichtigen Open-Source-Initiativen. Dazu gehört die Weiterentwicklung von SUSE Linux Enterprise Server als komplett unterstütztes Betriebssystem für Unternehmen optimiert für die IBM-Plattformen, IBM Z, LinuxOne und Power Systems. Die gemeinsame Arbeit zur Unterstützung von SAP HANA auf IBM Power Systems, KVM auf der Z Architektur, IBMz/VM Unterstützung und Integration mit cloud- und containerbasierten Technologien beschleunigt zudem den Einsatz von Open-Source-Plattformen bei den Kunden.”

 

Scott Farrand, Vice President, Hybrid IT – Platform Software bei HPE: „Bei HPE haben wir uns der Stärkung von Open Source und Open Standard Initiativen in der Industrie verschrieben und federführend vorangetrieben. Dabei setzen wir seit über 15 Jahren einen besonderen Fokus auf Linux. Aus der Zusammenarbeit mit SUSE in den Bereichen Linux, OpenStack und anderen Projekten entstehen wertvolle auf Open Source basierende Lösungen für den Markt.”

 

Partnerschaften und Ecosystem

 

SUSE hat seine Partnerschaften mit führenden Public Cloud Providern ausgebaut, darunter Amazon Web Services, Google Cloud, IBM Cloud und Microsoft Azure. Seit 2013 wurden über 10.700 Anwendungen von Partnern und mehr als 7.600 Hardware-Systeme für den Einsatz mit SUSE Software zertifiziert.

 

Mehr als die Hälfte der SUSE-Mitarbeiter arbeitet in den Bereichen Entwicklung und Support, um Services und Kundebetreuung von höchstem Niveau zu bieten. Das Ergebnis sind neunzig Prozent zufriedene SUSE-Kunden im Kontakt mit den SUSE-Engineers und zwei Drittel der Kunden, die Bestnoten für die SUSE-Engineers vergeben.

 

SUSEs Engagement für Open Source Software und die Communities wächst weiter, zurzeit ist SUSE aktiv in über 100 Open-Source-Projekte involviert. Als Gründungsmitglied von über zehn Open-Source- Organisationen ist SUSE in den Vorstandsgremien verschiedener Projekte vertreten, so etwa in der OpenStack Foundation, Linux Foundation, Cloud Foundry Foundation, CNCF, OPNFV (Übergreifendes Projekt der Linux Foundation Networking), Open Mainframe und OpenHPC.

 

„SUSE war bereits vor meinem Einstieg bei der Linux Foundation 2006 ein aktives, produktives und offenes Mitglied der Linux Foundation“, sagt Dan Kohn, Executive Director der Cloud Native Computing Foundation. „Bei der CNCF schätze ich besonders das frühe Engagement von SUSE für das heutige Certified-Kubernetes-Programm sowie der ungebremste Einsatz, Innovation und offene Standards als Unternehmenslösungen von höchster Qualität, Zuverlässigkeit und Anwendbarkeit auf den Markt zu bringen.“

 

———

 

*Nach Zustimmung der Micro-Fokus-Aktionäre letzte Woche zum vorgeschlagenen Verkauf von SUSE an EQT Partners für 2,535 Milliarden USD, wird ein Abschluss der Transaktion für das erste Kalenderquartal 2019 erwartet, vorbehaltlich aller behördlichen Genehmigungen.

 

***

 

Über SUSE 

 

SUSE, ein Pionier im Bereich Open Source-Software, entwickelt zuverlässige Lösungen in den Bereichen Software-Defined-Infrastruktur und Bereitstellung von Anwendungen, die Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. Mehr als 25 Jahre Erfahrung und hervorragende Leistung in den Bereichen Entwicklung und Services sowie ein einzigartiges Partner Ökosystem machen die SUSE Produkte und den Support leistungsstark und helfen unseren Kunden Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und verlässlich erfolgskritische Services anzubieten. Unsere langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden ermöglichen es uns, ihnen angepasste und intelligente Innovationen bereitzustellen, die sie für ihren Erfolg benötigen – heute und morgen. Weitere Informationen: www.suse.de.

 

Copyright 2018 SUSE LLC. All rights reserved. SUSE and the SUSE logo are registered trademarks of SUSE LLC in the United States and other countries. All third-party trademarks are the property of their respective owners.

