Mit SUSE Linux Enterprise Server profitieren Sie nicht nur von Kosteneinsparungen, sondern können unternehmenskritische Data Center-Services zuverlässig und sicher anbieten und das Optimum aus Ihrer heterogenen IT-Umgebung herausholen.

Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit

  • Swap over Network File System (NFS): Dank dieser Funktion können Sie NFS (Network File System) über Internetprotokolle (IP) verwenden, um Remote-Storage für lokalen Serverbedarf zu nutzen. Durch den Einsatz kostengünstiger Server ohne Festplatte können Sie Ihre Kosten verringern. Mit Swap over NFS schützen Sie Ihre Systeme vor dem Neustart von Anwendungen und vor teuren Ausfallzeiten.
  • Steuergruppen: SUSE Linux Enterprise Server enthält nun Steuergruppen für eine präzisere Verwaltung von CPU-, Arbeitsspeicher-, Storage- und Netzwerkressourcen. Mit Steuergruppen können Sie Anwendungen, Prozessen und Threads bestimmte Hardwareressourcen zuweisen. Die präzise Steuerung unterstützt Sie bei der Optimierung der Systemleistung und maximiert die Verfügbarkeit Ihrer unternehmenskritischen Workloads.
  • Device-Mapper Multipath-E/A: Durch Funktionen für asynchrone und Multipath-E/A sinkt der Zeitaufwand für Lese- und Schreibvorgänge auf Festplatten, und redundante Speicherorte und Netzwerke werden ermöglicht. Dies führt zu effizienterem Lastausgleich, verbesserter Leistung und höherer Verfügbarkeit.
  • Carrier Grade Linux: SUSE Linux Enterprise Server unterstützt den neuesten Standard für Carrier Grade Linux (CGL 4.0) der Linux Foundation und ist zugelassen für den Einsatz in Telekommunikationsumgebungen.
  • Verbesserungen des Kernel in Service Pack 1 (SP1): SUSE Linux Enterprise Server 11 SP1 enthält Planer-Erweiterungen für eine verbesserte Leistung. Zudem bietet SP1 Unterstützung für RAID 6 und ermöglicht so eine höhere Redundanz durch Striping und doppelte Parität. Die Unterstützung von RAID 10 ermöglicht sowohl Striping als auch Spiegelung und steigert die Zuverlässigkeit.

Erweiterte Sicherheit

  • AppArmor: Dieses Framework für Sicherheit schützt Ihr Linux-Betriebssystem und Ihre Anwendungen vor externen und internen Bedrohungen und Zero-Day-Angriffen. AppArmor enthält Standardrichtlinien für eine schnelle Implementierung, sodass Sie Ihre unternehmenskritischen Anwendungen schnell absichern können. Die Sicherheitsprofile bestimmen, auf welche Systemressourcen einzelne Programme zugreifen können und mit welchen Berechtigungen. AppArmor umfasst zudem lernfähige Tools und spezielle statistische Analysen, die die Entwicklung benutzerdefinierter Richtlinien selbst für hochkomplexe Anwendungen vereinfachen. Die Anpassung von Sicherheitsrichtlinien mit AppArmor erfolgt dynamisch, und das System muss nicht neu gestartet werden.
  • Echter Firewallschutz: SUSE Linux Enterprise Server schützt Ihr Netzwerk durch eine sogenannte „Stateful-Firewall“ vor internen und externen Angriffen. Mit dem Linux-Framework für Netzfilter können Sie eine wirkungsvolle Firewall zur Trennung verschiedener Netzwerke einrichten. Mithilfe von IPTables, einer generischen Tabellenstruktur zur Definition von Regelsätzen, können Sie präzise steuern, welche Pakete an einer Netzwerkschnittstelle durchgelassen werden. Ein solcher Paketfilter lässt sich mit SUSEfirewall2 und dem entsprechenden YaST-Verwaltungsmodul leicht einrichten.
  • Unterstützung für Trusted Platform Module (TPM): SUSE Linux Enterprise Server unterstützt den TPM-Standard, der die Authentifizierung gängiger Hardwarekomponenten ermöglicht.
  • Umfassende und exakte Sicherheitsverwaltung: SUSE Linux Enterprise Server verfügt über die neuesten Hardware-Sicherheitsfunktionen wie AES-Anweisungen (Advanced Encryption Standard). Anwendungen und Hardware, die AES nutzen, arbeiten somit noch sicherer. Weitere Sicherheitsfunktionen umfassen die Erstellung und Verwaltung von Zertifikaten, VPN, Verschlüsselung, Authentifizierung, Zugriffssteuerungslisten, Intrusion Detection und vieles mehr.

Plattformübergreifende Virtualisierung

  • Unterstützung für Xen: Steigern Sie die Auslastung und Effizienz Ihrer Hardware mit diesem in SUSE Linux Enterprise Server integrierten Open Source-Hypervisor. Xen 4.0 ist im Lieferumfang von SUSE Linux Enterprise Server 11 SP1 enthalten und steigert die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu früheren Versionen, insbesondere bei E/A-intensiven Workloads. Der Schlüssel hierfür ist die umfassende Unterstützung für SR-IOV (Single Root I/O Virtualization) und SR-ATS (Single Root Address Translation Services).
  • Unterstützung für KVM (Kernel-based Virtual Machine): Eine SUSE Linux Enterprise Server-Subscription enthält umfassende kostenpflichtige Unterstützung für KVM, einen neuen Open Source-Hypervisor. KVM steigert die Leistungsfähigkeit durch Nutzung der Kernelressourcen von Linux. Wie Xen ist auch dieser Hypervisor im Lieferumfang von SUSE Linux Enterprise Server enthalten.
  • Paravirtualisierte Treiber: Mit paravirtualisierten Treibern können Sie Ihre virtuellen Windows-Server mit nahezu nativer Leistung betreiben. Diese Treiber sind mit dem SUSE Linux Enterprise Virtual Machine Driver Pack erhältlich.
  • Optimiert für gängige Hypervisoren von Drittanbietern: Erreichen Sie eine bessere Auslastung vorhandener System und steigern Sie die Leistungsfähigkeit neuer Hardware. Überdies können Sie SUSE Linux Enterprise Server als Gast-Betriebssystem in virtuellen Umgebungen einsetzen, die mit VMware vSphere, Microsoft Hyper-V oder Citrix XenServer erstellt wurden – und zwar äußerst kostengünstig. Mit einer Subscription können Sie eine unbegrenzte Anzahl virtueller Gastinstanzen auf einem physischen Server ausführen.

Vereinfachte Verwaltung, Entwicklung und Systemmanagement

  • YaST/AutoYaST/WebYaST: YaST ist eine benutzerfreundliche Umgebung für die Installation und Konfiguration von Linux-Systemen. Vordefinierte Schemata vereinfachen die Einrichtung und Implementierung. AutoYaST erweitert diese Funktionen für die automatische Einrichtung von Servergruppen und -untergruppen. WebYaST bietet die Funktionen von YaST über einen Webbrowser an.
  • Effiziente Paketverwaltung mit ZYpp: Die Verwaltung von Paketinstallationen und die Auflösung von Abhängigkeiten sind häufig mit großen Schwierigkeiten verbunden. SUSE Linux Enterprise Server enthält ZYpp, den schnellsten Update-Stack, der auf einer Enterprise-Distribution verfügbar ist. Systemaktualisierungen, die bislang mehrere Stunden in Anspruch genommen haben, lassen sich nun innerhalb von Minuten durchführen.
  • Subscription- und Patch-Management-Tools: SUSE Linux Enterprise Server bietet Zugang zum Novell Customer Center (NCC) und dem Subscription Management Tool (SMT). Mit dem NCC können Sie Ihre Systeme problemlos über ein intuitives, webbasiertes Portal verwalten, während SMT Ihnen hilft, Software-Updates für die einzelnen Systeme innerhalb der Firewall zentral zu verwalten.
  • Architekturübergreifendes Debugging: Core-Dumps aus System z können jetzt auf x86-Systemen analysiert werden, ohne dass dafür ein zweiter Mainframe-Server nötig wäre. Das Ergebnis: vereinfachtes Systemmanagement und bessere Kostenkontrolle.
  • Software Development Kit (SDK): SUSE Linux Enterprise Server enthält ein umfassendes SDK mit mehreren integrierten Entwicklungsumgebungen und Unterstützung bekannter Programmiersprachen wie C, C++, Java, Perl, Python, PHP und Ruby. Das SDK bietet zudem Bibliotheken, Compiler, Debugger, Simulationstools und Editoren für die Entwicklung sowie Tomcat, eine beliebte Anwendung für Web Applet-Server.