 

Category: News Comments closed

Agile Unternehmen mit viel Raum für Innovation – Strategien für den digitalen Wandel

Dienstag, 27 März, 2018

Die Industrie befindet sich in einem rasanten Wandel, geprägt von neuen disruptiven Geschäftsmodellen und Technologien. So bringen neue Shop-Konzepte wie der kürzlich in Innsbruck eröffnete Saturn Express Bewegung in den Einzelhandel. Und auch wenn die Europäische Kommission Österreich auf den zehnten Platz des internationalen Digitalisierungsindexes gereiht hat, haben Unternehmen und Organisationen das Thema Digitalisierung auf der Agenda. Daher hatte SUSE am letzten Donnerstag – hoch über den Dächern von Wien in der Wolke 21 im Saturntower – Kunden und Partner zum SUSE Expert Day geladen. Unter dem Motto „open. Redefined“ wurden Strategien für die richtige Ausrichtung der ITK präsentiert und diskutiert, Praxisbeispiele geteilt und es bot sich reichlich Gelegenheit zum gegenseitigen Informationsaustausch.

„Die Welt der Dinge wird zur digitalen Welt der Daten.“ Davon ist Dieter Ferner, Country Manager bei SUSE in Österreich überzeugt: „Die richtige Strategie für den Umgang mit ihrem ‚Datenschatz‘ ist für Unternehmen erfolgsentscheidend. Mit einem offenen Open-Source-Ansatz können Unternehmen leichter und besser transformieren und erreichen die notwendige Agilität sowie mehr Raum für Innovationen.“

Die vielen Veränderungen im Rahmen der digitalen Transformation und die entscheidende Bedeutung der Daten stellen IT-Entscheider vor die Herausforderung, die besten zukunftstauglichen Lösungen für ihr Unternehmen zu finden. Das ist nicht immer leicht, aber ein wichtiger Teil sind Technologien wie Container. Sie helfen Projekte in viele kleine Teilschritte zu zerlegen und öffnen die Türen für ein DevOps-Modell.

Lange war die Container-Technologie ein Privileg von Giganten wie AWS, Google und Docker. Heute steht sie als Container-as-a-Service (CaaS) und in Kombination mit Platform-as-a-Service (PaaS) auch für kleine und mittelständische Unternehmen zur Verfügung. Tatsächlich bieten mehrere Hersteller CaaS-Plattformen an, die so leichter einzuführen sind und es Unternehmen jeder Größe ermöglichen, schnell von der Container-Technologie zu profitieren.

Der Aufstieg von Container-as-a-Service

Eine CaaS-Plattform verbindet die Applikation mit allen Elementen, die sie benötigt, um on-premise oder in einer Cloud-Umgebung zu laufen. Zu diesen Elementen gehören: Orchestrierung, Skalierbarkeit, Automatisierung und Sicherheit – alles in einem. Die IT- und die Entwicklungsteams arbeiten gemeinsam bei der Erstellung, Einführung und dem Betrieb der Applikationen, unabhängig vom Standort über eine einzige, einheitliche Plattform.

Die CaaS-Plattform wurde entwickelt, um die Markteinführung neuer Produkte zu beschleunigen, den Lebenszyklus von Applikationen zu verbessern, die operative Effizienz in Organisationen zu erhöhen und die Kosten im Unternehmen zu optimieren. Bei der Auswahl ihrer CaaS-Plattform sollten Käufer unbedingt auf eine schlanke, ressourcenschonende Lösung achten. Wichtig ist dabei immer, nur eine CaaS-Plattform mit offenen Schnittstellen und Strukturen zu akzeptieren, wie sie Open-Source-Lösungen bieten. Nur so können Unternehmen besser und leichter transformieren, gleichzeitig die Belastung der IT deutlich reduzieren sowie die Produktivität in der gesamten Organisation verbessern.“

Mehr zum Thema Digitale Transformation und SUSE CaaS Platform sowie DevOps mit SUSE und PaaS SUSE Cloud Application Platform

Link zum Photo: Dieter Ferner, Country Manager, SUSE Österreich (Copyright Mario Schuld)

Link zum Photo: Wolke 21 (Copyright Mario Schuld)

 

Über SUSE

SUSE, ein Pionier im Bereich Open Source-Software, entwickelt zuverlässige Lösungen in den Bereichen Software-Defined-Infrastruktur und Bereitstellung von Anwendungen, die Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. Mehr als 25 Jahre Erfahrung und hervorragende Leistung in den Bereichen Entwicklung und Services sowie ein einzigartiges Partner Ökosystem machen die SUSE Produkte und den Support leistungsstark und helfen unseren Kunden Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und verlässlich erfolgskritische Services anzubieten. Unsere langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden ermöglichen es uns, ihnen angepasste und intelligente Innovationen bereitzustellen, die sie für ihren Erfolg benötigen – heute und morgen. Weitere Informationen: www.suse.de.

SUSE unterstützt die Nachfrage nach mehr Flexibilität und stellt SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications auf dem Marktplatz der Amazon Cloud bereit

Montag, 23 Mai, 2016

Unternehmen können fortan noch einfacher von den Synergien der Cloud-Services von Amazon und SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications profitieren, denn über den Amazon Web Services Marketplace bietet SUSE die führende Linux-Plattform für SAP-Anwendungen nun auch nach dem Pay-Per-Use-Prinzip an, inklusive des Supports für SAP HANA Hochverfügbarkeit. Nutzer zahlen damit nur noch für Rechenkapazitäten, die sie auch wirklich benötigen. Der On-Demand-Zugang zur Plattform wird in Zusammenarbeit mit dem Cloud-Commerce-Provider Orbitera bereitgestellt.

„Unternehmen benötigen nicht immer gleich viel Rechenpower. Ununterbrochen maximale Kapazitäten bereitzuhalten ist deshalb unwirtschaftlich“, sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei SUSE. „Server, die sich fast immer im Leerlauf befinden, stellen eine Ressourcenverschwendung dar. CIOs und IT-Manager haben das längst erkannt. Wir bieten Unternehmen nun eine neue Möglichkeit, ihren Rechenbedarf zu decken, ohne dass sie viel Geld in teure Hardware oder Langzeit-Verträge investieren müssen.“

Dank der neuen Möglichkeiten, SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications in Verbindung mit den Amazon Web Services zu nutzen, können noch mehr Unternehmen von der flexiblen AWS-Infrastruktur profitieren. Fixkosten für die Anschaffung und den Betrieb von Hardware entfallen in Zukunft, an ihre Stelle treten wesentlich geringere variable Kosten. Die SUSE-Lösung umfasst auch  Ressourcenagenten für den hochverfügbaren Einsatz von SAP HANA. Diese Agenten ermöglichen Failover von HANA-Instanzen zwischen den AWS-Availability-Zonen und wurden eigens für die Amazon Cloud entwickelt.

„SUSE Linux ist für viele Unternehmen und Startups das bevorzugte Betriebssystem. Wir freuen uns deshalb über die erweiterte Verfügbarkeit von SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications auf dem AWS Marketplace“, sagte Barry Russel, General Manager, Global Business Development, AWS Marketplace and Catalog Services bei Amazon Web Services. „Diese Ausweitung des Angebots verschafft SAP-Nutzern einen noch einfacheren Zugang zu unserer verlässlichen und skalierbaren Cloud-Infrastruktur.“

Um Nutzern von SAP HANA den Umstieg auf die Cloud zu erleichtern, kooperieren SUSE und AWS mit Protera Technologies. Zudem ermöglicht SUSEs „Bring Your Own Subscription“-Programm bereits seit letztem Jahr, bestehende Abonnements von SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications in Verbindung mit den Amazon Web Services zu nutzen. On-Demand-Access kann unter aws.amazon.com/marketplace/pp/B01E9GPLB8 gebucht werden.

Mehr Informationen über SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications und AWS sind unter aws.amazon.com/suse zu finden. Mehr über die führende Linux-Plattform für SAP-Anwendungen unter suse.com/products/sles-for-sap.

Über SUSE

SUSE, ein Pionier im Bereich Open Source-Software, entwickelt zuverlässige interoperable Linux-, Cloud-Infrastruktur- und Speicher-Lösungen, die Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. Mehr als 20 Jahre Erfahrung und hervorragende Leistung in den Bereichen Entwicklung und Services sowie ein einzigartiges Partner Ökosystem machen die SUSE Produkte und den Support leistungsstark und helfen unseren Kunden Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und verlässlich erfolgskritische Services anzubieten. Unsere dauerhaften Beziehungen zu unseren Kunden ermöglichen es uns, ihnen angepasste und intelligente Innovationen bereitzustellen, die sie für ihren Erfolg benötigen – heute und morgen. Weitere Informationen: www.suse.de.

Category: Allgemein Comments closed