Interoperabilität mit anderen Plattformen

  • Interoperabilität mit Windows: Novell und Microsoft arbeiten seit 2006 gemeinsam daran, die Interoperabilität von Linux und Windows zu verbessern. Unser neuestes Serverbetriebssystem unterstützt Samba 3.4, sodass Unternehmen SUSE Linux Enterprise Server problemlos in Windows 7 Active Directory-Domains einsetzen können.
  • Interoperabilität mit UNIX: Unsere Linux-Plattform ist POSIX-konform und vollständig kompatibel mit anderen POSIX-konformen UNIX-Betriebssystemen wie Solaris, AIX und HP-UX. Darüber hinaus bietet unser neuestes Netzwerkdateisystem NFS 4.1 verbesserte Unterstützung für Dateisystem-Zugriffssteuerungslisten und sorgt so für noch größere Interoperabilität mit UNIX-Systemen.
  • Interoperabilität mit Linux: SUSE Linux Enterprise Server entspricht der aktuellen Linux Standards Base (LSB 4.0) der Linux Foundation. Dadurch wird höchste Kompatibilität mit vorherigen Versionen sichergestellt, und Softwarehersteller können ihre Linux-Anwendungen effizienter portieren, testen und zertifizieren.

High Performance Computing (HPC)

  • Unterstützung für Hochgeschwindigkeits-Interconnects: Die Unterstützung für Open Fabrics Enterprise Distribution (OFED) ermöglicht kostengünstige RDMA-fähige (Remote Direct Memory Access) Hochgeschwindigkeits-Fabrics und einheitliche Verbindungen auf der Grundlage von InfiniBand und 10-Gigabit-Ethernet. Dank Unterstützung für Fiber Channel over Ethernet (FCoE) erhalten Sie über einen Ethernet-Adapter Zugriff auf vorhandenen Fiber Channel-basierten Storage. Data Center Bridging (DCB) sorgt dafür, dass Netzwerkdatenverkehr mit abweichenden Anforderungen ebenfalls über Ethernet-Netzwerke ablaufen kann.
  • Modernste Energiesparfunktionen maximieren die Leistungsfähigkeit pro Watt: Tickless Idle verringert den Stromverbrauch des Systems und senkt die Stromkosten. Ist der Prozessor im Leerlauf, verhindert Tickless Idle das Auftreten von Zeitgeber-Ticks im Linux-Kernel, sodass die CPU länger im Stromsparmodus verbleibt. Detaillierte, dateibasierte Energiesparprofile vereinfachen die unternehmensweite Energieverwaltung, und dank Unterstützung des PCC-Schnittstellentreibers (Processor Clock Control) wird sichergestellt, dass alle Informationen zum Prozessorstatus sowohl im Betriebssystem als auch im BIOS der Hardware vorliegen. Mit effizienteren Algorithmen erhalten Sie eine bessere Kontrolle über die CPU-Geschwindigkeit und hardwarebasierte Energiesparfunktionen, sodass die Leistungsfähigkeit pro Watt maximiert wird.
  • Verbesserungen des Kernel in SP1: SP1 bietet eine höhere Skalierbarkeit von Prozessor, Arbeitsspeicher und Storage mit Unterstützung von bis zu 4.096 CPUs, 64 TB RAM und 8 EB Dateisystemgröße. Überdies enthält SP1 Planer-Erweiterungen und Unterstützung für neue dezimale Fließkommabibliotheken, die die Leistungsfähigkeit und Effizienz von Algorithmen verbessern.
  • Cluster-fähig: SUSE Linux Enterprise Server ist „Intel Cluster Ready“. Das Serverbetriebssystem unterstützt erweiterte Speicherverwaltung, Native POSIX Thread Libraries, hochgradig skalierbare Multi-Thread-Dateisysteme wie XFS, erweiterte Multipath-Funktionen und Hochgeschwindigkeits-Interconnects. Dieses umfassende Funktionsangebot macht SUSE Linux Enterprise Server zum überragenden Favoriten für HPC-Cluster weltweit.

Modulare Erweiterungen mit Spezialfunktionen

  • High Availability Extension: Mit dieser kostengünstigen, integrierten Suite mit Open Source-Technologien können Sie hochverfügbare physische und virtuelle Linux-Cluster implementieren. In Kombination mit SUSE Linux Enterprise Server wird die Geschäftskontinuität gewährleistet, die Datenintegrität geschützt, und ungeplante Ausfallzeiten werden verringert.
  • Mono Extension: Dieser Linux-Anwendungsserver ist der einzige, der native .NET-Anwendungen hosten kann. Die Mono-Runtime, -Bibliotheken und -Tools bieten neue plattformübergreifende Funktionen für Ihre bestehende .NET-Umgebung. Somit profitieren Sie von einer optimalen Wertschöpfung Ihrer bestehenden .NET-Entwicklungsressourcen und Investitionen in Linux.
  • Real Time Extension: Mit dieser Erweiterung wird Ihr Allzweck-Linux-Betriebssystem zu einem vollständig unterstützten Echtzeit-Betriebssystem. Die Latenz zeit- und unternehmenskritischer Anwendungen wird verringert, während Vorhersehbarkeit und Zuverlässigkeit erhöht werden.

Erstklassiger Support

  • Technischer Support: Novell verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung und Hunderte geschulter Linux-Support-Techniker in Supportzentren auf der ganzen Welt. Dank jahrelanger Integrationserfahrung kann das Supportpersonal von Novell selbst die schwierigsten Probleme lösen – unabhängig von der Größe des Unternehmens sowie der verwendeten Plattform.
  • SupportLink: Diese Anwendung beschleunigt die Problemlösung durch das Sammeln von Daten zu Systemabstürzen und anderer wichtiger Informationen. Anschließend werden die Daten für eine einfache Analyse durch Supportsysteme und Mitarbeiter von Novell sortiert. Mit SupportLink können Sie Probleme schnell erkennen und archivieren sowie Ihre Protokolldateien sicher an Novell senden.
  • SupportAdvisor: Mit diesem Tool können Sie Probleme vor Ort diagnostizieren, ohne Protokolldateien an Novell senden zu müssen. SupportAdvisor ist einfach zu verwenden und läuft unter Linux und Windows. Sie können damit außerdem Zustandsprüfungen auf mehreren Servern durchführen, Trends identifizieren und mögliche Probleme beheben, bevor diese größere Auswirkungen haben.

Vorgestellte Highlights

  • Steigerung der Leistung mit der vielseitigsten Linux-Plattform: SLES unterstützt über 6.000 ISV-Anwendungen, läuft auf verschiedenen Hardwareplattformen und ist interoperabel mit Windows und UNIX. Mehr ›
  • Zuverlässige und sichere Ausführung unternehmenskritischer Workloads: SUSE Linux Enterprise Server bietet klassenweit die geringste Ausfallzeit und nutzt die Vorteile und Sicherheit von Hardware- und Software-RAS. Mehr ›
  • Umgehende und langfristige Einsparungen: Nutzen Sie Ihre vorhandene Hardware jetzt noch stärker aus und profitieren Sie von größeren Einsparungen dank kostengünstiger Softwarelizenzen und leistungsstarker Verwaltungstools. Mehr ›
  • Testen Sie den von Kunden und Partnern als branchenführend bewerteten Support: Novell wurde wiederholt als Nummer 1 im Bereich Linux-Support eingestuft und wird von Microsoft, SAP und VMware für Linux-Kunden empfohlen. Mehr ›
  • Mehr Leistung mit neuen und fortschrittlichen Funktionen: Profitieren Sie von erhöhter Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit mit Service Pack 1 sowie von Unterstützung für zusätzliche Storage-, Netzwerk- und andere Geräte von Drittanbietern. Mehr ›

SUSE im Vergleich

SUSE Vergleich

Vergleich zwischen den Serverversionen

SUSE Vergleich